Seminar "Die christlichen Konfessionen und ihre Gotteshäuser im Kreis Lyck"

 

Ein interessantes Seminar, veranstaltet von der Kreisgemeinschaft Lyck e.V., besuchten vom  08.-10.04.2016 im Hotel Rennschuh in Göttingen 45 angemeldete Personen.

Die sehr gut vorbereitete Veranstaltung hatte das Thema:

„Die christlichen Konfessionen und ihre Gotteshäuser im Kreis Lyck“.

Alle angereisten Referenten hatten einen Bezug zu Lyck und Ostpreußen, sodass ein familiärer, harmonischer Ablauf zustande kam.

Nach einem gemeinsamen Abendessen begrüßte die Kreisvertreterin Frau Bärbel Wiesensee alle Anwesenden und stellte jeden einzelnen Referenten, in Form einer kurzen Selbstdarstellung, vor.

Das erste Referat „Vom Ordensstaat in ein weltliches Herzogtum“ wurde durch Herrn Pastor Fryderyk Tegler vorgetragen.

Am Sonnabend  folgte von ihm der Beitrag  „Die 420 jährige Geschichte der evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde zu Lyck  1525 - 1945“. Anschließend hielt der Kreisälteste Herr Gerd Bandilla seinen mit Fotos umrahmten Vortrag „Der Kirchenkreis Lyck mit seinen 12 Kirchspielen“. Danach trug Herr Günter Donder seine Ausarbeitungen „Die evangelischen Christen nach 1945 in Lyck“ vor. Herr Pater Eduard Prawdzik erläuterte „Die katholischen Christen in Lyck“ in seinem Beitrag. Da Frau Inge Endert krankheitsbedingt ausgefallen war, las Frau Bärbel Wiesensee die Ausführungen „Die Baptisten – Gemeinde in Lyck“ vor. Der Abend wurde durch intensive Gespräche und einem gemütlichem Beisammensein verkürzt, die Mittlere Generation traf sich noch zu einem Informationsaustausch.

In voller Erwartung auf den weiteren Ablauf begann der Sonntag mit einer kleinen ökumenischen Andacht, die Pastor Tegler und Pater Eduard abhielten.

„Die neuapostolische Gemeinde“ lautete der nächste Teil des Seminars, Herr Siegbert-Ernst Fahrun teilte uns seine Ausführungen mit.

Das letzte Thema  „ Christliche Gemeinschaft: Gromadki“ wurde von Herrn Dirk Meiburg vorgetragen.

Im Abschlussgespräch wurde ein positives Fazit der gelungenen Veranstaltung gezogen und allen beteiligten Personen gedankt.

Frau Heidi Mader fasste in einem kurzen Resümee den Ablauf des Seminars noch einmal zusammen und verabschiedete alle Gäste mit dem gemeinsamen Singen des Ostpreußenliedes.

 

Anmerkung: An einer Dokumentation dieses Seminares wird gearbeitet.

Liste mit Namen von Salzburger Glaubensflüchtlingen:


Familiennamen ostpreußischer Salzburger


Wilhelm Norra                                                                      

Anna-Stiegler-Str. 67

28277 Bremen

Tel. 0421– 82 06 51

 

Ortsvertreter Sareiken

Bezirksvertreter Lyck-Land

der Kreisgemeinschaft Lyck e.V.

.

 

 

An

mögliche Reiseinteressenten

für eine Bus-Gruppenreise nach Lyck

04.08. – 14.08.2016

 

 

Liebe Landsleute,

 

Am 19.11.2015 habe ich im Hotel „Zur Post“ in Bremen  das 7. Lycker Treffen  der in Bremen und umzu (bremisch: herum)  wohnenden ehemaligen Lycker Landsleute veranstaltet. Dabei ist von einigen Teilnehmern der Wunsch nach einer gemeinsamen Gruppenreise nach Lyck geäußert worden.

Darüber habe ich mit der polnischen Reiseleiterin Beata Kaftanska gesprochen, mit der wir mehrere Reisen zusammen mit Lothar Jegull unternommen hatten. Beata konnte sich noch gut an viele damalige Mitfahrer erinnern und lobte die harmonische Lycker Reisegemeinschaft. 

 

Von einer beabsichtigten Gruppenreise war sie sofort begeistert und bot uns unter Berücksichtigung ihres Terminkalenders folgenden Termin an:

 

            Donnerstag, 04.08.2016 – Sonntag, 14.08.2016

 

Die Fahrt wird mit dem deutschen Reiseunternehmen Firma Meuther aus Bokeloh,            . Steiger-Str. 12, 31515 Wunstorf, unternommen.

So in etwa könnte die Reise ablaufen:

 

04.08.16 Abfahrt von Hannover zur Übernachtung nach Posen.

                (Unterwegs Halt in Schwiebus/größte Christusstatue)

                Am Abend Besichtigung/Bummel in Posen.

 

05.08.16 Weiterfahrt von Posen nach Lyck mit Aufenthalt in Thorn.

                In Lyck Übernachtung im Hotel Rydzewski in der Bahnhofsstraße.

 

06.08.16 – 10.08.16 Aufenthalt in Lyck.

 

11.08.16 Abfahrt von Lyck nach Buchwalde. Von dort auf dem Oberlandkanal über die

               Rollberge nach Elbing

 

12.08.16 Von Elbing Tagesausflug mit dem Bus nach Danzig oder Kahlberg/Frauenburg.

 

13.08.16 Von Elbing Rückfahrt nach Deutschland mit Übernachtung in Stettin.

 

14.08.16 Von Stettin Weiterfahrt nach Deutschland mit Endpunkt Hannover.

 

Für die Fahrt haben sich bisher etwa 20 Interessenten gemeldet. Damit die Reise preisgünstig angeboten werden kann, müssten mindestens etwa 30 Personen mitfahren.

Das Programm in Lyck möchte ich möglichst nach den individuellen Wünschen der Mitfahrer gestalten. In Frage käme u. a.:

 

 

1.) Kleinbahnfahrt von Lyck nach Vierbrücken mit dortigem Grillen

 

2.) Staken auf der Krutinna und Schifffahrt von Nikolaiken auf dem Spirdingsee

 

3.) Heilige Linde, Wolfschanze, Ritterburg Rhyn

 

4.) Fahrt in die Heimatdörfer (Nordkreis/Südkreis)

 

5.) Mittagessen auf dem Masurenhof in Sareiken, Besuch des Ehrenmals Bunelka in Sarken

     mit schönster Aussicht auf Lyck und Umgebung, Soldatenfriedhof Bartossen

 

6.) Besuch bei der Deutschen Minderheit am Wasserturm Lyck, Schifffahrt auf dem Lyck-See

 

 7.) In Lyck 1 oder 2 Tage zur freien Verfügung.

 

 

                                   ------------------------------------------------------------

 

 

Ich bitte um telefonische oder schriftliche Mitteilung, wer sich für die Fahrt interessiert und

welche Wünsche hinsichtlich des Programmes gemacht werden bis zum

 

            31. Januar 2016

 

an meine obige Anschrift - oder hier nochmals meine Telefonnummer: 0421 - 82 06 51.

 

Wenn mir die Wohnorte der Mitreisenden bekannt sind, werde ich mit dem Busunternehmen über die Zustiegsorte sprechen.

Wenn ich dann weiß, wie viele Leute mitfahren (natürlich auch Verwandte oder Bekannte),  

werde ich mit dem Busunternehmen über unsere Wünsche und den Reisepreis verhandeln.

Ihr bekommt dann Nachricht von mir und könnt Euch ggf. für die Reise entscheiden.

 

Die Fahrt wäre auch eine gute Gelegenheit Euren Kindern/Enkelkindern zu zeigen, wo Eure Wiege bzw. die Eurer Eltern stand. Viele Mitfahrer werden ja wahrscheinlich noch der Erlebnisgeneration angehören.

 

Die Reise wird über das Busunternehmen abgerechnet. Von ihm erhaltet Ihr dann auch das Anmeldeformular und natürlich auch einen Reisesicherungsschein.

 

Ich hoffe, dass dieses Informationsschreiben zunächst genügt und würde mich über eine baldige Antwort freuen.  

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Euer Landsmann     Wilhelm Norra

„Schritt in die richtige Richtung“

Sprecher der LO begrüßt Wahl von Prof. Halder zum Stiftungsdirektor

Der Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen (LO), Stephan Grigat, zugleich Vizepräsident des Bundes der Vertriebenen (BdV) und Mitglied des Stiftungsrats der Bundesstiftung Flucht Vertreibung Versöhnung, begrüßt die Wahl von Prof. Dr. Winfrid Halder zum Direktor der Stiftung Flucht Vertreibung Versöhnung.

Überzeugen konnte Halder das Wahlgremium Stiftungsrat aufgrund seiner Leitungserfahrung in einer Einrichtung, die sich mit der Pflege und Weiterentwicklung des Kulturerbes der Deutschen aus den früheren deutschen Ostprovinzen und den übrigen deutschen Siedlungsgebieten in Ost- und Südosteuropa befasst, nämlich des Gerhard-Hauptmann-Hauses in Düsseldorf.

Die Stiftung braucht eine Führungspersönlichkeit, die in der gegenwärtigen komplexen Situation die Fäden zusammenbinden und Entscheidungen treffen kann.

Grigat wertet die Wahl Halders als Schritt in die richtige Richtung, der es der Stiftung ermöglicht, sich wieder auf die Erfüllung ihrer Aufgaben zu konzentrieren: Es gilt nun, das geltende Stiftungskonzept umzusetzen und dafür zu sorgen, dass 70 Jahre nach Flucht und Vertreibung die historische Aufarbeitung des schweren Schicksals der deutschen Heimatvertriebenen durch die Eröffnung der geplanten Dauerausstellung endlich auch sichtbar wird. Dabei sei zu hoffen, dass weitere politisch intendierte Störmanöver gegen die Stiftung unterbleiben.

Ein bedenkliches Zeichen ist nach Ansicht des Sprechers der Vorstoß der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, den gesetzlich garantierten Einfluss der Vertriebenenverbände im Stiftungsrat in Frage zu stellen.

Wenig Verständnis zeigte Grigat für das Verhalten des bisherigen Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beraterkreises der Stiftung, Stefan Troebst. Die von diesem maßgeblich befeuerte Kampagne war 2014 Auslöser der Demission des allseits geschätzten Stiftungsdirektors Prof. Dr. Manfred Kittel gewesen.

Die erneuten öffentlichen Äußerungen von Troebst, jetzt zur Wahl Halders, liegen formell und inhaltlich neben der Sache. Die nach der Wahl öffentlich vorgetragenen unzutreffenden Vorwürfe über die Nichtberücksichtigung anderer Kandidaten hat Troebst in der Sitzung des Stiftungsrates nicht artikuliert. Gesetzliche Aufgabe des Wissenschaftlichen Beraterkreises ist es, Stiftungsdirektor und Stiftungsrat zu beraten, nicht aber eigene Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Nach dem erneuten Verstoß gegen diese Grundsätze ist der Rücktritt von Troebst nicht nur überfällig, sondern auch folgerichtig. Letztlich nimmt er nur eine Entwicklung vorweg, die im Herbst ohnehin unvermeidlich gewesen wäre: Ein Wiedereinzug Troebsts in den Wissenschaftlichen Beraterkreis bei der anstehenden Neuwahl wäre unwahrscheinlich gewesen.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an mich.

Mit freundlichen Grüßen
Hanna Frahm
 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hanna Frahm M.A.
Landsmannschaft Ostpreußen e. V.
Buchtstraße 4
22087 Hamburg
Tel.: 040 / 414008 - 26
Fax: 040 / 414008 - 19
frahm@ostpreussen.de
www.ostpreussen.de

Landsmannschaft Ostpreußen e. V.
Vorstand: Stephan Grigat, Gottfried Hufenbach
Geschäftsführer: Dr. Sebastian Husen
St.-Nr. 17 454 00 309 - Ust.-ID: DE 118718969 Amtsgericht Hamburg, VR 4551 HSH Nordbank, Kto. 180 901 000; BLZ 210 500 00

Zeitungsartikel "Erlebnisse bei der Masurenfahrt"
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Besuch der Kreisvertreterin in Lyck

 

 

Die Kreisvertreterin Bärbel Wiesensee begann ihre Reise nach Lyck am 17. Juni

2014 morgens um 10,00Uhr mit dem Flugzeug ab Düsseldorf. Das Flugzeug landete pünktlich in Warschau um 11,30 Uhr, so dass sie den Bus nach Lyck noch erreichte. Ankunft in Lyck am Bahnhof ( der z.Zt. umgebaut wird ) war 17,00 Uhr. Das Hotel kann man zu Fuß in wenigen Minuten gut erreichen. Lothar Trinoga, Friedhofsbeauftragter der KG Lyck, war auch zu dieser Zeit in Lyck und gab gleich einen Besuchsbericht einzelner Friedhöfe im Kreis Lyck ab.

 

Am nächsten Tag, 18. Juni 2014, begann um 10,00 Uhr im Dom Kultury die Veranstaltung :,, Gesangswettbewerb für deutsche Lieder“. Der Schulleiter des Gymnasiums Nr. 1 in Lyck, hatte Frau Wiesensee im Herbst 2013 um die Teilnahme als Jurymitglied gebeten.Das Vorprogramm gestalteten Kindergartenkinder mit deutschen Volksliedern. In den 3 privaten Kindergärten wird die deutsche Sprache gelehrt.Der Wettbewerb begann mit Schülerinnen und Schülern der verschiedenen Gymnasien.Sie präsentierten sich mit Sologesang, mit und ohne Musikbegleitung, oder als Duett . Vorgabe war, den deutschen Text frei zu singen.Die Leistungen der Vortragenden war beeindruckend und wurde anschließend von den 6 Jurymitgliedern bewertet. Die KG Lyck hatte einige Preise für die Wettbewerbsteilnehmer gestiftet, die anschließend mit Urkunden versehen, feierlich überreicht wurden.Für ihre Unterstützung, die zum Gesangswettbewerb beigetragen hatte, bekam Frau Wiesensee eine Dankesurkunde überreicht. Der Tag endete mit dem Aufsuchen und einem gemeinsamen Abendessen mit der Reisegruppe von Reinhard Donder.

 

19. Juni – Fronleichnam: an diesem Feiertag war ein Besuch in Mostolten, mit Friedhofsbesuch und Aufsuchen einer befreundeten polnischen Familie angesagt.

Der Direktor der Caritas hatte nachmittags zum Kaffeetrinken eingeladen, um einenTermin zur Besichtigung des neues Hauses der Caritas zu vereinbaren.

Der Tag endete mit einem Ausflug nach Augustow, zusammen mit der Familie Szubzda. Das Verteilen von zehn HLB 2014 stand am 20. Juni auf dem Programm.

 

Das Archiwum, der evangelisch-methodistische Pastor und die Administration waren alle gut zu Fuß zu erreichen, sodass noch Zeit  war, für eine Unterredung mit der Direktorin des Dom Kultury. Da im nächsten Jahr 2015 eine Reisegruppe der ,,Mittleren Generation“ Lyck einen Besuch abstatten möchte, sagte die Direktorin ihre Unterstützung zur Programmgestaltung zu. Zur Mittagszeit fand die Altenfeier der Deutschen Minderheit im Wasserturm statt. Viele fleißige Hände hatten vormittags gekocht und gebacken, denn die Reisegruppe von Reinhard Donder war auch eingeladen. Es war ein gemütlicher Nachmittag mit Gesang und vielen Gesprächen.

 

21. Juni – Sommerfest in Allenstein. Die Deutsche Minderheit hatte einen Bus zur Fahrt nach Allenstein organisiert. Abfahrt war um 8,00 Uhr am Wasserturm. Nach einer 3stündigen Fahrt wurde Allenstein erreicht. Das Wetter war leider sehr ungemütlich, kalt und regnerisch. Zum Glück entschädigte das bunte Programm des Sommerfestes alle Besucher. 

 

Sonntag, 22. Juni :an diesem Tag war die Besprechung zur Auszahlung der Bruderhilfe angesagt, die Ende Sept.2014 im Wasserturm stattfinden wird. Frau Szubzda machte anschließend ein Treffen mit einem Herrn aus, der der Kreisvertreterin die Grabstätte von Bewohnern aus dem ehemaligen Ort Zielhausen zeigen wollte. Die Ruhestätte ist verwildert und ein großes Holzkreuz zerbrochen. Er signalisierte seine Bereitschaft, diese Ruhestätte wieder herzurichten und das Holzkreuz zu erneuern. Die Kreisvertreterin sagte ihm eine finanzielle Unterstützung zu.

 

Ein Treffen mit einem Mitarbeiter des Historischen Museums fand am 23. Juni in den Räumen des Museums statt.Besprechungspunkte waren u.a. ein Zusammenarbeitsvertrag, der im Sept.2014 zwischen der KG Lyck und dem Historischen Museum unterzeichnet werden soll. Aktuelle Bücher, die von den Mitarbeitern des Historischen Museums geschrieben und bisher nur in polnischer Sprache zu erwerben waren, erscheinen nun auch in deutscher Sprache. Im Juli wird z.B. ein ,,Stadtführer von Lyck“ erscheinen. Der Nachmittag war dem Besuch des neuen Hauses der Caritas gewidmet. Die Lazarusstation hat auch ihre Räume in diesem Gebäude. Die Leiterin der Lazarusstation bat um Meldung von pflegebedürftigen alten deutschen Leuten. Der Leiter der Caritas zeigte der Kreisvertreterin die neue Einrichtung:,,Mutter und Kind“, die schon in allen Räumen belegt war.Hier sind Mütter mit ihren Kindern untergebracht, die aus den verschiedensten Gründen betreut werden müssen. Hinter dem Gebäude der Caritas steht schon ein Rohbau. Hier soll ein Altersheim entstehen. Es kann erst fertiggestellt werden, wenn es die Finanzlage erlaubt. Die arbeitsreiche Woche war am 24. Juni beendet. Abfahrt mit dem Bus ab Bahnhof Lyck 8,30 Uhr. Ankunft in Düsseldorf 18,30 Uhr.

 

 

 

 

Besuch beim neuen Oberbürgermeister der Stadt Hagen

Oberbürgermeister Erik O.Schulz wurde am 15.Juni 2014 direkt von der Bürgerschaft gewählt und steht seit dem 23. Juni 2014 als Vorsitzender an der Spitze des Rates der Stadt Hagen. Hagen pflegt seit 1955 eine Patenschaft mit der Kreisgemeinschaft Lyck. Die Kreisvertreterin Bärbel Wiesensee bat um einen Gesprächstermin mit dem neuen Oberbürgermeister, den sie zusammen mit dem Kreisältesten Gerd Bandilla und dem Karteiwart Siegmar Czerwinski, am 14. Juli 2014, wahrgenommen hat.

Gesprächspunkte waren u.a. das diesjährige Hauptkreistreffen der Kreisgemeinschaft Lyck am 30. und 31.August 2014 in der Stadthalle, das Archiv der Kreisgemeinschaft und die Zusammenarbeit mit der Administration in Lyck (Elk). Herr Schulz signalisierte seine Bereitschaft, die partnerschaftlichen Beziehungen weiterhin zu unterstützen und zu pflegen und er gab seine Zusage, an der Feierstunde beim Lycker Heimattreffen, teilzunehmen.

 

 

Hauptkreistreffen der Kreisgemeinschaft Lyck am 30. + 31.August 2014 in Hagen

Veranstaltungsort : Sinfonium der Stadthalle Hagen

 

 

Sonnabend, 30.August 14 

13:00 Uhr Tagung der Orts-und Bezirksvertreter im Ratssaal des Rathauses der Stadt Hagen, Rathausstr 13

 

14:30 Uhr Öffentliche Kreistagssitzung im Ratssaal des Rathauses

 

 

Tagesordnung

 

 

 

1. Eröffnung, Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit und

Wahl eines Protokollführers

 

2. Totengedenken

 

3. Ehrungen

 

4. Genehmigung der Niederschrift über die KT-Sitzung vom

01. und 02. Februar 2014

 

5. Berichte

a) aus dem Kreisausschuss

b) Kreisvertreterin

c) Karteiwart d) Senioren und Glückwunschkartei

e) Archivbetreuerin

f) Redaktion Hagen-Lycker Brief

g) Bücherversand

h) AK Mittlere Generation

i) Gräberfürsorge

 

6. Redakteur für den HLB

 

7. Zusammenarbeitsvertrag mit dem Historischen Museum in Lyck

 

8. Friedhof Zielhausen

Zuschuss Erbe Rowlin

 

9. Lyckreise 2015

 

10. Haushaltsplan 2014

 

11. Diesjähriges Kreistreffen

 

12. Kreistreffen 2015

 

Eine Aufnahme weiterer Themen in die Tagesordnung ist nach § 16 der Satzung, bis

spätestens 1 Woche vor dem Tag der Kreistagssitzung bei der Kreisvertreterin zu beantragen.

 

 

 

Hauptkreistreffen in Hagen

 

Der Kreisausschuss lädt alle Lycker aus Stadt und Land zu dem diesjährigen Kreistreffen am Sonnabend 30.August und Sonntag, 31.August 2014,in unsere Patenstadt Hagen in Westfalen ein. Das Treffen hat folgende Programmpunkte :

Sonnabend, 30 August,

 

13,00 Uhr, Tagung der Orts-und Bezirksvertreter im Ratssaal des Rathauses

                   der Stadt Hagen, Rathausstraße 13.

14,30 Uhr : Öffentliche Kreistagssitzung, ebenfalls im Ratssaal

15,00 Uhr : Öffnung der Stadthalle Hagen

17,00 Uhr : Kranzniederlegung an den Gedenksteinen im Stadtgarten Hagen

18,00 – 19,00 Uhr Möglichkeit zur Besichtigung des Archivs, Elbersufer 20

19,00 Uhr Heimatabend im Sinfonium der Stadthalle Hagen.

 

Sonntag,31.August 2014,

 

 

9,30 Uhr Öffnung der Stadthalle

11 Uhr Feierstunde im Sinfonium der Stadthalle Hagen

13 Uhr Arbeitstagung des Arbeitskreises ,,Mittlere Generation“ im Clubraum der

            Stadthalle

14 Uhr Begrüßung und gemütliches Beisammensein im Sinfonium

            Lesung - Herbert Tennigkeit

19 Uhr Ausklang

 

Der Kreisausschuss hofft und wünscht sich, wieder viele Landsleute in Hagen begrüßen zu dürfen, denn so lange es möglich ist, wollen wir weiterhin zusammenhalten.

Max Niedzwetzki (+).  Am 5. August 2014 verstarb in München Max Niedzwetzki. Er wurde am 24.2.1922 in Neuendorf, Kr. Lyck, geboren. Max Niedzwetzki war von 1982 bis 2008 Ortsvertreter seine Heimatdorfes und von 1987 bis 2003 auch Bezirksvertreter des Bezirks Lyck-Land. Er war ein sehr heimattreuer Landsmann. Auf vielen Reisen in seine Heimat hat er ein gutes Verhältnis zu den jetzigen Bewohnern seines Heimatdorfes aufgebaut. Unter anderem hat er in Neuendorf den Ortsfriedhof und gegen anfängliche Widerstände auch das Soldaten-Ehrenmal renoviert. In der Wendezeit (1989) wurde zusammen mit den Polen das 550-jährige Ortsjubiläum von Neuendorf gefeiert, was damals noch nicht selbstverständlich war.  Auch die Deutsche Minderheit in Lyck hat er unterstützt. Bei den jährlichen Kreistreffen in unserer Patenstadt Hagen sorgte er mit seinem Wurststand für eine gute Verpflegung der Minderheit. Für seine Verdienste wurde ihm am 30.8.1997 das Silberne Ehrenzeichen der Landsmannschaft Ostpreußen verliehen.

 

Bei der Kreisgemeinschaft Lyck wird Max Niedzwetzki in guter Erinnerung bleiben. 

Nachruf zum Tode von Helga Buss

 

Frau Helga Buss, geb.Bemba, geb. am 10.Juni 1945 in Aulacken, ist am 3. August 2014 nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Helga war seit dem 16.3.2013 Ortsvertreterin von Aulacken und wurde am 1.10.2013 als Beisitzerin in den Kreisausschuss ernannt. Vorstandsmitglieder der Kreisgemeinschaft Lyck haben Helga auf ihrem letzten Weg begleitet und von ihr Abschied genommen.

Unter den Trauergästen war eine Familie mit 6 Kindern aus Warschau angereist, die Tochter von Helgas Kindheitsfreundin aus Fließdorf, auch sie wollten sich von Helga am Grabe verabschieden.

Helga Buss wird uns als ein froher und lebenslustiger Mensch in Erinnerung bleiben

 und trauern gemeinsam mit den Angehörigen um sie.

Pfarrer Gerhard Fröhlich (+). Am 16.8.2014 verstarb Pfarrer Gerhard Fröhlich in Großenkneten, Kr. Oldenburg. Er war am 27.7.1929 in Waldenfried (Bilitzen), Kr. Johannisburg, geboren. Sein Heimatdorf war Kalgendorf im Kreis Lyck.

Gerhard Fröhlich war von 2006 bis 2010 Bezirksvertreter des Bezirks Dippelsee, zu dem Kalgendorf gehört,  und damit auch Mitglied des Kreistages der Kreisgemeinschaft Lyck. Die ökumenischen Gottesdienste 2002 in Ebenfelde und 2004 in Klaussen hat er zelebriert.

Gerhard Fröhlich hat mehrere Bücher geschrieben, unter anderem sein biografisches Werk „Erinnerungen“.

 

Die Kreisgemeinschaft Lyck wird Gerhard Fröhlich ein ehrendes Gedenken bewahren. 

6. Lycker-Treffen in Bremen am 13.11.2014
Donnerstag 13.11.2014
14-19 Uhr
Best Western "Hotel zur Post"
Bahnhofsplatz 11 in Bremen
6. Lycker-Treffen in Bremen am 13.11.201
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Brief vom Direktor des Historischen Museums in Lyck
Brief Historischen Museums in Lyck.pdf
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Kreisältester Gerd Bandilla ausgezeichnet

 

Am 30. Oktober 2014 erhielt Kreisältester Gerd Bandilla in Lyck  aus der Hand des Starosten (Landrat) Krzysztof Pilat das erstmals verliehene „Ehrenabzeichen für einen Verdienten um den Kreis Lyck“. Das Abzeichen besteht aus dem Sudauer-Kreuz mit weißer Lilie für Elk (Lyck) an einem weiß-blauen Band. Mit Bandilla wurden unter anderem ausgezeichnet: Bischof Jerzy Mazur, Stadtpräsident Tomasz Andrukiewicz, der frühere Stadtpräsident Zdislaw Fadrowski und die ehemaligen Landräte Janusz Nowakowski und Adam Puza.

In der Begründung für die Auszeichnung heißt es:

 

Gerd Bandilla amtierte 28 Jahre lang als Vorsitzender der Gemeinschaft der früheren Einwohner des Kreises Lyck. 2013 legte er sein Amt nieder. Während seiner Amtszeit organisierte er 40 Omnibusfahrten nach Masuren. Als Vorsitzender der Gemeinschaft entschied er über die Mitfinanzierung vieler Renovierungen des Wasserturmes und über Hilfen für die Deutsche Minderheit. Er sorgte sich um die Restaurierung von etwa 30 Soldatenfriedhöfen aus dem I. Weltkrieg.

Irena Szubzda und Reinhard Donder
Irena Szubzda und Reinhard Donder

19. Landestreffen der Ostpreußen in Rostock am 27. Sept. 2014 in der Stadthalle.

 

wie immer waren die Lycker sehr stark vertreten, an die 50 Personen. Die Plätze reichten an den Tischen nicht aus, es gab genügend Ausweichmöglichkeiten auf den Tribünen.

Eine sehr ergreifende Begegnung, viele Bekannte, viele Gespräche.

Insgesamt über 2000 Teilnehmer. Ostpreußen lebt und wir sorgen dafür, daß es so bleibt.

 

 

Reinhard Donder

27.9.2014

 

 

Foto: Archiv Donder

 

Das nächste 20. Landestreffen findet in der Kongresshalle Schwerin am 26. Sept. 2015 statt.

6. Lycker Treffen in Bremen

 

Zum sechsten Mal trafen sich am Donnerstag, dem 13. November 2014 ehemaliger Lycker Landsleute, die in Bremen und „umzu“ (bremisch herum) wohnen,  sowie einige heimatinteressierte Landsleute auch aus weiterer Entfernung um 14 Uhr im Hotel „Zur Post“

in Bremen gegenüber des Hauptbahnhofs.

Organisator dieser Treffen in Bremen ist Wilhelm Norra, Ortsvertreter von Sareiken, Bezirksvertreter von Lyck Land und Mitglied des Kreistages der Kreisgemeinschaft Lyck.

Alle interessierten Landsleute wurden wieder schriftlich eingeladen, außerdem wurde im Ostpreußenblatt sowie in der Bremer Tageszeitung, dem Weser-Kurier, auf die Veranstaltung hingewiesen.

 

Um 14 Uhr eröffnete Wilhelm Norra das Bremer Treffen und konnte 59 Teilnehmer begrüßen.

Darunter als Gast wieder den ersten Vorsitzenden der Kreisgemeinschaft Angerburg, Herrn Kurt-Werner Sadowski, von der Landsmannschaft der Pommern Herrn Herbert Schlawin mit seiner Gattin Hannelore, vom Vorstand der Kreisgemeinschaft Lyck den Karteiwart Siegmar Czerwinski, aus Lüneburg den Lycker Landsmann Elimar Labusch, dienstältester Führer im Ostpreußischen Landesmuseum Lüneburg.

Aus Bremen natürlich Heidi Mader, Sprecherin der Mittleren Generation und Kassenwartin der Kreisgemeinschaft Lyck, Orts- und Bezirksvertreterin von Stradaunen.

Aus Hannover Heinz Bartschies, der dort einen kleinen Lycker Stammtisch leitet. Auch mehrere Ortsvertreter des Kreises Lyck konnte Wilhelm Norra begrüßen. 

 

 

Nach der Eröffnungsrede von Wilhelm Norra sprach Kurt-Werner Sadowski ein Grußwort der Kreisgemeinschaft Angerburg und hielt einen kleinen interessanten Vortrag über Wissenswertes der Kreisgemeinschaften und der Landsmannschaft der Ostpreußen. Am Schluß seiner Rede gratulierte ihm Wilhelm Norra zum Bundesverdienstkreuz, das       Kurt-Werner Sadowski  für seine Verdienste in der Kreisgemeinschaft Angerburg im Frühjahr dieses Jahres verliehen wurde und überreichte ihm als Anerkennung ein kleines

Präsent.

 

Elimar Labusch aus Lüneburg sprach danach über das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg und erläuterte dabei auch die anstehenden Baumaßnahmes des Museums mit der vorübergehenden Schließung.

 

Vom Vorstand der Kreisgemeinschaft hatte in diesem Jahr am Bremer Treffen teilgenommen Siegmar Czerwinski aus Meckenheim bei Bonn.  Er sprach die Grüße des Vorstandes aus und berichtete über seine umfangreiche Tätigkeit als Karteiwart, wobei es dann zu „Rede und Antwort“ kam.

 

Ein weiteres Grußwort erfolgte dann vom Herbert Schlawin, dem Vorsitzenden der Landsmannschaft der Pommern in Bremen, den Wilhelm Norra beim Tag der Heimat in Bremen kennen gelernt hatte, und der gern einmal an dem Bremer Lycker Treffen teilnehmen wollte. 

 

Viel vorzutragen hatte Heidi Mader, Sprecherin der Mittleren Generation, Kassenwartin,

Orts- und Bezirksvertreterin von Stradaunen sowie Mitglied des Kreistages der Kreisgemeinschaft Lyck. Hauptthema war die von ihr geplante Gruppenreise nach Lyck vom 11.6. - 18.6.2015 mit individueller Anreise bis Warschau, vorzugsweise per Flugzeug. Die Weiterreise nach Lyck erfolgt dann als Gruppe per Bus zum Hotel Rydzewski.

 

Heinz Bartschies, „Lycker Urgestein“, der in Hannover einen kleinen Lycker Stammtisch leitet, berichtete über die dortigen Zusammenkünfte, wobei sein charakteristisches „Erbarmung“ natürlich nicht fehlen durfte.

 

Ganz besonders erfreut war Wilhelm Norra, dass er die Ortsvertreter von Birkenwalde, Kelchendorf, Soffen, Lisken, Neuendorf, Steinkendorf , Millau, Talussen, Renkussen, Keipern und Stradaunen begrüßen konnte.

 

Danach wurden die Teilnehmer gemäß zugesagter Teilnahmeliste aufgerufen und stellten sich kurz mit ihrem Heimatort vor. Durch diese Zeremonie hat man sich inzwischen gegenseitig ganz gut kennen gelernt. Leider hatten sich wegen akuter Krankheit kurzfristig etwa zehn Landsleute zum Treffen abgemeldet.

 

Die Frage, ob das Lycker Treffen auch im Jahre 2015 in Bremen stattfinden solle, wurde einstimmig mit „Ja“ beantwortet.

 

Pünktlich um 16 Uhr war der offizielle Teil des Treffens erledigt. Obligatorisch  wurde das Ostpreußenlied gesungen, dann gab es Kaffee und Kuchen und natürlich ganz viel zu erzählen.

 

Um Aufmerksamkeit bat dann noch die Landsmännin Edelgard Gassewitz (ehemals Lyck), trug ein Gedicht vor und las eine lustige Kurzgeschichte von Siegfried Lenz vor. 

 

Gegen 18.30 Uhr war das Treffen beendet. Zum Ausklang hatte Wilhelm Norra dann noch einen Tisch im Bremer Ratskeller reserviert. Einige Landsleute machten von dieser Gelegenheit Gebrauch und verlebten dort noch ein paar schöne Stunden.

 

Das nächste Lycker Treffen in Bremen findet am Donnerstag, 19. November 2015, 14,00 Uhr, wiederum im Hotel „Zur Post“ am Bahnhofsplatz statt.

Alle Landsleute, die sich in die Anwesenheitslisten eingetragen haben, erhalten wieder eine  schriftliche Einladung.

 

Wer in diesem Jahr nicht bei dem Bremer Treffen dabei war, und im Jahr 2015 teilnehmen möchte, wird aus organisatorischen Gründen gebeten, sich - auch schon jetzt - zu melden bei

Wilhelm Norra, Tel. 0421-82 06 51.

 

 

Die masurische Bevölkerung im Kreis Lyck in den Jahren 1945 – 1948

 

1945 – 1948. Frau Wioletta Malinowska aus Skrzypki (Geigenau) hat eine Magisterarbeit mit folgendem Titel geschrieben: „Die masurische Bevölkerung im Kreis Lyck in den Jahren 1945 – 1948“. Es handelt sich um eine interessante, realistische und  schonungslose Beschreibung der damaligen Situation. Die Kreisgemeinschaft Lyck hat die Arbeit ins Deutsche übersetzen lassen und bietet diese zum Selbstkostenpreis von 10,00 EURO plus Versandkosten zum Kauf an. Interessierte können diese Schrift bei Michael Mader, Richard-Taylor-Str. 6, 28777 Bremen, Mail: michael-mader1@gmx.de erwerben.

Bei dieser Gelegenheit wird darauf hingewiesen, dass die Kreisgemeinschaft Lyck daneben eine umfangreiche Heimatliteratur zum Kauf anbietet. Einzelheiten können der Web-Seite www.kreis-lyck.de - unter Shop -  oder  den jeweiligen Hagen-Lycker Briefen entnommen werden. Der nächste HLB erscheint im Mai dieses Jahres. 

Kreisausschusssitzung

 

Ende Januar 2015 tagte der Kreisausschuss der Kreisgemeinschaft Lyck

 im Archiv, in Hagen. Jedes KA-Mitglied gab einen Tätigkeitsbericht ab. Das Heimattreffen, welches Ende August 2015 in Hagen stattfindet, wurde ausführlich besprochen. Die im Juni stattfindende Lyckreise war ein Gesprächspunkt, sowie die Frühjahrstagung der Mittleren Generation ( 28. März – 29.März 2015 ) im Ostheim.

Der Neuentwurf der Satzungsänderung ist fertig gestellt und wird dem Kreistag zur nächsten Sitzung im August vorgestellt. Im nächsten Jahr findet evtl. ein neues Seminar statt, das Thema soll heißen : ,, Die christlichen Konfessionen und ihre Gotteshäuser im Kreis Lyck.“ U.a. wurde der Heimatbrief 2015,der im Mai erscheinen soll, ausführlich besprochen. Die Termine 2015 der KG Lyck , werden im Heimatbrief nachzulesen sein, oder auf der Internetseite www.kreis-lyck.de .

Radio Allenstein vom 3.3.2014:

 

Die Lycker Kleinbahn hat einen neuen Eigentümer

 

Das Lycker Historische Museum ist seit heute Eigentümerin der einzigen Kleinbahn Masurens.  Bis Ende Februar war Eigentümer des Zentrum für Sport und Erholung.

 

Der Direktor des Museums, Kazimierz Bogusz, versichert, dass keiner der neun Mitarbeiter der Kleinbahn seine Arbeit verlieren wird, und der Zuschuss der Stadt wird der gleiche sein, den auch das Zentrum für Sport und Erholung erhalten hat.

Die Stadt hat die Übertragung der Kleinbahn an das Museum beschlossen, weil das Museum dort ein Zentrum für Eisenbahn-Wissenschaft eröffnen will. Eine Attraktion soll eine zur Hälfte aufgeschnittene Lokomotive sein. Die Museumsleute wollen ein neues Bahnhofs-Gebäude bauen, wo kulturelle Veranstaltungen stattfinden und  ein Ort für eine ständige Ausstellung entstehen sollen.

 

Im Sommer wird die Kleinbahn weiter Passagiere auf der 15 Kilometer langen Trasse von Lyck nach Vierbrücken befördern. Die Lycker Kleinbahn verkehrt seit dem Jahre 1917. Im Jahre 1992 wurde sie unter Denkmalschutz gestellt. 

 Verleihung des Ehrenzeichens an Anorthe Nilson

 

Im Namen des Sprechers der Landsmannschaft Ostpreußen wurde Anorthe Nilson, in Würdigung ihres langjährigen Einsatzes für Heimat und Vaterland, das Ehrenzeichen von der Kreisvertreterin Bärbel Wiesensee an ihrem 70. Geburtstag verliehen. Frau Nilson,geb.am 10.April in Lyck, ist seit dem 7.11.1990 Ortsvertreterin von Morgengrund. 2006 übernahm sie auch die Funktion als Ortsvertreterin der Ortschaft Baitenberg. Seit dem Jahr 2000 veranstaltet Frau Nilson die im regelmäßigen Turnus stattfindenden Ortstreffen : Morgengrund/Mostolten/Siegersfeld/Stettenbach, in Bad Pyrmont. Seit dem 28.08.2010  ist sie 2.Kassenprüferin der Kreisgemeinschaft Lyck. Der Vorstand der Kreisgemeinschaft Lyck wünscht Frau Nilson für ihren weiteren Lebensweg viel Freude, Gesundheit und Schaffenskraft.

 

 

Buchungsservice für das Treffen in Hagen am 30 + 31 August

 

Wer sich nicht selbst um die Buchung kümmern möchte, kann gerne eine Anfrage an

info@kreis-lyck.de schicken.

 

Ich kümmere mich für Sie um die Buchung eines Zimmers im Mercure Hotel Hagen.

 

Konditionen des Hotels:

 

79 € / Nacht im Doppelzimmer

 

  • inkl. Frühstückbüffet 
  • kostenfrei stornierbar (bis 18 Uhr am Anreisetag)
  • zahlbar im Hotel bei Abreise
  • kostenlose Nutzung des Schwimmbades und der Fittnesseinrichtungen
  • 2 Kinder bis 16 Jahren können kostenfrei (inkl. Frühstück) bei den Eltern wohnen
  • Best-Preis-Garantie, sollte das Zimmer zu irgendeinem Zeitpunkt günstiger sein, wird automatisch der günstigere Tarif in Rechnung gestellt.

 

 

Die Wahlmöglichkeiten der Zimmer sehen folgendermaßen aus (solange das Hotel freie Zimmer dieser Art hat):

 

1. Zimmer mit einem großen Bett

2. Zimmer mit einem französischem Bett

3. Zimmer mit 2 Einzelbetten

4. Zimmer mit Doppelbett und Schlafcouch (Familienzimmer)

 

Für eine Buchung werden folgende Angaben benötigt:

 

  • Name, Vorname
  • Wohnort, wenn ausserhalb Deutschlands
  • Handynummer (falls nicht vorhanden kann auch eine Festnetznummer angegeben werden)
  • Emailadresse
  • Angabe, welcher Zimmertyp gewünscht ist (siehe Liste oben)
  • unter Vorbehalt des Hotels können Sonderwünsche angegeben werden (zum Beispiel Raucher/Nichtraucher, Dusche oder Badewanne) diese Wünsche werden, wenn es dem Hotel möglich ist, erfüllt.

 

Zahlungsinformationen werden nicht benötigt, da die Rechnung bei Abreise im Hotel ausgestellt wird. Alle Buchungsinformationen werden direkt per Email an Sie geschickt.

Das Deutschlandtreffen der Ostpreußen am vergangenen Wochenende war ein großer Erfolg!

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Ostpreußen bleiben ihrer Heimat in wohl einmaliger Treue und Hingabe verpflichtet. Das stellten sie beim diesjährigen Deutschlandtreffen der Landsmannschaft Ostpreußen (LO) wieder einmal in besonders beeindruckender Weise unter Beweis. In diesem Jahr stand das Treffen unter dem Motto „Ostpreußen hat Zukunft.“ Doch wenn man am vergangenen Wochenende den Trubel in den Kasseler Messehallen verfolgte, fühlte man sich unwillkürlich auch an das Motto eines früheren Deutschlandtreffens erinnert: „Ostpreußen lebt.“ Diese Begrüßungsworte wählte Stephan Grigat, Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen, dann auch spontan beim Blick auf die fast 5000 Besucher, die bei der Großveranstaltung am vergangenen Sonntag die Reihen bis auf den letzten Platz füllten.


Den Auftakt und zugleich einen der Höhepunkte des Deutschlandtreffens bildete am Vortag die Verleihung des Ostpreußischen Kulturpreises an den emeritierten Rechtsprofessor Ingo von Münch, der für seine Forschungen zu den Massenvergewaltigungen durch sowjetische Soldaten in der Endphase des Zweiten Weltkrieges geehrt wurde.


Buntes und reges Treiben herrschte in der Ausstellungshalle, in der gewerbliche wie ideelle Anbieter und Kunstschaffende ihre Arbeit und ostpreußische Spezialitäten präsentierten. Ein ökumenischer Gottesdienst mit Pfarrer Philip Kiril Prinz von Preußen, Vorträge und kulturelle Darbietungen rundeten das Programm ab.
Über 10.000 Besucher, die zufriedenen Aussteller, ein facettenreiches Begleitprogramm und die Großkundgebung am Sonntag machten das große Treffen der Ostpreußen für die Besucher wieder zu einem besonderen Erlebnis und für die ausrichtende LO zu einem großen Erfolg.

 

 

Folgen Sie diesem Link, gelangen Sie zu Bildern und Impressionen zum Bundestreffen der Ostpreußen in Kassel. Sie zeigen, dass das Motto des Treffens „Ostpreußen hat Zukunft“ während der Tage in Kassel mit Leben erfüllt worden ist.

 


Die Rothenbach-Halle während der Großkundgebung, Quelle: PAZ

Bilder zum Deutschlandtreffen (s. Galerie) schicken wir Ihnen auf Nachfrage gerne als Datei zu.

 

Bei Fragen wenden Sie sich wieder gerne an mich.

Mit freundlichen Grüßen
Christiane Rinser-Schrut
 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Christiane Rinser-Schrut M.A.
Landsmannschaft Ostpreußen e. V.
Buchtstraße 4
22087 Hamburg
Tel.: 040 / 414008 - 26
Mobil: 0163 / 7827091
Fax: 040 / 414008 - 19
Christiane.Rinser@ostpreussen.de
www.ostpreussen.de

 


Landsmannschaft Ostpreußen e. V.
Vorstand: Stephan Grigat, Gottfried Hufenbach
Geschäftsführer: Dr. Sebastian Husen
St.-Nr. 17 454 00 309 - Ust.-ID: DE 118718969 Amtsgericht Hamburg, VR 4551 HSH Nordbank, Kto. 180 901 000; BLZ 210 500 00

Seminar „Kulturelles gesellschaftliches Leben in Lyck“

Die Kreisgemeinschaft Lyck e.V. veranstaltete am Wochenende 22. / 23. März 2014 im Ostheim in Bad Pyrmont ein Seminar unter dem Motto

„Kulturelles gesellschaftliches Leben in Lyck“.

Der Inhalt dieser gut besuchten Veranstaltung ( 36 Teilnehmer ) wurde in drei Themenbereiche aufgeteilt.

Dafür konnten die Referenten, welch ein Glücksfall, aus den eigenen Reihen gewonnen werden.

 

Nach der Begrüßung und einer Einführung in das Seminar durch die Kreisvertreterin Bärbel Wiesensee hielt unser Kreisältester Gerd Bandilla  einen Vortrag über

„Architektur, Bildhauerei, Webkunst und Vereinswesen“

Beginnend mit dem Gedicht der Lycker Ecke stimmte er alle Anwesenden auf die weiteren Vortragsthemen ein. Dabei wurden auch die geschichtlichen Begleitumstände, in der mit einigen Fotos angereicherten Darbietung über die Architekten Heinrich Lotz und Hermann Schild, den Bildhauer Karl Sylla und die Leiterin der Webschule Lyck Bertha Syttkus,  erwähnt. Über die Vielzahl der damaligen Lycker Vereine waren alle Anwesenden sehr überrascht.

 

Es folgte Günter Donder mit seinem Vortrag über „Malerei“. Nach seinen einführenden Worten zum Thema  - Kunst -  und  - Wer ist ein Maler ? -  wurden mit musikalischer Untermalung  zusammengestellte Gemälde dem Publikum eindrucksvoll präsentiert.

In seinem Beitrag verwendete er Werke von  Anna Caspary,  Adelheid von Kannewurf,  Otto Schliwinski,  Evelyn Knapp,  Dieter Korbanka,  Gudrun Lassalle und  Günter Donder selbst.

 

„Wo sich aufhört die Kultur, da lebt der Masur !“

Peter Dziengel referierte umfangreich über das „Musikleben“.  

Diesen Kulturzweig mit Informationen der Musikkorps, Gesangsvereine und einzelner Solisten hat er in seiner lebendigen, humorvollen Art dem Publikum näher gebracht.

Ein Beweis der sangesfreudigen Bewohner unserer ostpreußischen Heimat und deren Nachkommen, wurde durch das gemeinsame Singen des Ostpreußenliedes „Land der dunklen Wälder“ erbracht.

 

Nach jedem einzelnen Beitrag gab es für die Zuhörer immer wieder Gelegenheit zur Diskussion, sowie auch zu einzelnen individuellen Erlebnisbeiträgen.

Das Seminar wurde mit einer Zusammenfassung von Heidi Mader, der Sprecherin der Mittleren Generation, nach einem gelungenen Ablauf mit großer Zustimmung und Zufriedenheit beendet.

 

                                                                                                                                 

 

Anmerkung: 

Dieses abgehaltene Seminar wird dokumentiert und in einem Band mit zahlreichen Bildern veröffentlicht.

 

Näheres dazu über die KG - Lyck e.V.

„Flucht, Vertreibung, Deportation. Das Schicksal der Deutschen im Osten nach Ende des Zweiten Weltkrieges“
Dienstag, 09. Juni 2015, 19 Uhr
Akademie der Konrad-Adenauerstiftung Berlin
Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin
03 - Einladung zum Symposium.pdf
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Der Chor des Ostpreußischen Musikwochenendes 2011 Foto: R. Winkler


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,


in diesem Jahr werden vom 22.-25. Mai wieder Lieder aus „Der wilde Schwan“ und anderen Liederbüchern in voller Konzentration im Ostheim, Bad Pyrmont, erklingen.
1979 setzte die Kulturreferentin der Landsmannschaft Ostpreußen, Hanna Wangerin, ihr Vorhaben, Musik des deutschen Nordostens zu erhalten und lebendig an nachfolgende Generationen weiterzugeben, in die Tat um. Sie rief im Ostpreußenblatt zur ersten „Nordostdeutsche Sing- und Musizierwoche“, später „Nordostdeutsche Musikwoche“ und dann „Ostpreußisches Musikwochenende“, auf. Sie war ein so großer Erfolg, dass von 1981-1993 zwei Singtage veranstaltet werden konnten.
Mit Gründung des „Arbeitskreises Nordostdeutsche Musik e.V.“ wurde die Leitung der Singtage an diesen übergeben. Nach desse

n Auflösung im Jahre 2005 übernahm die Landsmannschaft Ostpreußen erneut die Organisation. Heute wird das Ostpreußische Musikwochenende von Brigitte Schulze nach dem Motto: „Um Liedgut zu erhalten, muss es gesungen werden“, geleitet. Das soll auch in diesem Jahr neben der Flöten-, Gitarrengruppe und dem Tanzzusatzangebot gelingen. Hier geht es zum Anmeldeformular.


Bei Fragen wenden Sie sich gerne an mich.


Mit freundlichen Grüßen
Christiane Rinser-Schrut
 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Christiane Rinser-Schrut M.A.
Landsmannschaft Ostpreußen e. V.
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Landsmannschaft Ostpreußen e. V.
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St.-Nr. 17 454 00 309 - Ust.-ID: DE 118718969 Amtsgericht Hamburg, VR 4551 HSH Nordbank, Kto. 180 901 000; BLZ 210 500 00

Geschichtsseminar im Ostheim in Bad Pyrmont - Anmeldung
Ostpreußen in der Zeit zwischen den Befreiungskriegen und dem Ersten Weltkrieg.
19. – 21. September 2014
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Geschichtsseminar im Ostheim in Bad Pyrmont - Programm
Ostpreußen in der Zeit zwischen den Befreiungskriegen und dem Ersten Weltkrieg.
19. – 21. September 2014
Geschichts_2014-Programm.pdf
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Werkwoche im Ostheim in Bad Pyrmont - Programm
vom 13. – 19. Oktober 2014
Werkwoche_2014_Programm.pdf
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Werkwoche im Ostheim in Bad Pyrmont - Anmeldung
Werkwoche_2014_Anmeldeformular.pdf
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Bad Pyrmont - Ostheim         8. – 10. Mai 2012

 

Bezirkstreffen : Morgengrund, Mostolten, Siegersfeld, Stettenbach

 

Auch in diesem Jahr hatte Anorthe Nilson zum Bezirkstreffen nach Bad Pyrmont eingeladen.Dieser Einladung folgten 24 Leute sehr gerne. Für die Zeit unseres Zusammenseins hatte sie sich ein unterhaltsames Programm ausgesucht.

An einem Tag bestaunten wir Heinz Bartschies in Bild und Ton. Er hatte uns eine DVD mitgebracht : Heinz war in Hannover, von einer Abiturklasse, als Zeitzeuge zu einem Interview eingeladen worden. Die Tonqualität stimmte nicht immer, aber wir waren mit Heinz sehr zufrieden. Anschließend schauten wir uns eine Bildpräsentation der letzten Lyckfahrt 2011 mit Gerd Bandilla an. Die Zuschauer waren begeistert, denn die gezeigten Orts- und Landschaftsaufnahmen weckten viele Erinnerungen.

Anorthe Nilson hatte sich für das Treffen noch eine Besonderheit ausgedacht : Kaffeetrinken und Besichtigung mit Führung der Hämelschenburg. Erbaut 1588 – 1612, ein typisches Bauwerk der Weserrenaissance. Der Burg angeschlossen ist sogar ein Trakehner Gestüt.

An diesem Tag konnten wir 2 Tagesgäste begrüßen, das Ehepaar Rolf und Karin Eberwien.

Beide haben uns schon auf 2 Fahrten nach Lyck, mit Gerd Bandilla, begleitet. In das Elternhaus von Rolf Eberwien waren Emil, Auguste und Irmgard Migge aus Mostolten, 1946 eingewiesen worden. Rolf bewunderte Herrn Migge, dieser war handwerklich geschickt, konnte alles, machte alles…..und erzählte viel von seiner Heimat Masuren. Rolf nahm sich vor, die Heimat von Familie Migge irgendwann einmal kennen zu lernen. Die Tochter von Irmgard Migge lud Familie Eberwien zu einer 1. Fahrt nach Lyck ein. Beide waren begeistert, vor allem von der herzlichen Aufnahme in der masurischen Großfamilie und der traumhaften Landschaft Masurens.

Am letzten Tag gab Gerd Bandilla einen Überblick über die Arbeit der Kreisgemeinschaft. Bärbel Wiesensee ( Migge ) erzählte vom Umzug und der Eröffnung des neuen Archivs in Hagen, Ende Januar 2012. Sie berichtete auch ausführlich über das von der Kreisgemeinschaft veranstaltete Masurenseminar, welches Ende Februar 2012 im Ostheim stattgefunden hat.Mit den dazu gehörigen Bildern, konnten sich die Zuhörer einen guten Einblick verschaffen.

Die 3 Tage im Ostheim waren wieder ein gelungenes und harmonisches Treffen. Sie gehen viel zu schnell vorüber, man hat doch noch so viel zu erzählen, wie es bei einem ,,Familientreffen“ üblich ist.

Alle freuen sich auf ein hoffentlich gesundes Wiedersehen im nächsten Jahr, denn der

Termin steht schon fest : 7. – 9. Mai 2013 wieder in Bad Pyrmont im Ostheim.

                                                                             Bärbel Wiesensee        

        

Unser Buch - 65 Jahre Kreisgemeinschaft Lyck
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LyckerEreignisse1813-1913
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Mitglieder "Mittlere Generation" in Ellingen
Mitglieder "Mittlere Generation" in Ellingen

Friedhofsfeier in Kalkofen

 

Am 28. Mai 2013 fand in Kalkofen eine Friedhofsfeier statt. Anlass war das Gedenken an die dort Gebliebenen und Einsegnung der neuen Gedenksteine. Anwesend etwa 60 Personen, wovon etwa die Hälfte aus Deutschland und der Rest Polen waren.

Durch die Feier führte Bezirksvertreter Reinhard Donder, den Gottesdienst zelebrierte Pastor Marcin Pysz von der Evangelisch-lutherischen Gemeinde in Johannisburg. Seine Predigt wurde lebhaft auf deutsch vorgetragen und befasste sich mit dem Miteinander; Lieder waren ausgewählt: „Nun danket alle Gott“; „Näher, noch näher“; „Fest an dein Herz“ und „So nimm den meine Hände“. Daneben war auch G. Stolycia von der Griechisch-Katholischen Kirche in Kalkofen anwesend.

Vor dem Gottesdienst sprach eine kleine Gruppe der anwesenden Schüler des 1. Lyzeums in Lyck über das Zusammenwachsen der Personen und Völker.

Nach dem Gottesdienst sangen alle gemeinsam das Ostpreußenlied und hielten sich dabei an den Händen.

Alle anwesenden Schüler, höchste Klasse des Lyzeums mit Leistungsfach Deutsch, insgesamt 20 Personen sangen die Lieder: „Sag mir wo die Blumen sind“ und die alte schottische Volksweise „Nehmt Abschied, Brüder“. Beide Lieder, bekannt wohl für die meisten Deutschen, hervorragend vorgetragen in einem passendem Ambiente, es war schon ergreifend; vortrefflich arrangiert von der Lehrerin Elzbieta Wesolowska.

Neben Reinhard Donder waren als Redner:

- Dr. Jan Chlosta, langjähriger Weggefährte von Reinhard Donder und bekannter polnischer

   Schriftsteller

- Ireneusz Gorlo, 2. Bürgermeister Lyck-Land, versprach eine enge Zusammenarbeit

- Pfarrer G. Stolycia, griechisch- katholischer (orthodoxer) Priester aus Kalkofen

- Kreisvertreter Gerd Bandilla                  

Dann war eine große Gruppe der Deutschen Minderheit aus Lyck dabei, die Ortsbürgermeister der umliegenden Orte, sowie viele Bewohner aus der Region.

Natürlich auch der Friedhofsgärtner Saturnin Siemion aus Rogallen.

Es folge die Niederlegung der Kränze am Gedenkkreuz.

 

Einige Sätze der von Reinhard Donder vorgetragenen Worte sollen hervorgehoben werden:

-          die Tür zu diesem Kirchhof ist niemals abgeschlossen und er kann von jedem immer genutzt werden, als Ort der Besinnung und Erholung

-          wir leben alle auf dieser Welt und es ist unsere Aufgabe ein vernünftiges Verhältnis

unter unseren Völker zu erreichen

-          ich bin ein echter Masure, hier geboren, meine Eltern waren beide Masuren

-          2 Weiden wurden hier gepflanzt, eine deutsche und eine polnische, sie symbolisieren

das Zusammenwachsen unserer Völker

-          die Anlage steht seit 1995 unter Denkmalschutz und es soll so bleiben

-          wir haben 32 Grabstellen wiedergefunden, inzwischen sind einige Umbettungen

hierher geschehen, daneben viele Gedenksteine

 

Anschließend trafen wir uns zu einem gemeinsamen Bigos-Essen in der Pension Rejrat.

 

GeistlichesWortzumLyckerTreffen2012.doc
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Kreisausschuß Mitglieder 2013
Kreisausschuß Mitglieder 2013

2012

Heidi Mader
Heidi Mader
Kreisausschußsitzung 25.-27.01.2013
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Friedhofsfeier in Kalkofen

Ehrenplakette an Professor Guido Knopp

 

 

Zur Verleihung der BdV-Ehrenplakette an den Historiker und

Journalisten Professor Guido Knopp erklärt BdV-Präsidentin

Erika Steinbach MdB:

 

In diesem Jahr werden wir unsere Ehrenplakette am 9. April 2014, im Rahmen des Jahresempfangs des BdV in der Katholischen Akademie in Berlin, dem Historiker und Journalisten Professor Guido Knopp verleihen.

 

Als langjähriger Chefhistoriker des ZDF erreichten die Dokumentationen von Professor Knopp ab Mitte der 1990er Jahre ein Millionenpublikum. Durch das Konzept, Themen der jüngsten deutschen Geschichte bestens recherchiert, lebendig und anschaulich zu vermitteln, löste er ein nie gekanntes historisches Interesse jenseits des wissenschaftlich universitären Diskurses aus. Professor Knopps Filme fanden damit gerade auch beim jungen Publikum aufgeschlossene Zuschauer.

 

In seinen Dokumentationen brach die Erlebnisgeneration ihr Schweigen: teilte ihr eigenes Erleben, ihr eigenes Mitwirken und Handeln, aber auch das ihr entgegengebrachte Unrecht und Leid mit. Durch Zeitzeugen-interviews, Einspielen teils unbekannter Filmdokumente oder durch vielschichtige Bewertungen von externen Fachkollegen schuf Professor Knopp eine lebendige Filmstruktur, die bei den Nichtbetroffenen und Nachgeborenen Verständnis für ein Leben im Krieg, in den Diktaturen aber auch in der Nachkriegszeit erzeugte. Seine beeindruckende Sammlung von an die 1.000 Zeitzeugenaufnahmen hat er der BdV-Stiftung ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN geschenkt.

 

Insbesondere seine Filmreihe über Flucht und Vertreibung der Deutschen stieß auf eine enorme Resonanz: über 6 Millionen Zuschauer nahmen Anteil am Leid der Vertriebenen. In seinen Dokumentationen fesseln die Berichte der Überlebenden des Untergangs der Gustloff ebenso wie die traumatischen Erzählungen vergewaltigter Frauen. Professor Knopp schuf mit seinen Filmen Empathie für das Schicksal der Vertriebenen in einem nie gekannten Ausmaß.

 

 

Mit der Verleihung der Ehrenplakette würdigt der Bund der Vertriebenen Professor Guido Knopp für sein journalistisches Engagement bei der wahrhaftigen Vermittlung unserer Geschichte.

Buchtitel
Buchtitel

 

 

Manfred Raeter hat uns mitgeteilt, dass sein Buch "Polens deutsche Vergangenheit", in der Druckversion NICHT mehr erhältlich ist - nun die gute Nachricht, dieses Buch kann sich  JEDER Interessierte - KOSTENLOS - als eBook herunterladen. Dieses Buch ist eine unerschöpfliche Quelle für JEDEN ernsthaften Familienforscher.

http://www.raether-buch.de/

 

Während der Kreistags-Sitzung am 01./02.02.2014 in Hagen, wurde Gerd Bandilla als

Kreisältester ( Ehrenvorsitzender ) auf Lebenszeit gewählt und ernannt.

 

Gerd Bandilla hat sich hohe Verdienste um die Kreisgemeinschaft Lyck erworben.

Übersetzung aus dem Polnischen:

 

 

Zeitung „Gazeta Wspolczesna“  vom 2.12.2013

 

Die Kapelle des seligen Johannes Paul II. neben der katholischen Kirche (der heutigen Kathedrale) wird im Mai fertig sein

 

Die imposante Kapelle entsteht neben der Lycker Kathedrale. In ihr wird sich eine Krypta für die Bischöfe befinden. Auf dem Dach wird ein 5-metriges Glaskreuz stehen. Der Bau wird bis zum Dach mit bunten Kirchenfenstern ausgestattet sein. In dem Gebäude wird auch eine Sakristei eingerichtet. Der Bau der neuen Kapelle an der Kosciuszki-Straße (der früheren Yorckstraße) begann im Juli 2011. Die Kathedrale hat als einzige in Polen keine Begräbnisstätte für die Diözesanbischöfe. Deshalb entschied man sich für den Bau, sagt Marek Janowski, der Probst der Kathedral-Gemeinde in Lyck.

 

Der Probst ergänzt, dass Patron der Kapelle der selige Johannes Paul II. sein wird, der die Pfarrgemeinde im Juni 1999 besucht hat. Die feierliche Eröffnung des Gotteshauses ist für den 24. Mai vorgesehen. Dabei werden auch die sterblichen Überreste des Bischofs Edward Samsel in die Krypta überführt. Der Rohbau der Kapelle und der Krypta ist bereits fertig. In Kürze werden die Kirchenfenster und die Inneneinrichtung eingebaut. Das Gotteshaus entsteht dank der Spenden nicht nur unserer Kirchen-Mitglieder.  Jeder kann eine Opfer für den Bau der Kapelle bringen, erläutert Pfarrer Marek Janowski. 

Ein neues Buch von Günter Donder

 

 

Günter Donders neuste Erzählung mit dem Titel „Gustav oder Wie ein Mann seine Scholle in Masuren fand“ ist im Eigenverlag erschienen und kann über seine Privat-Adresse erworben werden. Es wurde im Taschenbuchformat mit 278 Seiten für einen Preis von 16,30 € (einschl. Versand) gedruckt. Die Erzählung beginnt im Frühjahr 1928 und endet mit dem Kriegsanfang 1939. Alle Aktionen in den masurischen Dörfern, Feldern und Wiesen, die in der Erzählung vorkommen, sind authentisch, doch nennt der Autor keine Ortsnamen. Auch die Personen sind, mit kleinen Ausnahmen, frei erfunden. Durch Recherchen und eigenes Gedächtnis ist es dem Autor gelungen, das Bild einer Landschaft und deren Menschen der 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts zu zeichnen. Sie rufen Erinnerungen wach. Eine Besonderheit des Buches sind Unterhaltungen zwischen den Personen. Sie wurden phonetisch so geschrieben, dass man den ostpreußischen Dialekt dieser Gegend fast heraushören kann.

Die Bestell-Anschrift:

Günter Donder, Halfengasse 23, 50735 Köln, Tel. 0221-7123572, e-mail: g.donder@web.de

Archivmaterial aus Nachlässen
 
Liebe Landsleute, denken Sie bitte daran, dass bei der Auflösung
von Nachlässen wertvolle Unterlagen nicht im Müll landen,
die dringend zur Bereicherung unseres Archivs benötigt werden.
Stellen Sie bitte sicher, dass Originalurkunden, Unterlagen ,
Bilder usw. unserer Kreisgemeinschaft zur Verfügung gestellt werden.
 
Ich glaube,es steht in jedem HLB, deshalb ist meine Erinnerung bestimmt überflüssig !! 
 
Unser Archiv lebt von diesen Nachlässen !
 
Viele
Grüße..............Bärbel
Kreisausschusssitzung
Kreisausschusssitzung
Deutschlandtreffen der Ostpreußen 2014
17.- 18. Mai 2014, Messe Kassel
Großkundgebung am Sonntag,
18. Mai 2014, 11.00 Uhr, Rothenbach-Halle

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Nationaler Gedenktag für Vertriebene - Pressemitteilung
Nationaler Gedenktag für Vertriebene kommt

Pressemitteilung vom Bund der Vertriebenen

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Lyck. Turm wie neu. Das Mitteilungsblatt der deutschen Gesellschaften im südlichen Ostpreußen schreibt über den Wasserturm in Lyck wie folgt:

Der Wasserturm, Stolz der Gesellschaft der deutschen Minderheit „Masuren“ und der ganzen Stadt, ist noch schöner. Er hat nämlich eine Schönheitskur durchlaufen. Deren Effekt ist von weitem zu sehen.

Im September ging die einen Monat dauernde Sanierung des Wasserturms, der Eigentum der Gesellschaft der deutschen Minderheit in Lyck ist, zu Ende. In ihm befindet sich das Regionalmuseum, die einzige solche Einrichtung, die von einer Organisation der deutschen Minderheit in unserer Region geführt wird. Die Sanierung umfasste die Ausbesserung und das Anstreichen des Verputzes sowie die Renovierung des kleinen Dachs im 1. Stock.

 

Das war keine leichte Arbeit; denn alles fand in großer Höhe statt. Die Lycker Firma „Specdach“, die die Arbeiten ausführte, musste das Gerüst gar aus Warschau kommen lassen und stellte es danach 2 Tage auf. Die Renovierung, die sich unter der Aufsicht des Denkmalpflegers abspielte, brachte den erwarteten Effekt. Der Turm sieht aus wie neu. Seine Erneuerung kostete 64.000 Zloty. 21.000 erhielt die Gesellschaft von der Stadt, 5.000 EURO *)spendete die Kreisgemeinschaft Lyck in Deutschland und 8.000 Zloty überwies der Verband der deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren.

 

*) etwa 20.000 Zloty

Am 1. und 2. Februar 2014 findet im Hotel Kehrenkamp, Delsterner Str. 172, in 58091 Hagen, eine öffentliche Kreistags-Sitzung mit nachfolgender Tagesordnung statt.

Beginn der Sitzung: 1.2.2014, 14:00 Uhr.

 

 

1.   Eröffnung, Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit,

      Protokollführung                                                                                                   

2.   Vorstellung der Kreistagsmitglieder

3.   Genehmigung der Niederschrift über die KT-Sitzung vom 31.08.2013                   

4.   Wahl eines Kreisältesten                                                                                              

5.   Berichte

      a)   aus dem Kreisausschuss                                                                                

      b)   Kreisvertreterin                                                                                                

      c)   Karteiwart                                                                                                        

      d)   Senioren- und Glückwunschkartei                                                                  

      e)   Archivbetreuerin                                                                                              

      f)    Redaktion Hagen-Lycker Brief                                                                         

      g)   Buchversand                                                                                                  

      h)   AK ,,Mittlere Generation“                                                                                 

6.   Bericht : Arbeitskreis für Familienforschung                                                         

7.   Info : Internetseiten : KG Lyck und Mittlere Generation                                       

8.   Kassenbericht 2013

      a)  allgemein                                                                                                        

      b)  Rowlin                                                                                                              

9.   Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Kreisausschusses                       

10.  Diesjähriges Kreistreffen in Hagen                                                                                     

       Tischbedarf, Sitzordnung

11.   Info : Grabnickbrief                                                                                            

12.   Bericht : Soldatenfriedhöfe und zivile Friedhöfe im Kreis Lyck                         

13.   Info :Seminar 22.03./23.03.2014 in Bad Pyrmont                                             

14.  Zukunft der Kreisgemeinschaft Lyck                                                                  

      a)  innerhalb von Deutschland

      b)  zur Administration im Heimatgebiet

           zum Historischen Museum und zur Deutschen Minderheit

c)     Feste Mitgliedschaft KG Lyck

d)    Satzungsänderung

 

15.  Anfragen der Kreistagsmitglieder                                                                                                                             

Auszugsweise Übersetzung aus dem Polnischen:

 

 

Zeitung „Gazeta Olsztynska“ vom 2.12.2013:

 

 „Tu i Teraz“ („Hier und jetzt“), so heißt das neue Einkaufszentrum

 

Im „Tu i Teraz“ läßt es sich einkaufen. Hier kann man essen und ausruhen. Das Einkaufszentrum „Tu i Teraz“ ist der ideale Ort für alle Einkäufer, für die Einfachen und für die Anspruchsvollen. Die große Eröffnung war am 4. Dezember 2013.

Das Einkaufszentrum entstand im Zentrum von Lyck Ecke Bismarckstraße/Danziger Straße im schön renovierten Gebäude des ehemaligen Krankenhauses. Im benachbarten Luisenplatz befinden sich Ämter, das Gericht und eine Schule. Gegenüber ist eine Haltestelle für Omnibusse, die das Einkaufszentrum mit den Wohngebieten verbinden.

Auf dem Parkplatz neben dem Einkaufszentrum befinden sich 170 Einstellplätze.

 

Auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern entstehen 20 Geschäfte, „KiK Textil“, „Rossmann“, „United Chicken“, eine Wechselstube, ein Supermarkt, ein Cafe mit hausgemachtem Gebäck und vieles andere. 

 

Arbeitsbesuch in Lyck

 

Die Kreisvertreterin Bärbel Wiesensee und Heidi Mader, Sprecherin der Mittleren Generation, machten sich am 26. Sept. 2014 auf den Weg nach Lyck. Die Anreise begann in Düsseldorf –Flughafen um 14:35 Uhr. Von Warschau aus fährt ein Zubringerbus nach Lyck.

 

Haltestelle war Lyck-Bahnhof, der um 22:20 Uhr erreicht war. Der Bahnhof bereitet nach dem Umbau einen sehenswerten Empfang, er wird abends raffiniert angestrahlt.

 

Bruderhilfe

 

Der daraufolgende Samstag war zum Vorbereiten der Bruderhilfe vorgesehen. Ein Landsmann, der mit seinem Freund Urlaub in Lyck machte, kam zu einem Besuch ins Hotel. Dankenswerterweise hatte er sich bereit erklärt, 30 Bücher aus dem Historischen Museum in Lyck , mit seinem Auto nach Deutschland zu transportieren. Diese lesenswerten Bücher können bald im Internet bei Michael Mader bestellt werden : Name des Buches : ,, Von Lyck nach Elk“ Spaziergänge durch die Hauptstadt Masurens.

 

Die Auszahlung der Bruderhilfe war auf Sonntag, 28.09.2014 ab 11 Uhr, terminiert. Bei herrlichem Sonnenwetter kamen die Mitglieder der Deutschen Minderheit am Wasserturm zusammen. Sehr erfreulich war für die Auszahlenden, dass die meisten Geldempfänger der deutschen Sprache mächtig waren. So konnten neben der Geldauszahlung, auch persönliche Worte gewechselt werden. Zusammen mit dem Vorstand der Deutschen Minderheit wurde dieser Tag mit einem gemeinsamen Essen und Gesprächen beendet.

 

Montag, 29. Sept.  Dieser Tag begann mit einem Besuch im Stadtarchiv von Lyck. Der Leiter des Archivs war über den Besuch sehr erfreut und zeigte gleich die gesammelten Hagen-Lycker-Briefe und das Heimatbuch: ,,Der Kreis Lyck“, welches einen stark abgegriffenen Eindruck machte. Die Kreisvertreterin versprach ihm beim nächsten Besuch ein neues Exemplar mitzubringen. Weiter folgte ein Besuch bei der Leiterin des ,,Dom Kultury“, Aneta Werla. Mit ihr hatte die KV bei ihrem letzten Besuch im Juni 2014, schon einige neue Programmpunkte für die Reisegruppe im Juni 2015 besprochen. Auch bei diesem Besuch signalisierte sie ihre Bereitschaft, einige interessante Programmpunkte auszuarbeiten.

 

Der Tag endete mit dem Besuch bei einem Lycker Landsmann, um ihm die Bruderhilfe persönlich auszuzahlen.

 

Dienstag, 30. Sept.  An diesem Vormittag wurden weitere Landsleute im Kreis Lyck aufgesucht, um ihnen die Bruderhilfe auszuzahlen. Mit dem Taxi ist es mühelos, auch weitere Strecken zu bewältigen. Ein Glücksfall war, einen ruhigen und geduldigen Taxifahrer gefunden zu haben, denn dieser musste oft, während der Auszahlung der Bruderhilfe, lange auf eine Weiterfahrt warten. Bei Besuchen, die nur einmal im Jahr stattfinden, gibt es viel zu erzählen.

 

Essen mit dem Stadtpräsidenten  Tomasz Andrukiewicz

 

 

Der Stadtpräsident hatte zu einem Essen in einem Lokal am Lycksee eingeladen. Anwesend war auch der Leiter des ,,Historischen Museums in Lyck“ und Frau Zytyniec als Dolmetscherin. Gesprächsthemen waren u.a. die künftige Zusammenarbeit der KG Lyck und dem Kreis Lyck. Die Kreisvertreterin betonte, dass der neue Vorstand der KG Lyck, weiter die partnerschaftliche Zusammenarbeit, die Herr Bandilla in fast 30 Jahren erarbeitet hat, fortführen möchte. Über den Zusammenarbeitsvertrag zwischen der KG Lyck und dem ,,Historischen Museum in Lyck“,  wurde gesprochen und die Möglichkeiten, gemeinsame Projekte zu erarbeiten. Es war ein hoffnungsvolles Gespräch für die Zukunft.

 

Abends war ein Besuch bei Irena Szubzda, der Vorsitzenden der ,,Deutschen Minderheit“ vorgesehen. Es wurde eine Rundreise zu Sehenswürdigkeiten geplant, um für die Reisegruppe im nächsten Jahr interessante Besichtigungstouren zu organisieren.

 

Mittwoch, 01.10.  Der Landrat Krysztof Pilat hatte zu einem Gespräch in das Lycker Landratsamt eingeladen. Der Landrat und der Vize-Landrat Marek Chojnowski , der beim Heimattreffen 2013 in Hagen zu Besuch war, bereiteten einen sehr freundlichen Empfang. Die KV bat Herrn Pilat, sich der Reparaturarbeiten am Kriegerdenkmal in Grabnick anzunehmen und übergab ihm  Fotos der erheblichen Schäden. Für die Reisegruppe im Juni 2015 wurde schon ein Termin für einen Informationsvortrag über den Kreis Lyck ausgemacht. Nachmittags fuhren die KV und Heidi Mader nach Mostolten, dem Heimatort der KV . Der erste Besuch galt dem Friedhof, um die Gräber der Familie aufzusuchen und Grablichter anzuzünden. Der Friedhof war in einem mustergültigen Zustand, sogar das Laub war zusammengeharkt worden. Danach galt es Grüße und Geschenke zu einem 70 jährigen Geburtstag zu überbringen. Es war ein sehr herzliches Zusammentreffen, von dem man sich nur schwer trennen konnte im ehemaligen Elternhaus von Gerd Bandilla. Ein Konzert in der Musikschule    ( gegenüber vom Hotel Rydzewski) rundete diesen erlebnisreichen Tag ab.

 

Am Donnerstag, den 2.10. folgte die geplante Rundreise mit dem Ehepaar Szubzda. Besuchsorte waren : Rudczanny-Nieden, Ukta, Krutyn und Nikolaiken. Das Touristendorf Galindia war auch ein Besuchsziel. Nach der langen Besichtigungstour war abends ein Spaziergang zum neu umgebauten Lycker Bahnhof angesagt. Da der Direktor der Lycker Caritas, Darius Kruczynski, nicht weit entfernt vom Bahnhof wohnt, konnte er an diesem Abend auch noch begrüßt werden .

 

Zusammenarbeitsvertrag + Einsegnung Zielhausen

 

Freitag, 03.10.. Mit dem Leiter des ,,Historischen Museums in Lyck „ war ein Treffen am Kleinbahnhof in Lyck geplant. Er erklärte das Projekt Kleinbahn: Umbaumaßnahmen, Umzug des Museums in ein Gebäude am Kleinbahnhof. Anschließend wurde im Museum der Zusammenarbeitsvertrag zwischen der Kreisgemeinschaft Lyck und dem Historischen Museum in Lyck, unterschrieben. Danach erfolgte eine Besichtigung des Friedhofes von Stradaunen. Der Zustand war akzeptabel.

 

Samstag, 4.10. Heute war die Einsegnung des Massengrabes Zielhausen um 10 Uhr angesetzt worden. Ein Pfarrer aus Suwalki :Dawid Banach, nahm die Einsegnung vor.

 

Saturnin Siemion hatte die Einfriedung des Massengrabes ausgeführt und mit einer Gedenktafel versehen: ,,Hier ruhen mehr als 70 Deutsche, die im Januar 1945 ihr Leben verloren haben“, darunter ist es auch auf polnisch zu lesen. Es war eine würdige Gedenkstunde. Die Kreisvertreterin legte ein Blumengebinde an die Gedenktafel und Irena Szubzda entzündete  Grablichter.

 

Der folgende Sonntag galt der Entspannung und einem Konzertbesuch in der Bischofskirche mit anschließendem Empfang im Bischofssitz.

Die Rückreise begann am 6. Oktober um 8.30 Uhr vom Bahnhof Lyck mit dem Bus zum Flughafen in Warschau.

Wasserturm von Lyck
Wasserturm von Lyck

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