Besuch in Lyck

20 jähriges Bestehen der Zusammenarbeit zwischen den Partnerstädten: Elk (Lyck) und Nettetal. Aus diesem Anlass war eine Delegation aus Nettetal, mit dem Bürgermeister Christian Wagner und der Kreisvertreterin der Kreisgemeinschaft Lyck, Bärbel Wiesensee, von der Stadt Elk eingeladen worden. Die Kreisvertreterin ist kooptiertes Mitglied im Vorstand des Partnerschaftsverein und gilt als Bindeglied zwischen der Stadt Elk und Nettetal. Die Anreise erfolgte von Dortmund aus, mit einem Flug nach Olsztyn-Mazury. Von Ortelsburg nach Lyck, durch die Johannisburger Heide , dauert die Fahrt 2 Stunden. Ein Schülerorchester des Werner-Jaeger-Gymnasiums aus Nettetal, war mit einem Bus angereist und probte mit Schülern der Lycker Musikschule für ein gemeinsames Chorkonzert, welches im Kulturzentrum stattfand. Zusammen mit dem Chor Kontrapunkt, einem Streichorchester, Bigband-Bläser der Musikschule und einem Schülerchor aus Lyck ,gaben die Nettetaler Schüler ein großartiges Konzert. Das intensive,gemeinsame tägliche Üben mit den Elker Schülern hatte sich gelohnt. Für die Nettetaler Delegation hatte die Stadt Elk hat ein interessantes Aufenthaltsprogramm ausgearbeitet. Gemeinsam mit dem Stadtpräsident Tomasz Andrukiewicz wurden die neuesten Investitionen besucht : eine neue Schule mit Sporthalle,die den Schwerpunkt Sport hat, der neue Badestrand, neue Tennisplätze, das Historische Museum, den wissenschaftlich-technologischen Park und eine Brauerei. Der Kreisvertreterin war es noch gelungen 3 Unternehmungen mit in das Besichtigungsprogramm aufzunehmen : eine Stakentour auf der Kruttinna. Es war ein besonderes Naturerlebnis, die Nettetaler waren begeistert. Ein Besuch mit Kranzniederlegung auf dem Soldatenfriedhof Bartossen. Besichtigung des Wasserturms, dem Sitz der Deutschen Minderheit. Der Reisebus der Nettetaler Schüler konnte während der Dauer des Aufenthaltes in Lyck am Wasserturm parken. Höhepunkt im Besuchsprogramm war die Verleihung des Siegfried-Lenz-Literaturpreises. Es hatte im Vorfeld ein internationaler, literarischer Siegfried-Lenz-Wettbewerb stattgefunden. Bei der Preisverleihung war auch die Witwe des Schriftstellers , Ulla Lenz anwesend. Als Ehrengäste, der stellvertretende Botschafter Deutschlands aus Warschau und der Stadtpräsident Tomasz Andrukiewicz mit seinen Stellvertretern. Es war eine sehr würdevolle Veranstaltung. Bei einem anschließenden, gemeinsamen Abendessen hob Bürgermeister Wagner die besondere Verbindung der Stadt Elk ( Lyck ) zu Hagen, seiner Heimatstadt und der Patenstadt der Kreisgemeinschaft Lyck hervor. Er würdigte die gute, 20jährige Zusammenarbeit der Stadt Elk ( Lyck) mit der Stadt Nettetal. Es waren erlebnisreiche Tage, die die Delegation aus Nettetal, zusammen mit der Kreisvertreterin der Kreisgemeinschaft Lyck in Lyck erleben durften, es waren vielfältige Begegnungen der Völkerverständigung auf lokaler Ebene.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Michael Mader, Heidi Mader, Reinhard Donder

 

Regionaltreffen Nord in Lübeck am 28.04.2019

 

Pünktlich um 11 Uhr begann das Treffen mit dem Glockengeläut der Lycker Kirche.

 

Anschließend begrüßte Heidi Mader die 24 Teilnehmer des Treffens.

Sie übermittelte  Grüße von der Kreisvertreterin Bärbel Wiesensee und nahm anschließend die Totenehrung vor.

 

Die Zeit verrinnt… 10 Jahre organisiert Heidi Mader nun schon das Regionaltreffen in Lübeck. Aus diesem Anlass gab sie einen kurzen Überblick über die vergangenen Lübecker Treffen.

 

Reinhard Donder, Familiengeschichtsforscher der KG Lyck, hielt einen sehr interessanten Vortrag über die Personenstandsunterlagen im Kreis Lyck. Passendes Anschauungsmaterial rundete seinen Vortrag ab. Heidi Mader wies auf die Wichtigkeit der Anwesenheitslisten hin, denn nur so ist garantiert, dass die Kartei immer auf dem neuesten Stand ist.

Über die vielfältigen Aktionen des Arbeitskreises Mittlere Generation im vergangenen Jahr berichtete Heidi Mader, Sprecherin der Mittleren Generation. Die Herbstfahrt 2019 findet im Oktober statt, wir besuchen das Deutschordensmuseum in Bad Mergentheim.

Mit dem Singen des Ostpreußenliedes: „Land der dunklen Wälder“, fand der offizielle Teil seinen Abschluss.

Am Buchstand herrschte reger Betrieb. Die große, farbige Kreiskarte ist eine große Bereicherung und ein Kontaktmagnet. Vor der Karte tauschen sich immer wieder einzelne Gruppen zum Erlebten in der Heimat aus.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen fand sich noch genug Zeit zum Plachandern.

 

Heidi Mader

 

 

 

 

Mitglieder des neuen Kreistags:

 

1. Wiesensee Bärbel

2. Dieter J. Czudnochowski

3. Behrendt Klaus

4. Czerwinski Siegmar

5. Dombrowski Werner

6. Donder Reinhard

7. John Ewa

8. Kalisch Hans Peter

9. Laskowski Eva

10. Mader Heidi

11. Mader Marc

12. Mader Michael

13. Norra Wilhelm

14. Trinoga Lothar

15. Walter-Joswig Dr. Helga

16. Bandilla Gerd

17. Schenkewitz Andreas

Besuch von Heydekrug

 

Im Juni 2018 unternahmen die Lycker eine Schiffs- und Busreise von Memel nach Lyck. Auf der Fahrt durch das Memelland hatte die Kreisvertreterin, Bärbel Wiesensee, einen Besuch in Heydekrug eingeplant, um sich vor Ort die Alexandra-Gedenktafel anzuschauen.Die bekannte Sängerin mit der dunklen Stimme und den melancholischen Liedern, war am 31. Juli 1969 durch einen tragischen Autounfall in jungen Jahren ums Leben gekommen. Durch detaillierte Informationen von Herbert Jaksteit, dem ehemaligen Kreisvertreter von Heydekrug, war es einfach, die Gedenktafel zu finden. An dem Ort ihres ehemaligen Wohnhauses, steht heute der Kindergarten ,,Pusele“. Dort enthüllte der Verein ,,Alexandra-Freunde“ e.V. am 27.Mai 2011, zum Gedenken an die weltbekannte Sängerin eine Bronzetafel mit ihrem Foto, das Ziel war, ihr musikalisches Erbe zu bewahren. Die Busteilnehmer machten Fotos von der Gedenktafel und während der Weiterfahrt wurden bekannte Lieder von der Sängerin angestimmt.

 

Kindergarten ,,Pusele“ , Misko gatve 8 , 99148 Silute ( Litauen )

Straßenbennenung nach Siegfried Lenz

 

 

2011 erhielt Siegfried Lenz für sein Engagement für ein friedliches Zusammenleben zwischen Deutschen und Polen die Ehrenbürgerwürde der Stadt Elk. Der deutsche Autor habe mit seiner Literatur die Verbundenheit der Bewohner von Elk mit ihrer Heimat gestärkt, teilte damals die Stadtverwaltung zur Begründung mit. Gerd Bandilla, damals Kreisvertreter der Kreisgemeinschaft Lyck, hatte diese Auszeichnung angeregt. Nun hat man in einem Neubaugebiet eine Straße nach Siegfried Lenz benannt.

 

 

 

 

Die Route: Anfahrt Bus Wuppertal - Kiel - DFDS-Fähre - Memel [Klaipeda] -Kurische Nehrung bis Nidden - Memelland nach Süden am Fluss bis Marijampole - 3-Länder-Eck - Lyck mit Exkursen im Kreis - Oberlandkanal "rrauf/rrunter" - Danzig - Kaschubische Seenplatte - Stettin - Heimfahrt.

Sie wurde unterhaltsam geführt  mit reicher landsmannschaftlich-geschichtlicher Sachkunde durch Herrn G. Scheer, unseren Reiseunternehmer und Leitung von B. Wiesensee, KG Lyck. Das anspruchsvolle wie  erlebnisreiche Etappenprogramm forderte den 37 Teilnehmenden oft tüchtig Stehvermögen ab, das aber gemeinsam gut zu meistern war.

Ein Höhepunkt sei mit Memel, Simon-Dach-Brunnen am Theaterplatz herausgestellt: "Rendez-vous" mit Ännchen von Tharau (Foto).

4 Tage im Kreis Lyck boten dann etwas Erholung, auch beim traditionellen Besuch der Deutschen Minderheit am Wasserturm mit Auszahlung der Bruderhilfe. Auf dem Soldatenfriedhof Bartossen gedachten wir der Toten bei einer Kranzniederlegung.

Auch musisches war dabei mit kleinen Orgeldarbietungen  in einer Kirche unterwegs und bei einer Generalprobe des weitbekannten Lycker Chors "Kontrapunkt", die mit einigen Soloklavierstücken, wiederum vorgetragen von unserem Mitreisenden Günter Saborowski, an einem lauen Spätfrühlingsabend ausklang.

 

Am 17. Juni nahm unser Bus von Stettin aus die Heimreise über Hamburg und Hannover nach Wuppertal auf, wo die letzten etwas erschöpft, aber frohen Sinns von Bord gingen. Hier kann die Reise nur skizziert werden. Tipp: nächsten Hagen-Lycker Brief 2019 lesen.

Regionaltreffen Nord in Lübeck am 15.04.2018

 

Pünktlich um 11 Uhr begann das Treffen mit dem Glockengeläut der Lycker Kirche.

Anschließend begrüßte Heidi Mader die 24 Teilnehmer des Treffens.

Sie übermittelte  Grüße von der Kreisvertreterin Bärbel Wiesensee und nahm anschließend die Totenehrung vor. Es folgte ein kurzer Überblick über die geleisteten Arbeiten in der Kreisgemeinschaft und es folgten Informationen zum Hauptkreistreffen in Hagen, diesmal im Hotel Mercure.

Reinhard Donder, Familiengeschichtsforscher der KG Lyck, hielt einen sehr interessanten Vortrag über die Salzburger Emigranten nach Ostpreußen und in den Kreis Lyck. Passendes Anschauungsmaterial rundete seinen Vortrag ab.

Michael Mader gab Informationen über neu erhältliche Bücher am Buchstand.

Über die vielfältigen Aktionen des Arbeitskreises Mittlere Generation im vergangenen Jahr berichtete Heidi Mader, Sprecherin der Mittleren Generation. Die Herbstfahrt 2018 findet im Oktober statt, Ziel ist das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg.

Mit dem Singen des Ostpreußenliedes: „Land der dunklen Wälder“, fand der offizielle Teil seinen Abschluss.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen fand sich noch genug Zeit zum Plachandern.

 

 

Heidi Mader

Hagen-Lycker Brief 2018 erschienen.

 

Vor wenigen Tagen ist der diesjährige Hagen-Lycker mit lesenswerten Artikeln erschienen. Es ist der erste HLB, den unser neuer Schriftleiter Andreas Schenkewitz zu verantworten hat. Der Heimatbrief ist ihm gut gelungen. Wer den HLB noch nicht bekommen hat, wende sich an unseren Karteiwart Siegmar Czerwinski, Quittenstr. 2, 53340 Meckenheim.

 

 

Dem diesjährigen HLB liegt ein Stimmzettel bei. Turnusgemäß ist in diesem Jahr unser Kreistag neu zu wählen. Der Kreistag ist eine Mitglieder-Vertreterversammlung. Der Kreistag entscheidet in wichtigen Angelegenheiten für Sie, lieber Leser des Heimatbriefes. Machen Sie von Ihrem Stimmrecht Gebrauch. Wahlschluss ist der 30. Juni 2018. 

Seminar in Bad Pyrmont.

 

Die Kreis-gemeinschaft Lyck veranstaltete vom 30.4. bis zum 2.5 in der DRK-Landesschule in Bad Pyrmont ein Seminar. Das Seminar trug den Titel „Ostpreußen, Grenzen, Land und Leute, Behörden und Landsmannschaft“. Die Kreisvertreterin Bärbel Wiesensee eröffnete das Seminar. Referenten des Seminars waren Dr. Manuel Ruoff von der Preußischen Allgemeinen Zeitung, der Historiker und Autor Dr. Andreas Kossert, Kreisältester Gerd Bandilla und Hubertus Hilgendorff, Kreisvertreter Rastenburg. Über das Seminar wird eine Dokumentation erstellt. Die Dokumentation kann in einigen Wochen zum Preise von 5,00 EURO plus Portokosten bei Michael Mader, Richard-Taylor.Str. 6, 28777 Bremen, bestellt werden.

 

Pressemitteilung des Bundes der Vertriebenen


Dr. Bernd Fabritius wird Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten
Stephan Mayer wird Staatssekretär im Innenministerium
In München wurden heute diejenigen Parteivertreter vorgestellt, die für die CSU in der zukünftigen Bundesregierung eine Aufgabe übernehmen sollen. Dazu erklärt BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius in einer ersten Reaktion:
Es ist für mich eine große Ehre, dass die CSU mir heute das Vertrauen ausgesprochen und mich als neuen Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten benannt hat.
Diese wichtige Aufgabe ist für mich eine Herausforderung, der ich mich gerne stelle. Ich trete dabei in die großen Fußstapfen von etwa Horst Waffenschmidt, Dr. Christoph Bergner, Hartmut Koschyk oder auch Dr. Günter Krings – und werde mit vollem Einsatz daran arbeiten, diese auszufüllen.
Außerdem begrüße ich die Entscheidung, dass BdV-Vizepräsident Stephan Mayer Parlamentarischer Staatssekretär beim zukünftigen Bundesminister des Innern, Horst Seehofer, werden soll.
Auch wenn es zu weiteren Einzelheiten des Aufgabenzuschnitts und der Zuordnung im Rahmen der Regierung noch keine Informationen gibt, ist mit diesen Personalentscheidungen schon sichergestellt, dass die Anliegen der deutschen Heimatvertriebenen und Flüchtlinge, Aussiedler und Spätaussiedler sowie der deutschen Minderheiten in ihren Heimat- und Siedlungsgebieten weiterhin an höchster Stelle engagiert vertreten werden.

Nachdruck „Unser-Masuren-Land“

 

„Unser Masuren-Land“ war in den Jahren von 1925 bis 1939 eine Heimatbeilage zur „Lycker Zeitung“ bzw. zum „Masuren-Boten“. Die Beilage enthält viele interessante familienkundliche und

regionalgeschichtliche Beiträge. Beschrieben werden u.a. das Schulwesen, der Tatareneinfall, die Industrie, das Verkehrswesen, die Forstwirtschaft, das Jagd- und Fischereiwesen, die Namenskunde (Familiennamen, Ortsnamen, Flurnamen), die Siedlungsgeschichte, das Handwerk, die Landwirtschaft, die Amts-, Kreis- und Ortsgeschichte und die Handfesten.

Der Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen hat dieses Werk dankenswerter Weise nachgedruckt. Es ist in 2 Bänden mit insgesamt mehr als 1.000 Seiten erschienen.

Der Kauf dieses Werkes wird von der Kreisgemeinschaft Lyck sehr empfohlen. Das Werk ist zu dem günstigen Preis von 25,00 EURO plus Versandkosten zu erwerben.

Bestellungen sind zu richten an: Thomas Wildeboer, Harmsweg 10, 22179 Hamburg, oder unter der eMail-Adresse: twildeboer@gmx.de oder Buchverkauf@vffow.de

 

 

BdV - Denkmal für polnische Opfer als Mosaikstein der grenzüberschreitenden Verständigung
Bewältigung gemeinsamer Geschichte durch gegenseitige Empathie
171115 Denkmal für polnische Opfer Mosai
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BdV - Polnische Reparationsforderungen entbehren rechtlicher und moralischer Legitimität

170909 Polnische Reparationsforderungen
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Anerkennungsleistung für deutsche Zwangsarbeiter
Bund der Vertriebenen, Godesberger Allee 72-74, 53175 Bonn
Anerkennungsleistung für deutsche Zwangs
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Private, billige Lückenfüller im Streckennetz
Vor 125 Jahren trat das preußische Kleinbahngesetz in Kraft – Die Folgen reichen von Selfkant im Westen bis Lyck im Osten

Aus PAZ Nr. 30
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Auf dem Soldatenfriedhof in Bartossen bettete man die leiblichen Überreste von 2947 Opfern des II. Weltkriegs um

 

Aus Gazeta Olsztynska vom 18.7.2017

 

Übersetzt von Günter Donder, Köln, im Juli 2017

 

 

Am 15. Juli bettete man in Bartossen die leiblichen Überreste von Kriegsgefangenen des Lagers in Glinki bei Thorn um. Im Laufe mehrerer Monate Exhumierungsarbeiten stieß man auf Massengräber mit den Überresten von fast 3 Tsd. Frauen, Männern und Kindern. Am gleichen Tag wurden 24 Opfer des I. Weltkriegs umgebettet.

 

Bei Bartossen im Kreis Lyck wurde 1993 ein Soldatenfriedhof angelegt. Ihm fehlen sämtliche Anzeichen einer militärisch gefärbten Anlage. Auf allen Stelen sind nur die Namen, keine Dienstgrade, eingemeißelt. Dieses Gräberfeld entstand in Zusammenarbeit der Fundation Pamięć (v. Ü. Erinnerung, Gedächtnis) mit der Deutschen Kriegsgräberfürsorge in Kassel.

Dort ruhen nun die Gebeine der in Ostpreußen gefallenen deutschen Soldaten. Es wird geschätzt, dass während des letzten Krieges auf polnischem Gebiet etwa 460 Tsd. gefallen sind. Nicht viel weniger waren es im I. WK.

Auf diesem Friedhof begrub man nun annähernd 3 Tsd. Opfer hauptsächlich aus dem letzten Krieg, aus einem Gefangenenlager in Glinki bei Thorn, das von den Deutschen angelegt worden war. Der Hauptanteil der Toten sind Rotarmisten. Nachdem im letzten Kriegsjahr die Rote Armee das Lager einnahm, starben dort auch deutsche Soldaten an den Folgen von Verwundungen, Krankheiten und Hunger.

Das erste dieser Massengräber wurde in den 1990er Jahren entdeckt. Bei Bauarbeiten folgten andere und man exhumierte 2974 Tote – hauptsächlich Männer, aber auch Frauen und Kinder waren die Opfer. Das war für die polnische Fundation Pamięć die größte Entdeckung während ihres Bestehens.

Bei den Feierlichkeiten der Umbettung nahmen teil: Vertreter der Deutschen Kriegsgräberfürsorge, der deutsche Militärattaché Oberst Andreas G. Meister, Vertreter der Stadt Thorn, der Landgemeinde Lyck, des Historischen Museums von Lyck und andere uniformierte Verbände sowie Geistliche. Der erste Teil der Feierlichkeiten fand auf dem militärischen Teil des Lycker Friedhofs statt.

Dr. Dirk Reitz von der Deutschen Kriegsgräberfürsorge sagte:

„Wir treffen uns auf dem Friedhof in Elk, dem früheren Lyck, auf dem Verstorbene aus verschiedenen historischen Zeitabschnitten bestattet liegen, was aber am wichtigsten ist – verschiedener Nationalitäten. Unsere Devise heißt Arbeit für einen Frieden. Fast hundert Jahre befassen wir uns mit Soldatengräbern und sind ständig bemüht allen Gefallenen einen würdigen Ruheplatz zu geben. Die Zukunft bedarf Wurzeln und Wurzeln sind das historische Bewusstsein. Wenn wir also von einer gemeinsamen Zukunft sprechen, einem vereinten Europa, dann dürfen wir die schmerzhaften Kriegsereignisse nicht vergessen.“

Danach begab man sich auf den Soldatenfriedhof in Bartossen, wo die Überreste der 2974 Opfer aus Thorn beigesetzt wurden. In zwei großen Gräbern waren die kleinen schwarzen Särge in mehreren Reihen aufgestellt.

Anfang 2017 erhielten wir einen Brief von Herrn Fritz, geboren 1922, Teilnehmer des II. Weltkriegs und Kriegsgefangener im Lager von Thorn. Er beschrieb seine Erlebnisse und meinte, er könnte nun auch hier unter den Toten sein. Hier ein Ausschnitt seines Briefes, den Tore May von der Kriegsgräberfürsorge verlas:

„Im eingekesselten Graudenz an der Weichsel wurde ich Gefangener der Roten Armee. Nach einem dreitägigen Marsch ohne Wasser und Verpflegung gelangten wir nach Thorn. Unterwegs tranken manche Kameraden blutgetränktes Wasser aus den Straßenpfützen. Vor dem sowjetischen Gefangenenlager erhielten wir das erste Essen. Es bestand aus amerikanischem gemahlenem Fleisch, das viel Fett enthielt. Gierig verschlangen wir es und bekamen Durchfall. Als ich aus einer Ohnmacht erwachte, lag ich auf einem Haufen Toter. (…) Wie durch ein Wunder gelang es mir, aus diesem Berg herauszurobben und kam in einer Baracke an. Meine Kameraden luden dort viele Tote auf Wägen und schafften sie ohne Pferdehilfe aus dem Lager. Später erfuhr ich, dass sie die Toten in große Gräben warfen. Die Erkennungsmarken wurden nur ab und zu abgenommen. 1949 kehrte ich heim und hoffte irgendwann etwas über Thorn zu hören.“

Herr May bemerkte weiter, dass es in der Mehrzahl Kriegsgefangene gewesen seien, aber es befänden sich darunter auch Frauen, Kinder und andere zivile Männer. An Erkennungsmarken sei ihnen gelungen 200 Stück aufzufinden, wovon 50 Verwandte der Toten identifiziert werden konnten. Diese wüssten nun, wo ihre Gefallenen die letzte Ruhestätte gefunden hätten.

 

Danach begab man sich in einen anderen Teil des Friedhofs, wo 24 Tote des I. Weltkriegs umgebettet wurden. Ihre Überreste fand man beim Straßenbau in der Nähe von Bialystok.

Das 15. Ortstreffen von Morgengrund, Mostolten, Siegersfeld, Stettenbach und Baitenberg fand in diesem Jahr vom 09. – 11. Mai, nach einer einjährigen Pause, wieder in Bad Pyrmont statt.

 

Der Einladung der Ortsvertreterin  von Morgengrund Anorthe Nilson, geb. Czudnochowski, folgten 20 heimatverbundene Teilnehmer(innen). Das familiäre Treffen fand in der romantischen Hotel Pension Villa Königin Luise in der Schloßstrasse statt.

Nach der Begrüßung und der Vorstellung einiger neuer Teilnehmer verlas Dieter-J. Czudnochowski ein Grußwort der Kreisvertreterin Bärbel Wiesensee, umrahmt mit dem Gedicht „Ostpreußische Gastfreundschaft“.  Ein gemeinsam gesungenes Lied, von Günter Donder auf der Mundharmonika begleitet, stimmte alle auf die kommenden Stunden des regen Gedankenaustausches ein.

Eine Foto-Präsentation vergangener Treffen lockerte  mit fröhlichen Bemerkungen den Abend auf.

Am folgenden Tag erfreute uns Günter Donder mit einem Auszug aus seinen selbst verfassten Veröffentlichungen mit dem Beitrag der Geschichte „Die Freundschaftsglocke“.

Um das Geschichtsbewußtsein etwas aufzufrischen referierte Gerd Bandilla über das „Kirchspiel Baitenberg“.

Das schöne Wetter lud zu einem individuell gestalteten Kurparkbesuch ein. Nach dem Fototermin folgten alle der Einladung der Ortsvertreterin zum gemeinsamen Kaffeetrinken ins Bärchen-Café.

Der Abend stand unter dem Motto frühere Ostpreußen-Reisen.

Gerd Bandilla, der seit 1971 schon 107 Ostpreußenreisen vorweisen kann, gab zu zwei Reisen persönliche Erklärungen ab.  Ausgewählt wurde die Reise 2007 mit einer Hagener Delegation  und 2011, seine letzte von ihm organisierte Fahrt. In einer kleinen fröhlichen Runde klang der erlebnisreiche Tag aus.

Der nächste Tag begann mit einem Ständchen für Elisabeth Hüsgen, die ihren 82. Geburtstag feierte.

Den Vormittag bereicherte Günter Donder mit weiteren selbst erlebten Geschichten aus seinem Buch „Kurze Geschichten, die das Leben schrieb“. Desweiteren gab er einen kleinen Einblick in sein künstlerisches Malerleben durch einige mitgebrachte Porträt-Gemälde.

Zum Ende der Veranstaltung dankte er im Namen aller Anwesenden der Organisatorin Anorthe Nilson für den gelungenen Ablauf und überreichte ihr ein persönliches Buchgeschenk.

Die versammelten Teilnehmer beendeten diese harmonischen Tage mit dem Singen des Ostpreußenliedes.

 

Mit großer Zustimmung ist ein weiteres Treffen für das Frühjahr 2018 geplant.

Bericht vom Regionaltreffen Nord in Lübeck am 23.04.2017

 

Mit dem Glockengeläut der Lycker Kirche begann das Treffen um 11 Uhr.

Heidi Mader begrüßte die 28 Anwesenden, die sich trotz des kalten und stürmischen Wetters auf den Weg nach Lübeck gemacht hatten. Die Kreisvertreterin Bärbel Wiesensee übermittelte die Grüße vom Vorstand der Kreisgemeinschaft, nahm anschließend die Totenehrung vor. Sie berichtete von den vielen Aktivitäten in der Heimat, gab eine Vorschau auf das Heimattreffen Ende August 2017 in Hagen und über die Planung einer Busreise im Juni 2018 nach Lyck. Michael Mader gab anschließend Informationen über den Buchverkauf. Reinhard Donder, Familiengeschichtsforscher der KG Lyck, informierte die Anwesenden mit einem detaillierten Bericht über die Anfänge der Kreisgemeinschaft in Hamburg und den Beginn der Landsmannschaft Ostpreußen. Alte Zeitungsausschnitte aus dieser Zeit rundeten seinen Beitrag gekonnt ab. Landsmann Elimar Labusch sprach über seine Tätigkeit, sich als Zeitzeuge in Schulen zur Verfügung zur stellen und über ein umfassendes Interview einer Tageszeitung. Heidi Mader, die auch den Arbeitskreis Mittlere Generation leitet, berichtete über die vielfältigen Aktionen im Jahr 2016 und März 2017 und informierte über die Herbstfahrt im Oktober 2017, die diesmal nach Berlin geht.

 

Mit dem gemeinsamen Singen des Ostpreußenliedes: ,,Land der dunklen Wälder“, fand der offizielle Teil sein Ende . Nach dem gemeinsamen Mittagessen gab es noch genug Zeit, um sich auszutauschen. 

Bilder (09.01.2017) aus Lyck aufgenommen von Dr. Rafal Zytyniec

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hessenstein, die Trakehnerstatue vom Ostheim, hat die Reise von Bad Pyrmont nach Lüneburg gut überstanden.


Jetzt schmückt die Pferdestatue das Ostpreußische Landesmuseum.

Heidi Mader
Heidi Mader

 

 Grußwort von Heidi Mader 

Sprecherin vom Arbeitskreis "Mittlere Generation" 

 

 

Willkommen auf der Website der Mittleren Generation des Kreises Lyck

Wir haben uns zusammengefunden um die Erinnerung an die Heimat unserer Vorfahren für die Nachwelt zu erhalten.

Gemeinsam erkunden wir den Kreis Lyck, knüpfen Kontakte und schließen Freundschaften.

Wenn Du Lust hast gemeinsam mit uns eine Reise in die ostpreußische Geschichte zu machen, bist Du bei uns genau richtig und herzlich willkommen.

Bei Interesse melde Dich bitte per E-Mail oder rufe einfach an.

 

Heidi Mader

 

Meine neue Adresse:

Richard-Taylor-Str. 6

28777 Bremen

 

Tel. 0421 / 673 29 026

heidi-mader@gmx.de

 Unser Herbsttreffen in Berlin

 

Liebe Heimatfreunde,

unser Herbsttreffen findet vom 20. -  22.Oktober 2017 im Hotel Arco, Geisbergstr. 30, 10777 Berlin ( www.arco-hotel.de )statt. Wir werden gemeinsam den Schatz der Skomanten besichtigen und in die Geschichte Berlins eintauchen. Im Restaurant Marjellchen erwartet man uns mit ostpreußischen Köstlichkeiten.

Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt, die Reihenfolge der Anmeldungen entscheidet.

Das Programm findet ihr hier drunter.

Die Fahrkosten werden von der Kreisgemeinschaft bezahlt. Die Übernachtung und Verpflegung muss jeder selbst bezahlen.

97€  pro Nacht im Doppelzimmer + 11€ Frühstück pro Person

85€ pro Nacht im Einzelzimmer Komfort + 11€ Frühstück

69€ pro Nacht im Einzelzimmer Standard + 11€ Frühstück

In Berlin muss zusätzlich eine Citytax von 5% bei privatem Aufenthalt gezahlt werden.

In der Nähe des Hotels kann kostengünstig mit Hotelausweis geparkt werden.

 

Wir treffen uns um 18Uhr zur Begrüßung im Hotel, anschließend gehen wir gemeinsam zum Restaurant.

Bitte meldet Euch bis zum 10.07.2017 an, der Anmeldebogen ist ebenfalls hier drunter.

Ich freue mich auf eine schöne Zeit mit Euch in Berlin.

 

Mit heimatlichen Grüßen

 

Heidi Mader

Brigitte Liebenberger
Brigitte Liebenberger

Archiv-Betreuerin

Brigitte Liebenberger

Bülowstr. 43

58097 Hagen

Tel. 02331 / 25777

brliebenberger@gmail.com

Programm Berlin
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Seminar "Die christlichen Konfessionen und ihre Gotteshäuser im Kreis Lyck"

 

Ein interessantes Seminar, veranstaltet von der Kreisgemeinschaft Lyck e.V., besuchten vom  08.-10.04.2016 im Hotel Rennschuh in Göttingen 45 angemeldete Personen.

Die sehr gut vorbereitete Veranstaltung hatte das Thema:

„Die christlichen Konfessionen und ihre Gotteshäuser im Kreis Lyck“.

Alle angereisten Referenten hatten einen Bezug zu Lyck und Ostpreußen, sodass ein familiärer, harmonischer Ablauf zustande kam.

Nach einem gemeinsamen Abendessen begrüßte die Kreisvertreterin Frau Bärbel Wiesensee alle Anwesenden und stellte jeden einzelnen Referenten, in Form einer kurzen Selbstdarstellung, vor.

Das erste Referat „Vom Ordensstaat in ein weltliches Herzogtum“ wurde durch Herrn Pastor Fryderyk Tegler vorgetragen.

Am Sonnabend  folgte von ihm der Beitrag  „Die 420 jährige Geschichte der evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde zu Lyck  1525 - 1945“. Anschließend hielt der Kreisälteste Herr Gerd Bandilla seinen mit Fotos umrahmten Vortrag „Der Kirchenkreis Lyck mit seinen 12 Kirchspielen“. Danach trug Herr Günter Donder seine Ausarbeitungen „Die evangelischen Christen nach 1945 in Lyck“ vor. Herr Pater Eduard Prawdzik erläuterte „Die katholischen Christen in Lyck“ in seinem Beitrag. Da Frau Inge Endert krankheitsbedingt ausgefallen war, las Frau Bärbel Wiesensee die Ausführungen „Die Baptisten – Gemeinde in Lyck“ vor. Der Abend wurde durch intensive Gespräche und einem gemütlichem Beisammensein verkürzt, die Mittlere Generation traf sich noch zu einem Informationsaustausch.

In voller Erwartung auf den weiteren Ablauf begann der Sonntag mit einer kleinen ökumenischen Andacht, die Pastor Tegler und Pater Eduard abhielten.

„Die neuapostolische Gemeinde“ lautete der nächste Teil des Seminars, Herr Siegbert-Ernst Fahrun teilte uns seine Ausführungen mit.

Das letzte Thema  „ Christliche Gemeinschaft: Gromadki“ wurde von Herrn Dirk Meiburg vorgetragen.

Im Abschlussgespräch wurde ein positives Fazit der gelungenen Veranstaltung gezogen und allen beteiligten Personen gedankt.

Frau Heidi Mader fasste in einem kurzen Resümee den Ablauf des Seminars noch einmal zusammen und verabschiedete alle Gäste mit dem gemeinsamen Singen des Ostpreußenliedes.

 

Anmerkung: An einer Dokumentation dieses Seminares wird gearbeitet.

Liste mit Namen von Salzburger Glaubensflüchtlingen:


Familiennamen ostpreußischer Salzburger


Wilhelm Norra                                                                      

Anna-Stiegler-Str. 67

28277 Bremen

Tel. 0421– 82 06 51

 

Ortsvertreter Sareiken

Bezirksvertreter Lyck-Land

der Kreisgemeinschaft Lyck e.V.

.

 

 

An

mögliche Reiseinteressenten

für eine Bus-Gruppenreise nach Lyck

04.08. – 14.08.2016

 

 

Liebe Landsleute,

 

Am 19.11.2015 habe ich im Hotel „Zur Post“ in Bremen  das 7. Lycker Treffen  der in Bremen und umzu (bremisch: herum)  wohnenden ehemaligen Lycker Landsleute veranstaltet. Dabei ist von einigen Teilnehmern der Wunsch nach einer gemeinsamen Gruppenreise nach Lyck geäußert worden.

Darüber habe ich mit der polnischen Reiseleiterin Beata Kaftanska gesprochen, mit der wir mehrere Reisen zusammen mit Lothar Jegull unternommen hatten. Beata konnte sich noch gut an viele damalige Mitfahrer erinnern und lobte die harmonische Lycker Reisegemeinschaft. 

 

Von einer beabsichtigten Gruppenreise war sie sofort begeistert und bot uns unter Berücksichtigung ihres Terminkalenders folgenden Termin an:

 

            Donnerstag, 04.08.2016 – Sonntag, 14.08.2016

 

Die Fahrt wird mit dem deutschen Reiseunternehmen Firma Meuther aus Bokeloh,            . Steiger-Str. 12, 31515 Wunstorf, unternommen.

So in etwa könnte die Reise ablaufen:

 

04.08.16 Abfahrt von Hannover zur Übernachtung nach Posen.

                (Unterwegs Halt in Schwiebus/größte Christusstatue)

                Am Abend Besichtigung/Bummel in Posen.

 

05.08.16 Weiterfahrt von Posen nach Lyck mit Aufenthalt in Thorn.

                In Lyck Übernachtung im Hotel Rydzewski in der Bahnhofsstraße.

 

06.08.16 – 10.08.16 Aufenthalt in Lyck.

 

11.08.16 Abfahrt von Lyck nach Buchwalde. Von dort auf dem Oberlandkanal über die

               Rollberge nach Elbing

 

12.08.16 Von Elbing Tagesausflug mit dem Bus nach Danzig oder Kahlberg/Frauenburg.

 

13.08.16 Von Elbing Rückfahrt nach Deutschland mit Übernachtung in Stettin.

 

14.08.16 Von Stettin Weiterfahrt nach Deutschland mit Endpunkt Hannover.

 

Für die Fahrt haben sich bisher etwa 20 Interessenten gemeldet. Damit die Reise preisgünstig angeboten werden kann, müssten mindestens etwa 30 Personen mitfahren.

Das Programm in Lyck möchte ich möglichst nach den individuellen Wünschen der Mitfahrer gestalten. In Frage käme u. a.:

 

 

1.) Kleinbahnfahrt von Lyck nach Vierbrücken mit dortigem Grillen

 

2.) Staken auf der Krutinna und Schifffahrt von Nikolaiken auf dem Spirdingsee

 

3.) Heilige Linde, Wolfschanze, Ritterburg Rhyn

 

4.) Fahrt in die Heimatdörfer (Nordkreis/Südkreis)

 

5.) Mittagessen auf dem Masurenhof in Sareiken, Besuch des Ehrenmals Bunelka in Sarken

     mit schönster Aussicht auf Lyck und Umgebung, Soldatenfriedhof Bartossen

 

6.) Besuch bei der Deutschen Minderheit am Wasserturm Lyck, Schifffahrt auf dem Lyck-See

 

 7.) In Lyck 1 oder 2 Tage zur freien Verfügung.

 

 

                                   ------------------------------------------------------------

 

 

Ich bitte um telefonische oder schriftliche Mitteilung, wer sich für die Fahrt interessiert und

welche Wünsche hinsichtlich des Programmes gemacht werden bis zum

 

            31. Januar 2016

 

an meine obige Anschrift - oder hier nochmals meine Telefonnummer: 0421 - 82 06 51.

 

Wenn mir die Wohnorte der Mitreisenden bekannt sind, werde ich mit dem Busunternehmen über die Zustiegsorte sprechen.

Wenn ich dann weiß, wie viele Leute mitfahren (natürlich auch Verwandte oder Bekannte),  

werde ich mit dem Busunternehmen über unsere Wünsche und den Reisepreis verhandeln.

Ihr bekommt dann Nachricht von mir und könnt Euch ggf. für die Reise entscheiden.

 

Die Fahrt wäre auch eine gute Gelegenheit Euren Kindern/Enkelkindern zu zeigen, wo Eure Wiege bzw. die Eurer Eltern stand. Viele Mitfahrer werden ja wahrscheinlich noch der Erlebnisgeneration angehören.

 

Die Reise wird über das Busunternehmen abgerechnet. Von ihm erhaltet Ihr dann auch das Anmeldeformular und natürlich auch einen Reisesicherungsschein.

 

Ich hoffe, dass dieses Informationsschreiben zunächst genügt und würde mich über eine baldige Antwort freuen.  

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Euer Landsmann     Wilhelm Norra

„Schritt in die richtige Richtung“

Sprecher der LO begrüßt Wahl von Prof. Halder zum Stiftungsdirektor

Der Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen (LO), Stephan Grigat, zugleich Vizepräsident des Bundes der Vertriebenen (BdV) und Mitglied des Stiftungsrats der Bundesstiftung Flucht Vertreibung Versöhnung, begrüßt die Wahl von Prof. Dr. Winfrid Halder zum Direktor der Stiftung Flucht Vertreibung Versöhnung.

Überzeugen konnte Halder das Wahlgremium Stiftungsrat aufgrund seiner Leitungserfahrung in einer Einrichtung, die sich mit der Pflege und Weiterentwicklung des Kulturerbes der Deutschen aus den früheren deutschen Ostprovinzen und den übrigen deutschen Siedlungsgebieten in Ost- und Südosteuropa befasst, nämlich des Gerhard-Hauptmann-Hauses in Düsseldorf.

Die Stiftung braucht eine Führungspersönlichkeit, die in der gegenwärtigen komplexen Situation die Fäden zusammenbinden und Entscheidungen treffen kann.

Grigat wertet die Wahl Halders als Schritt in die richtige Richtung, der es der Stiftung ermöglicht, sich wieder auf die Erfüllung ihrer Aufgaben zu konzentrieren: Es gilt nun, das geltende Stiftungskonzept umzusetzen und dafür zu sorgen, dass 70 Jahre nach Flucht und Vertreibung die historische Aufarbeitung des schweren Schicksals der deutschen Heimatvertriebenen durch die Eröffnung der geplanten Dauerausstellung endlich auch sichtbar wird. Dabei sei zu hoffen, dass weitere politisch intendierte Störmanöver gegen die Stiftung unterbleiben.

Ein bedenkliches Zeichen ist nach Ansicht des Sprechers der Vorstoß der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, den gesetzlich garantierten Einfluss der Vertriebenenverbände im Stiftungsrat in Frage zu stellen.

Wenig Verständnis zeigte Grigat für das Verhalten des bisherigen Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beraterkreises der Stiftung, Stefan Troebst. Die von diesem maßgeblich befeuerte Kampagne war 2014 Auslöser der Demission des allseits geschätzten Stiftungsdirektors Prof. Dr. Manfred Kittel gewesen.

Die erneuten öffentlichen Äußerungen von Troebst, jetzt zur Wahl Halders, liegen formell und inhaltlich neben der Sache. Die nach der Wahl öffentlich vorgetragenen unzutreffenden Vorwürfe über die Nichtberücksichtigung anderer Kandidaten hat Troebst in der Sitzung des Stiftungsrates nicht artikuliert. Gesetzliche Aufgabe des Wissenschaftlichen Beraterkreises ist es, Stiftungsdirektor und Stiftungsrat zu beraten, nicht aber eigene Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Nach dem erneuten Verstoß gegen diese Grundsätze ist der Rücktritt von Troebst nicht nur überfällig, sondern auch folgerichtig. Letztlich nimmt er nur eine Entwicklung vorweg, die im Herbst ohnehin unvermeidlich gewesen wäre: Ein Wiedereinzug Troebsts in den Wissenschaftlichen Beraterkreis bei der anstehenden Neuwahl wäre unwahrscheinlich gewesen.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an mich.

Mit freundlichen Grüßen
Hanna Frahm
 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hanna Frahm M.A.
Landsmannschaft Ostpreußen e. V.
Buchtstraße 4
22087 Hamburg
Tel.: 040 / 414008 - 26
Fax: 040 / 414008 - 19
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Landsmannschaft Ostpreußen e. V.
Vorstand: Stephan Grigat, Gottfried Hufenbach
Geschäftsführer: Dr. Sebastian Husen
St.-Nr. 17 454 00 309 - Ust.-ID: DE 118718969 Amtsgericht Hamburg, VR 4551 HSH Nordbank, Kto. 180 901 000; BLZ 210 500 00

Zeitungsartikel "Erlebnisse bei der Masurenfahrt"
Lyck-See16.6.14.pdf
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Besuch der Kreisvertreterin in Lyck

 

 

Die Kreisvertreterin Bärbel Wiesensee begann ihre Reise nach Lyck am 17. Juni

2014 morgens um 10,00Uhr mit dem Flugzeug ab Düsseldorf. Das Flugzeug landete pünktlich in Warschau um 11,30 Uhr, so dass sie den Bus nach Lyck noch erreichte. Ankunft in Lyck am Bahnhof ( der z.Zt. umgebaut wird ) war 17,00 Uhr. Das Hotel kann man zu Fuß in wenigen Minuten gut erreichen. Lothar Trinoga, Friedhofsbeauftragter der KG Lyck, war auch zu dieser Zeit in Lyck und gab gleich einen Besuchsbericht einzelner Friedhöfe im Kreis Lyck ab.

 

Am nächsten Tag, 18. Juni 2014, begann um 10,00 Uhr im Dom Kultury die Veranstaltung :,, Gesangswettbewerb für deutsche Lieder“. Der Schulleiter des Gymnasiums Nr. 1 in Lyck, hatte Frau Wiesensee im Herbst 2013 um die Teilnahme als Jurymitglied gebeten.Das Vorprogramm gestalteten Kindergartenkinder mit deutschen Volksliedern. In den 3 privaten Kindergärten wird die deutsche Sprache gelehrt.Der Wettbewerb begann mit Schülerinnen und Schülern der verschiedenen Gymnasien.Sie präsentierten sich mit Sologesang, mit und ohne Musikbegleitung, oder als Duett . Vorgabe war, den deutschen Text frei zu singen.Die Leistungen der Vortragenden war beeindruckend und wurde anschließend von den 6 Jurymitgliedern bewertet. Die KG Lyck hatte einige Preise für die Wettbewerbsteilnehmer gestiftet, die anschließend mit Urkunden versehen, feierlich überreicht wurden.Für ihre Unterstützung, die zum Gesangswettbewerb beigetragen hatte, bekam Frau Wiesensee eine Dankesurkunde überreicht. Der Tag endete mit dem Aufsuchen und einem gemeinsamen Abendessen mit der Reisegruppe von Reinhard Donder.

 

19. Juni – Fronleichnam: an diesem Feiertag war ein Besuch in Mostolten, mit Friedhofsbesuch und Aufsuchen einer befreundeten polnischen Familie angesagt.

Der Direktor der Caritas hatte nachmittags zum Kaffeetrinken eingeladen, um einenTermin zur Besichtigung des neues Hauses der Caritas zu vereinbaren.

Der Tag endete mit einem Ausflug nach Augustow, zusammen mit der Familie Szubzda. Das Verteilen von zehn HLB 2014 stand am 20. Juni auf dem Programm.

 

Das Archiwum, der evangelisch-methodistische Pastor und die Administration waren alle gut zu Fuß zu erreichen, sodass noch Zeit  war, für eine Unterredung mit der Direktorin des Dom Kultury. Da im nächsten Jahr 2015 eine Reisegruppe der ,,Mittleren Generation“ Lyck einen Besuch abstatten möchte, sagte die Direktorin ihre Unterstützung zur Programmgestaltung zu. Zur Mittagszeit fand die Altenfeier der Deutschen Minderheit im Wasserturm statt. Viele fleißige Hände hatten vormittags gekocht und gebacken, denn die Reisegruppe von Reinhard Donder war auch eingeladen. Es war ein gemütlicher Nachmittag mit Gesang und vielen Gesprächen.

 

21. Juni – Sommerfest in Allenstein. Die Deutsche Minderheit hatte einen Bus zur Fahrt nach Allenstein organisiert. Abfahrt war um 8,00 Uhr am Wasserturm. Nach einer 3stündigen Fahrt wurde Allenstein erreicht. Das Wetter war leider sehr ungemütlich, kalt und regnerisch. Zum Glück entschädigte das bunte Programm des Sommerfestes alle Besucher. 

 

Sonntag, 22. Juni :an diesem Tag war die Besprechung zur Auszahlung der Bruderhilfe angesagt, die Ende Sept.2014 im Wasserturm stattfinden wird. Frau Szubzda machte anschließend ein Treffen mit einem Herrn aus, der der Kreisvertreterin die Grabstätte von Bewohnern aus dem ehemaligen Ort Zielhausen zeigen wollte. Die Ruhestätte ist verwildert und ein großes Holzkreuz zerbrochen. Er signalisierte seine Bereitschaft, diese Ruhestätte wieder herzurichten und das Holzkreuz zu erneuern. Die Kreisvertreterin sagte ihm eine finanzielle Unterstützung zu.

 

Ein Treffen mit einem Mitarbeiter des Historischen Museums fand am 23. Juni in den Räumen des Museums statt.Besprechungspunkte waren u.a. ein Zusammenarbeitsvertrag, der im Sept.2014 zwischen der KG Lyck und dem Historischen Museum unterzeichnet werden soll. Aktuelle Bücher, die von den Mitarbeitern des Historischen Museums geschrieben und bisher nur in polnischer Sprache zu erwerben waren, erscheinen nun auch in deutscher Sprache. Im Juli wird z.B. ein ,,Stadtführer von Lyck“ erscheinen. Der Nachmittag war dem Besuch des neuen Hauses der Caritas gewidmet. Die Lazarusstation hat auch ihre Räume in diesem Gebäude. Die Leiterin der Lazarusstation bat um Meldung von pflegebedürftigen alten deutschen Leuten. Der Leiter der Caritas zeigte der Kreisvertreterin die neue Einrichtung:,,Mutter und Kind“, die schon in allen Räumen belegt war.Hier sind Mütter mit ihren Kindern untergebracht, die aus den verschiedensten Gründen betreut werden müssen. Hinter dem Gebäude der Caritas steht schon ein Rohbau. Hier soll ein Altersheim entstehen. Es kann erst fertiggestellt werden, wenn es die Finanzlage erlaubt. Die arbeitsreiche Woche war am 24. Juni beendet. Abfahrt mit dem Bus ab Bahnhof Lyck 8,30 Uhr. Ankunft in Düsseldorf 18,30 Uhr.

 

 

 

 

Besuch beim neuen Oberbürgermeister der Stadt Hagen

Oberbürgermeister Erik O.Schulz wurde am 15.Juni 2014 direkt von der Bürgerschaft gewählt und steht seit dem 23. Juni 2014 als Vorsitzender an der Spitze des Rates der Stadt Hagen. Hagen pflegt seit 1955 eine Patenschaft mit der Kreisgemeinschaft Lyck. Die Kreisvertreterin Bärbel Wiesensee bat um einen Gesprächstermin mit dem neuen Oberbürgermeister, den sie zusammen mit dem Kreisältesten Gerd Bandilla und dem Karteiwart Siegmar Czerwinski, am 14. Juli 2014, wahrgenommen hat.

Gesprächspunkte waren u.a. das diesjährige Hauptkreistreffen der Kreisgemeinschaft Lyck am 30. und 31.August 2014 in der Stadthalle, das Archiv der Kreisgemeinschaft und die Zusammenarbeit mit der Administration in Lyck (Elk). Herr Schulz signalisierte seine Bereitschaft, die partnerschaftlichen Beziehungen weiterhin zu unterstützen und zu pflegen und er gab seine Zusage, an der Feierstunde beim Lycker Heimattreffen, teilzunehmen.

 

 

Hauptkreistreffen der Kreisgemeinschaft Lyck am 30. + 31.August 2014 in Hagen

Veranstaltungsort : Sinfonium der Stadthalle Hagen

 

 

Sonnabend, 30.August 14 

13:00 Uhr Tagung der Orts-und Bezirksvertreter im Ratssaal des Rathauses der Stadt Hagen, Rathausstr 13

 

14:30 Uhr Öffentliche Kreistagssitzung im Ratssaal des Rathauses

 

 

Tagesordnung

 

 

 

1. Eröffnung, Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit und

Wahl eines Protokollführers

 

2. Totengedenken

 

3. Ehrungen

 

4. Genehmigung der Niederschrift über die KT-Sitzung vom

01. und 02. Februar 2014

 

5. Berichte

a) aus dem Kreisausschuss

b) Kreisvertreterin

c) Karteiwart d) Senioren und Glückwunschkartei

e) Archivbetreuerin

f) Redaktion Hagen-Lycker Brief

g) Bücherversand

h) AK Mittlere Generation

i) Gräberfürsorge

 

6. Redakteur für den HLB

 

7. Zusammenarbeitsvertrag mit dem Historischen Museum in Lyck

 

8. Friedhof Zielhausen

Zuschuss Erbe Rowlin

 

9. Lyckreise 2015

 

10. Haushaltsplan 2014

 

11. Diesjähriges Kreistreffen

 

12. Kreistreffen 2015

 

Eine Aufnahme weiterer Themen in die Tagesordnung ist nach § 16 der Satzung, bis

spätestens 1 Woche vor dem Tag der Kreistagssitzung bei der Kreisvertreterin zu beantragen.

 

 

 

Hauptkreistreffen in Hagen

 

Der Kreisausschuss lädt alle Lycker aus Stadt und Land zu dem diesjährigen Kreistreffen am Sonnabend 30.August und Sonntag, 31.August 2014,in unsere Patenstadt Hagen in Westfalen ein. Das Treffen hat folgende Programmpunkte :

Sonnabend, 30 August,

 

13,00 Uhr, Tagung der Orts-und Bezirksvertreter im Ratssaal des Rathauses

                   der Stadt Hagen, Rathausstraße 13.

14,30 Uhr : Öffentliche Kreistagssitzung, ebenfalls im Ratssaal

15,00 Uhr : Öffnung der Stadthalle Hagen

17,00 Uhr : Kranzniederlegung an den Gedenksteinen im Stadtgarten Hagen

18,00 – 19,00 Uhr Möglichkeit zur Besichtigung des Archivs, Elbersufer 20

19,00 Uhr Heimatabend im Sinfonium der Stadthalle Hagen.

 

Sonntag,31.August 2014,

 

 

9,30 Uhr Öffnung der Stadthalle

11 Uhr Feierstunde im Sinfonium der Stadthalle Hagen

13 Uhr Arbeitstagung des Arbeitskreises ,,Mittlere Generation“ im Clubraum der

            Stadthalle

14 Uhr Begrüßung und gemütliches Beisammensein im Sinfonium

            Lesung - Herbert Tennigkeit

19 Uhr Ausklang

 

Der Kreisausschuss hofft und wünscht sich, wieder viele Landsleute in Hagen begrüßen zu dürfen, denn so lange es möglich ist, wollen wir weiterhin zusammenhalten.

Max Niedzwetzki (+).  Am 5. August 2014 verstarb in München Max Niedzwetzki. Er wurde am 24.2.1922 in Neuendorf, Kr. Lyck, geboren. Max Niedzwetzki war von 1982 bis 2008 Ortsvertreter seine Heimatdorfes und von 1987 bis 2003 auch Bezirksvertreter des Bezirks Lyck-Land. Er war ein sehr heimattreuer Landsmann. Auf vielen Reisen in seine Heimat hat er ein gutes Verhältnis zu den jetzigen Bewohnern seines Heimatdorfes aufgebaut. Unter anderem hat er in Neuendorf den Ortsfriedhof und gegen anfängliche Widerstände auch das Soldaten-Ehrenmal renoviert. In der Wendezeit (1989) wurde zusammen mit den Polen das 550-jährige Ortsjubiläum von Neuendorf gefeiert, was damals noch nicht selbstverständlich war.  Auch die Deutsche Minderheit in Lyck hat er unterstützt. Bei den jährlichen Kreistreffen in unserer Patenstadt Hagen sorgte er mit seinem Wurststand für eine gute Verpflegung der Minderheit. Für seine Verdienste wurde ihm am 30.8.1997 das Silberne Ehrenzeichen der Landsmannschaft Ostpreußen verliehen.

 

Bei der Kreisgemeinschaft Lyck wird Max Niedzwetzki in guter Erinnerung bleiben. 

Nachruf zum Tode von Helga Buss

 

Frau Helga Buss, geb.Bemba, geb. am 10.Juni 1945 in Aulacken, ist am 3. August 2014 nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Helga war seit dem 16.3.2013 Ortsvertreterin von Aulacken und wurde am 1.10.2013 als Beisitzerin in den Kreisausschuss ernannt. Vorstandsmitglieder der Kreisgemeinschaft Lyck haben Helga auf ihrem letzten Weg begleitet und von ihr Abschied genommen.

Unter den Trauergästen war eine Familie mit 6 Kindern aus Warschau angereist, die Tochter von Helgas Kindheitsfreundin aus Fließdorf, auch sie wollten sich von Helga am Grabe verabschieden.

Helga Buss wird uns als ein froher und lebenslustiger Mensch in Erinnerung bleiben

 und trauern gemeinsam mit den Angehörigen um sie.

Pfarrer Gerhard Fröhlich (+). Am 16.8.2014 verstarb Pfarrer Gerhard Fröhlich in Großenkneten, Kr. Oldenburg. Er war am 27.7.1929 in Waldenfried (Bilitzen), Kr. Johannisburg, geboren. Sein Heimatdorf war Kalgendorf im Kreis Lyck.

Gerhard Fröhlich war von 2006 bis 2010 Bezirksvertreter des Bezirks Dippelsee, zu dem Kalgendorf gehört,  und damit auch Mitglied des Kreistages der Kreisgemeinschaft Lyck. Die ökumenischen Gottesdienste 2002 in Ebenfelde und 2004 in Klaussen hat er zelebriert.

Gerhard Fröhlich hat mehrere Bücher geschrieben, unter anderem sein biografisches Werk „Erinnerungen“.

 

Die Kreisgemeinschaft Lyck wird Gerhard Fröhlich ein ehrendes Gedenken bewahren. 

6. Lycker-Treffen in Bremen am 13.11.2014
Donnerstag 13.11.2014
14-19 Uhr
Best Western "Hotel zur Post"
Bahnhofsplatz 11 in Bremen
6. Lycker-Treffen in Bremen am 13.11.201
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Brief vom Direktor des Historischen Museums in Lyck
Brief Historischen Museums in Lyck.pdf
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Kreisältester Gerd Bandilla ausgezeichnet

 

Am 30. Oktober 2014 erhielt Kreisältester Gerd Bandilla in Lyck  aus der Hand des Starosten (Landrat) Krzysztof Pilat das erstmals verliehene „Ehrenabzeichen für einen Verdienten um den Kreis Lyck“. Das Abzeichen besteht aus dem Sudauer-Kreuz mit weißer Lilie für Elk (Lyck) an einem weiß-blauen Band. Mit Bandilla wurden unter anderem ausgezeichnet: Bischof Jerzy Mazur, Stadtpräsident Tomasz Andrukiewicz, der frühere Stadtpräsident Zdislaw Fadrowski und die ehemaligen Landräte Janusz Nowakowski und Adam Puza.

In der Begründung für die Auszeichnung heißt es:

 

Gerd Bandilla amtierte 28 Jahre lang als Vorsitzender der Gemeinschaft der früheren Einwohner des Kreises Lyck. 2013 legte er sein Amt nieder. Während seiner Amtszeit organisierte er 40 Omnibusfahrten nach Masuren. Als Vorsitzender der Gemeinschaft entschied er über die Mitfinanzierung vieler Renovierungen des Wasserturmes und über Hilfen für die Deutsche Minderheit. Er sorgte sich um die Restaurierung von etwa 30 Soldatenfriedhöfen aus dem I. Weltkrieg.

Irena Szubzda und Reinhard Donder
Irena Szubzda und Reinhard Donder

19. Landestreffen der Ostpreußen in Rostock am 27. Sept. 2014 in der Stadthalle.

 

wie immer waren die Lycker sehr stark vertreten, an die 50 Personen. Die Plätze reichten an den Tischen nicht aus, es gab genügend Ausweichmöglichkeiten auf den Tribünen.

Eine sehr ergreifende Begegnung, viele Bekannte, viele Gespräche.

Insgesamt über 2000 Teilnehmer. Ostpreußen lebt und wir sorgen dafür, daß es so bleibt.

 

 

Reinhard Donder

27.9.2014

 

 

Foto: Archiv Donder

 

Das nächste 20. Landestreffen findet in der Kongresshalle Schwerin am 26. Sept. 2015 statt.

6. Lycker Treffen in Bremen

 

Zum sechsten Mal trafen sich am Donnerstag, dem 13. November 2014 ehemaliger Lycker Landsleute, die in Bremen und „umzu“ (bremisch herum) wohnen,  sowie einige heimatinteressierte Landsleute auch aus weiterer Entfernung um 14 Uhr im Hotel „Zur Post“

in Bremen gegenüber des Hauptbahnhofs.

Organisator dieser Treffen in Bremen ist Wilhelm Norra, Ortsvertreter von Sareiken, Bezirksvertreter von Lyck Land und Mitglied des Kreistages der Kreisgemeinschaft Lyck.

Alle interessierten Landsleute wurden wieder schriftlich eingeladen, außerdem wurde im Ostpreußenblatt sowie in der Bremer Tageszeitung, dem Weser-Kurier, auf die Veranstaltung hingewiesen.

 

Um 14 Uhr eröffnete Wilhelm Norra das Bremer Treffen und konnte 59 Teilnehmer begrüßen.

Darunter als Gast wieder den ersten Vorsitzenden der Kreisgemeinschaft Angerburg, Herrn Kurt-Werner Sadowski, von der Landsmannschaft der Pommern Herrn Herbert Schlawin mit seiner Gattin Hannelore, vom Vorstand der Kreisgemeinschaft Lyck den Karteiwart Siegmar Czerwinski, aus Lüneburg den Lycker Landsmann Elimar Labusch, dienstältester Führer im Ostpreußischen Landesmuseum Lüneburg.

Aus Bremen natürlich Heidi Mader, Sprecherin der Mittleren Generation und Kassenwartin der Kreisgemeinschaft Lyck, Orts- und Bezirksvertreterin von Stradaunen.

Aus Hannover Heinz Bartschies, der dort einen kleinen Lycker Stammtisch leitet. Auch mehrere Ortsvertreter des Kreises Lyck konnte Wilhelm Norra begrüßen. 

 

 

Nach der Eröffnungsrede von Wilhelm Norra sprach Kurt-Werner Sadowski ein Grußwort der Kreisgemeinschaft Angerburg und hielt einen kleinen interessanten Vortrag über Wissenswertes der Kreisgemeinschaften und der Landsmannschaft der Ostpreußen. Am Schluß seiner Rede gratulierte ihm Wilhelm Norra zum Bundesverdienstkreuz, das       Kurt-Werner Sadowski  für seine Verdienste in der Kreisgemeinschaft Angerburg im Frühjahr dieses Jahres verliehen wurde und überreichte ihm als Anerkennung ein kleines

Präsent.

 

Elimar Labusch aus Lüneburg sprach danach über das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg und erläuterte dabei auch die anstehenden Baumaßnahmes des Museums mit der vorübergehenden Schließung.

 

Vom Vorstand der Kreisgemeinschaft hatte in diesem Jahr am Bremer Treffen teilgenommen Siegmar Czerwinski aus Meckenheim bei Bonn.  Er sprach die Grüße des Vorstandes aus und berichtete über seine umfangreiche Tätigkeit als Karteiwart, wobei es dann zu „Rede und Antwort“ kam.

 

Ein weiteres Grußwort erfolgte dann vom Herbert Schlawin, dem Vorsitzenden der Landsmannschaft der Pommern in Bremen, den Wilhelm Norra beim Tag der Heimat in Bremen kennen gelernt hatte, und der gern einmal an dem Bremer Lycker Treffen teilnehmen wollte. 

 

Viel vorzutragen hatte Heidi Mader, Sprecherin der Mittleren Generation, Kassenwartin,

Orts- und Bezirksvertreterin von Stradaunen sowie Mitglied des Kreistages der Kreisgemeinschaft Lyck. Hauptthema war die von ihr geplante Gruppenreise nach Lyck vom 11.6. - 18.6.2015 mit individueller Anreise bis Warschau, vorzugsweise per Flugzeug. Die Weiterreise nach Lyck erfolgt dann als Gruppe per Bus zum Hotel Rydzewski.

 

Heinz Bartschies, „Lycker Urgestein“, der in Hannover einen kleinen Lycker Stammtisch leitet, berichtete über die dortigen Zusammenkünfte, wobei sein charakteristisches „Erbarmung“ natürlich nicht fehlen durfte.

 

Ganz besonders erfreut war Wilhelm Norra, dass er die Ortsvertreter von Birkenwalde, Kelchendorf, Soffen, Lisken, Neuendorf, Steinkendorf , Millau, Talussen, Renkussen, Keipern und Stradaunen begrüßen konnte.

 

Danach wurden die Teilnehmer gemäß zugesagter Teilnahmeliste aufgerufen und stellten sich kurz mit ihrem Heimatort vor. Durch diese Zeremonie hat man sich inzwischen gegenseitig ganz gut kennen gelernt. Leider hatten sich wegen akuter Krankheit kurzfristig etwa zehn Landsleute zum Treffen abgemeldet.

 

Die Frage, ob das Lycker Treffen auch im Jahre 2015 in Bremen stattfinden solle, wurde einstimmig mit „Ja“ beantwortet.

 

Pünktlich um 16 Uhr war der offizielle Teil des Treffens erledigt. Obligatorisch  wurde das Ostpreußenlied gesungen, dann gab es Kaffee und Kuchen und natürlich ganz viel zu erzählen.

 

Um Aufmerksamkeit bat dann noch die Landsmännin Edelgard Gassewitz (ehemals Lyck), trug ein Gedicht vor und las eine lustige Kurzgeschichte von Siegfried Lenz vor. 

 

Gegen 18.30 Uhr war das Treffen beendet. Zum Ausklang hatte Wilhelm Norra dann noch einen Tisch im Bremer Ratskeller reserviert. Einige Landsleute machten von dieser Gelegenheit Gebrauch und verlebten dort noch ein paar schöne Stunden.

 

Das nächste Lycker Treffen in Bremen findet am Donnerstag, 19. November 2015, 14,00 Uhr, wiederum im Hotel „Zur Post“ am Bahnhofsplatz statt.

Alle Landsleute, die sich in die Anwesenheitslisten eingetragen haben, erhalten wieder eine  schriftliche Einladung.

 

Wer in diesem Jahr nicht bei dem Bremer Treffen dabei war, und im Jahr 2015 teilnehmen möchte, wird aus organisatorischen Gründen gebeten, sich - auch schon jetzt - zu melden bei

Wilhelm Norra, Tel. 0421-82 06 51.

 

 

Die masurische Bevölkerung im Kreis Lyck in den Jahren 1945 – 1948

 

1945 – 1948. Frau Wioletta Malinowska aus Skrzypki (Geigenau) hat eine Magisterarbeit mit folgendem Titel geschrieben: „Die masurische Bevölkerung im Kreis Lyck in den Jahren 1945 – 1948“. Es handelt sich um eine interessante, realistische und  schonungslose Beschreibung der damaligen Situation. Die Kreisgemeinschaft Lyck hat die Arbeit ins Deutsche übersetzen lassen und bietet diese zum Selbstkostenpreis von 10,00 EURO plus Versandkosten zum Kauf an. Interessierte können diese Schrift bei Michael Mader, Richard-Taylor-Str. 6, 28777 Bremen, Mail: michael-mader1@gmx.de erwerben.

Bei dieser Gelegenheit wird darauf hingewiesen, dass die Kreisgemeinschaft Lyck daneben eine umfangreiche Heimatliteratur zum Kauf anbietet. Einzelheiten können der Web-Seite www.kreis-lyck.de - unter Shop -  oder  den jeweiligen Hagen-Lycker Briefen entnommen werden. Der nächste HLB erscheint im Mai dieses Jahres. 

Kreisausschusssitzung

 

Ende Januar 2015 tagte der Kreisausschuss der Kreisgemeinschaft Lyck

 im Archiv, in Hagen. Jedes KA-Mitglied gab einen Tätigkeitsbericht ab. Das Heimattreffen, welches Ende August 2015 in Hagen stattfindet, wurde ausführlich besprochen. Die im Juni stattfindende Lyckreise war ein Gesprächspunkt, sowie die Frühjahrstagung der Mittleren Generation ( 28. März – 29.März 2015 ) im Ostheim.

Der Neuentwurf der Satzungsänderung ist fertig gestellt und wird dem Kreistag zur nächsten Sitzung im August vorgestellt. Im nächsten Jahr findet evtl. ein neues Seminar statt, das Thema soll heißen : ,, Die christlichen Konfessionen und ihre Gotteshäuser im Kreis Lyck.“ U.a. wurde der Heimatbrief 2015,der im Mai erscheinen soll, ausführlich besprochen. Die Termine 2015 der KG Lyck , werden im Heimatbrief nachzulesen sein, oder auf der Internetseite www.kreis-lyck.de .

Radio Allenstein vom 3.3.2014:

 

Die Lycker Kleinbahn hat einen neuen Eigentümer

 

Das Lycker Historische Museum ist seit heute Eigentümerin der einzigen Kleinbahn Masurens.  Bis Ende Februar war Eigentümer des Zentrum für Sport und Erholung.

 

Der Direktor des Museums, Kazimierz Bogusz, versichert, dass keiner der neun Mitarbeiter der Kleinbahn seine Arbeit verlieren wird, und der Zuschuss der Stadt wird der gleiche sein, den auch das Zentrum für Sport und Erholung erhalten hat.

Die Stadt hat die Übertragung der Kleinbahn an das Museum beschlossen, weil das Museum dort ein Zentrum für Eisenbahn-Wissenschaft eröffnen will. Eine Attraktion soll eine zur Hälfte aufgeschnittene Lokomotive sein. Die Museumsleute wollen ein neues Bahnhofs-Gebäude bauen, wo kulturelle Veranstaltungen stattfinden und  ein Ort für eine ständige Ausstellung entstehen sollen.

 

Im Sommer wird die Kleinbahn weiter Passagiere auf der 15 Kilometer langen Trasse von Lyck nach Vierbrücken befördern. Die Lycker Kleinbahn verkehrt seit dem Jahre 1917. Im Jahre 1992 wurde sie unter Denkmalschutz gestellt. 

 Verleihung des Ehrenzeichens an Anorthe Nilson

 

Im Namen des Sprechers der Landsmannschaft Ostpreußen wurde Anorthe Nilson, in Würdigung ihres langjährigen Einsatzes für Heimat und Vaterland, das Ehrenzeichen von der Kreisvertreterin Bärbel Wiesensee an ihrem 70. Geburtstag verliehen. Frau Nilson,geb.am 10.April in Lyck, ist seit dem 7.11.1990 Ortsvertreterin von Morgengrund. 2006 übernahm sie auch die Funktion als Ortsvertreterin der Ortschaft Baitenberg. Seit dem Jahr 2000 veranstaltet Frau Nilson die im regelmäßigen Turnus stattfindenden Ortstreffen : Morgengrund/Mostolten/Siegersfeld/Stettenbach, in Bad Pyrmont. Seit dem 28.08.2010  ist sie 2.Kassenprüferin der Kreisgemeinschaft Lyck. Der Vorstand der Kreisgemeinschaft Lyck wünscht Frau Nilson für ihren weiteren Lebensweg viel Freude, Gesundheit und Schaffenskraft.

 

 

Buchungsservice für das Treffen in Hagen am 30 + 31 August

 

Wer sich nicht selbst um die Buchung kümmern möchte, kann gerne eine Anfrage an

info@kreis-lyck.de schicken.

 

Ich kümmere mich für Sie um die Buchung eines Zimmers im Mercure Hotel Hagen.

 

Konditionen des Hotels:

 

79 € / Nacht im Doppelzimmer

 

  • inkl. Frühstückbüffet 
  • kostenfrei stornierbar (bis 18 Uhr am Anreisetag)
  • zahlbar im Hotel bei Abreise
  • kostenlose Nutzung des Schwimmbades und der Fittnesseinrichtungen
  • 2 Kinder bis 16 Jahren können kostenfrei (inkl. Frühstück) bei den Eltern wohnen
  • Best-Preis-Garantie, sollte das Zimmer zu irgendeinem Zeitpunkt günstiger sein, wird automatisch der günstigere Tarif in Rechnung gestellt.

 

 

Die Wahlmöglichkeiten der Zimmer sehen folgendermaßen aus (solange das Hotel freie Zimmer dieser Art hat):

 

1. Zimmer mit einem großen Bett

2. Zimmer mit einem französischem Bett

3. Zimmer mit 2 Einzelbetten

4. Zimmer mit Doppelbett und Schlafcouch (Familienzimmer)

 

Für eine Buchung werden folgende Angaben benötigt:

 

  • Name, Vorname
  • Wohnort, wenn ausserhalb Deutschlands
  • Handynummer (falls nicht vorhanden kann auch eine Festnetznummer angegeben werden)
  • Emailadresse
  • Angabe, welcher Zimmertyp gewünscht ist (siehe Liste oben)
  • unter Vorbehalt des Hotels können Sonderwünsche angegeben werden (zum Beispiel Raucher/Nichtraucher, Dusche oder Badewanne) diese Wünsche werden, wenn es dem Hotel möglich ist, erfüllt.

 

Zahlungsinformationen werden nicht benötigt, da die Rechnung bei Abreise im Hotel ausgestellt wird. Alle Buchungsinformationen werden direkt per Email an Sie geschickt.

Das Deutschlandtreffen der Ostpreußen am vergangenen Wochenende war ein großer Erfolg!

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Ostpreußen bleiben ihrer Heimat in wohl einmaliger Treue und Hingabe verpflichtet. Das stellten sie beim diesjährigen Deutschlandtreffen der Landsmannschaft Ostpreußen (LO) wieder einmal in besonders beeindruckender Weise unter Beweis. In diesem Jahr stand das Treffen unter dem Motto „Ostpreußen hat Zukunft.“ Doch wenn man am vergangenen Wochenende den Trubel in den Kasseler Messehallen verfolgte, fühlte man sich unwillkürlich auch an das Motto eines früheren Deutschlandtreffens erinnert: „Ostpreußen lebt.“ Diese Begrüßungsworte wählte Stephan Grigat, Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen, dann auch spontan beim Blick auf die fast 5000 Besucher, die bei der Großveranstaltung am vergangenen Sonntag die Reihen bis auf den letzten Platz füllten.


Den Auftakt und zugleich einen der Höhepunkte des Deutschlandtreffens bildete am Vortag die Verleihung des Ostpreußischen Kulturpreises an den emeritierten Rechtsprofessor Ingo von Münch, der für seine Forschungen zu den Massenvergewaltigungen durch sowjetische Soldaten in der Endphase des Zweiten Weltkrieges geehrt wurde.


Buntes und reges Treiben herrschte in der Ausstellungshalle, in der gewerbliche wie ideelle Anbieter und Kunstschaffende ihre Arbeit und ostpreußische Spezialitäten präsentierten. Ein ökumenischer Gottesdienst mit Pfarrer Philip Kiril Prinz von Preußen, Vorträge und kulturelle Darbietungen rundeten das Programm ab.
Über 10.000 Besucher, die zufriedenen Aussteller, ein facettenreiches Begleitprogramm und die Großkundgebung am Sonntag machten das große Treffen der Ostpreußen für die Besucher wieder zu einem besonderen Erlebnis und für die ausrichtende LO zu einem großen Erfolg.

 

 

Folgen Sie diesem Link, gelangen Sie zu Bildern und Impressionen zum Bundestreffen der Ostpreußen in Kassel. Sie zeigen, dass das Motto des Treffens „Ostpreußen hat Zukunft“ während der Tage in Kassel mit Leben erfüllt worden ist.

 


Die Rothenbach-Halle während der Großkundgebung, Quelle: PAZ

Bilder zum Deutschlandtreffen (s. Galerie) schicken wir Ihnen auf Nachfrage gerne als Datei zu.

 

Bei Fragen wenden Sie sich wieder gerne an mich.

Mit freundlichen Grüßen
Christiane Rinser-Schrut
 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Christiane Rinser-Schrut M.A.
Landsmannschaft Ostpreußen e. V.
Buchtstraße 4
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Tel.: 040 / 414008 - 26
Mobil: 0163 / 7827091
Fax: 040 / 414008 - 19
Christiane.Rinser@ostpreussen.de
www.ostpreussen.de

 


Landsmannschaft Ostpreußen e. V.
Vorstand: Stephan Grigat, Gottfried Hufenbach
Geschäftsführer: Dr. Sebastian Husen
St.-Nr. 17 454 00 309 - Ust.-ID: DE 118718969 Amtsgericht Hamburg, VR 4551 HSH Nordbank, Kto. 180 901 000; BLZ 210 500 00

Seminar „Kulturelles gesellschaftliches Leben in Lyck“

Die Kreisgemeinschaft Lyck e.V. veranstaltete am Wochenende 22. / 23. März 2014 im Ostheim in Bad Pyrmont ein Seminar unter dem Motto

„Kulturelles gesellschaftliches Leben in Lyck“.

Der Inhalt dieser gut besuchten Veranstaltung ( 36 Teilnehmer ) wurde in drei Themenbereiche aufgeteilt.

Dafür konnten die Referenten, welch ein Glücksfall, aus den eigenen Reihen gewonnen werden.

 

Nach der Begrüßung und einer Einführung in das Seminar durch die Kreisvertreterin Bärbel Wiesensee hielt unser Kreisältester Gerd Bandilla  einen Vortrag über

„Architektur, Bildhauerei, Webkunst und Vereinswesen“

Beginnend mit dem Gedicht der Lycker Ecke stimmte er alle Anwesenden auf die weiteren Vortragsthemen ein. Dabei wurden auch die geschichtlichen Begleitumstände, in der mit einigen Fotos angereicherten Darbietung über die Architekten Heinrich Lotz und Hermann Schild, den Bildhauer Karl Sylla und die Leiterin der Webschule Lyck Bertha Syttkus,  erwähnt. Über die Vielzahl der damaligen Lycker Vereine waren alle Anwesenden sehr überrascht.

 

Es folgte Günter Donder mit seinem Vortrag über „Malerei“. Nach seinen einführenden Worten zum Thema  - Kunst -  und  - Wer ist ein Maler ? -  wurden mit musikalischer Untermalung  zusammengestellte Gemälde dem Publikum eindrucksvoll präsentiert.

In seinem Beitrag verwendete er Werke von  Anna Caspary,  Adelheid von Kannewurf,  Otto Schliwinski,  Evelyn Knapp,  Dieter Korbanka,  Gudrun Lassalle und  Günter Donder selbst.

 

„Wo sich aufhört die Kultur, da lebt der Masur !“

Peter Dziengel referierte umfangreich über das „Musikleben“.  

Diesen Kulturzweig mit Informationen der Musikkorps, Gesangsvereine und einzelner Solisten hat er in seiner lebendigen, humorvollen Art dem Publikum näher gebracht.

Ein Beweis der sangesfreudigen Bewohner unserer ostpreußischen Heimat und deren Nachkommen, wurde durch das gemeinsame Singen des Ostpreußenliedes „Land der dunklen Wälder“ erbracht.

 

Nach jedem einzelnen Beitrag gab es für die Zuhörer immer wieder Gelegenheit zur Diskussion, sowie auch zu einzelnen individuellen Erlebnisbeiträgen.

Das Seminar wurde mit einer Zusammenfassung von Heidi Mader, der Sprecherin der Mittleren Generation, nach einem gelungenen Ablauf mit großer Zustimmung und Zufriedenheit beendet.

 

                                                                                                                                 

 

Anmerkung: 

Dieses abgehaltene Seminar wird dokumentiert und in einem Band mit zahlreichen Bildern veröffentlicht.

 

Näheres dazu über die KG - Lyck e.V.

„Flucht, Vertreibung, Deportation. Das Schicksal der Deutschen im Osten nach Ende des Zweiten Weltkrieges“
Dienstag, 09. Juni 2015, 19 Uhr
Akademie der Konrad-Adenauerstiftung Berlin
Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin
03 - Einladung zum Symposium.pdf
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Der Chor des Ostpreußischen Musikwochenendes 2011 Foto: R. Winkler


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,


in diesem Jahr werden vom 22.-25. Mai wieder Lieder aus „Der wilde Schwan“ und anderen Liederbüchern in voller Konzentration im Ostheim, Bad Pyrmont, erklingen.
1979 setzte die Kulturreferentin der Landsmannschaft Ostpreußen, Hanna Wangerin, ihr Vorhaben, Musik des deutschen Nordostens zu erhalten und lebendig an nachfolgende Generationen weiterzugeben, in die Tat um. Sie rief im Ostpreußenblatt zur ersten „Nordostdeutsche Sing- und Musizierwoche“, später „Nordostdeutsche Musikwoche“ und dann „Ostpreußisches Musikwochenende“, auf. Sie war ein so großer Erfolg, dass von 1981-1993 zwei Singtage veranstaltet werden konnten.
Mit Gründung des „Arbeitskreises Nordostdeutsche Musik e.V.“ wurde die Leitung der Singtage an diesen übergeben. Nach desse

n Auflösung im Jahre 2005 übernahm die Landsmannschaft Ostpreußen erneut die Organisation. Heute wird das Ostpreußische Musikwochenende von Brigitte Schulze nach dem Motto: „Um Liedgut zu erhalten, muss es gesungen werden“, geleitet. Das soll auch in diesem Jahr neben der Flöten-, Gitarrengruppe und dem Tanzzusatzangebot gelingen. Hier geht es zum Anmeldeformular.


Bei Fragen wenden Sie sich gerne an mich.


Mit freundlichen Grüßen
Christiane Rinser-Schrut
 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Christiane Rinser-Schrut M.A.
Landsmannschaft Ostpreußen e. V.
Buchtstraße 4
22087 Hamburg
Tel.: 040 / 414008 - 26
Fax: 040 / 414008 - 19
Christiane.Rinser@ostpreussen.de
www.ostpreussen.de

Landsmannschaft Ostpreußen e. V.
Vorstand: Stephan Grigat, Gottfried Hufenbach
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Geschichtsseminar im Ostheim in Bad Pyrmont - Anmeldung
Ostpreußen in der Zeit zwischen den Befreiungskriegen und dem Ersten Weltkrieg.
19. – 21. September 2014
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Geschichtsseminar im Ostheim in Bad Pyrmont - Programm
Ostpreußen in der Zeit zwischen den Befreiungskriegen und dem Ersten Weltkrieg.
19. – 21. September 2014
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Werkwoche im Ostheim in Bad Pyrmont - Programm
vom 13. – 19. Oktober 2014
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Werkwoche im Ostheim in Bad Pyrmont - Anmeldung
Werkwoche_2014_Anmeldeformular.pdf
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Bad Pyrmont - Ostheim         8. – 10. Mai 2012

 

Bezirkstreffen : Morgengrund, Mostolten, Siegersfeld, Stettenbach

 

Auch in diesem Jahr hatte Anorthe Nilson zum Bezirkstreffen nach Bad Pyrmont eingeladen.Dieser Einladung folgten 24 Leute sehr gerne. Für die Zeit unseres Zusammenseins hatte sie sich ein unterhaltsames Programm ausgesucht.

An einem Tag bestaunten wir Heinz Bartschies in Bild und Ton. Er hatte uns eine DVD mitgebracht : Heinz war in Hannover, von einer Abiturklasse, als Zeitzeuge zu einem Interview eingeladen worden. Die Tonqualität stimmte nicht immer, aber wir waren mit Heinz sehr zufrieden. Anschließend schauten wir uns eine Bildpräsentation der letzten Lyckfahrt 2011 mit Gerd Bandilla an. Die Zuschauer waren begeistert, denn die gezeigten Orts- und Landschaftsaufnahmen weckten viele Erinnerungen.

Anorthe Nilson hatte sich für das Treffen noch eine Besonderheit ausgedacht : Kaffeetrinken und Besichtigung mit Führung der Hämelschenburg. Erbaut 1588 – 1612, ein typisches Bauwerk der Weserrenaissance. Der Burg angeschlossen ist sogar ein Trakehner Gestüt.

An diesem Tag konnten wir 2 Tagesgäste begrüßen, das Ehepaar Rolf und Karin Eberwien.

Beide haben uns schon auf 2 Fahrten nach Lyck, mit Gerd Bandilla, begleitet. In das Elternhaus von Rolf Eberwien waren Emil, Auguste und Irmgard Migge aus Mostolten, 1946 eingewiesen worden. Rolf bewunderte Herrn Migge, dieser war handwerklich geschickt, konnte alles, machte alles…..und erzählte viel von seiner Heimat Masuren. Rolf nahm sich vor, die Heimat von Familie Migge irgendwann einmal kennen zu lernen. Die Tochter von Irmgard Migge lud Familie Eberwien zu einer 1. Fahrt nach Lyck ein. Beide waren begeistert, vor allem von der herzlichen Aufnahme in der masurischen Großfamilie und der traumhaften Landschaft Masurens.

Am letzten Tag gab Gerd Bandilla einen Überblick über die Arbeit der Kreisgemeinschaft. Bärbel Wiesensee ( Migge ) erzählte vom Umzug und der Eröffnung des neuen Archivs in Hagen, Ende Januar 2012. Sie berichtete auch ausführlich über das von der Kreisgemeinschaft veranstaltete Masurenseminar, welches Ende Februar 2012 im Ostheim stattgefunden hat.Mit den dazu gehörigen Bildern, konnten sich die Zuhörer einen guten Einblick verschaffen.

Die 3 Tage im Ostheim waren wieder ein gelungenes und harmonisches Treffen. Sie gehen viel zu schnell vorüber, man hat doch noch so viel zu erzählen, wie es bei einem ,,Familientreffen“ üblich ist.

Alle freuen sich auf ein hoffentlich gesundes Wiedersehen im nächsten Jahr, denn der

Termin steht schon fest : 7. – 9. Mai 2013 wieder in Bad Pyrmont im Ostheim.

                                                                             Bärbel Wiesensee        

        

Unser Buch - 65 Jahre Kreisgemeinschaft Lyck
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LyckerEreignisse1813-1913
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Mitglieder "Mittlere Generation" in Ellingen
Mitglieder "Mittlere Generation" in Ellingen

Friedhofsfeier in Kalkofen

 

Am 28. Mai 2013 fand in Kalkofen eine Friedhofsfeier statt. Anlass war das Gedenken an die dort Gebliebenen und Einsegnung der neuen Gedenksteine. Anwesend etwa 60 Personen, wovon etwa die Hälfte aus Deutschland und der Rest Polen waren.

Durch die Feier führte Bezirksvertreter Reinhard Donder, den Gottesdienst zelebrierte Pastor Marcin Pysz von der Evangelisch-lutherischen Gemeinde in Johannisburg. Seine Predigt wurde lebhaft auf deutsch vorgetragen und befasste sich mit dem Miteinander; Lieder waren ausgewählt: „Nun danket alle Gott“; „Näher, noch näher“; „Fest an dein Herz“ und „So nimm den meine Hände“. Daneben war auch G. Stolycia von der Griechisch-Katholischen Kirche in Kalkofen anwesend.

Vor dem Gottesdienst sprach eine kleine Gruppe der anwesenden Schüler des 1. Lyzeums in Lyck über das Zusammenwachsen der Personen und Völker.

Nach dem Gottesdienst sangen alle gemeinsam das Ostpreußenlied und hielten sich dabei an den Händen.

Alle anwesenden Schüler, höchste Klasse des Lyzeums mit Leistungsfach Deutsch, insgesamt 20 Personen sangen die Lieder: „Sag mir wo die Blumen sind“ und die alte schottische Volksweise „Nehmt Abschied, Brüder“. Beide Lieder, bekannt wohl für die meisten Deutschen, hervorragend vorgetragen in einem passendem Ambiente, es war schon ergreifend; vortrefflich arrangiert von der Lehrerin Elzbieta Wesolowska.

Neben Reinhard Donder waren als Redner:

- Dr. Jan Chlosta, langjähriger Weggefährte von Reinhard Donder und bekannter polnischer

   Schriftsteller

- Ireneusz Gorlo, 2. Bürgermeister Lyck-Land, versprach eine enge Zusammenarbeit

- Pfarrer G. Stolycia, griechisch- katholischer (orthodoxer) Priester aus Kalkofen

- Kreisvertreter Gerd Bandilla                  

Dann war eine große Gruppe der Deutschen Minderheit aus Lyck dabei, die Ortsbürgermeister der umliegenden Orte, sowie viele Bewohner aus der Region.

Natürlich auch der Friedhofsgärtner Saturnin Siemion aus Rogallen.

Es folge die Niederlegung der Kränze am Gedenkkreuz.

 

Einige Sätze der von Reinhard Donder vorgetragenen Worte sollen hervorgehoben werden:

-          die Tür zu diesem Kirchhof ist niemals abgeschlossen und er kann von jedem immer genutzt werden, als Ort der Besinnung und Erholung

-          wir leben alle auf dieser Welt und es ist unsere Aufgabe ein vernünftiges Verhältnis

unter unseren Völker zu erreichen

-          ich bin ein echter Masure, hier geboren, meine Eltern waren beide Masuren

-          2 Weiden wurden hier gepflanzt, eine deutsche und eine polnische, sie symbolisieren

das Zusammenwachsen unserer Völker

-          die Anlage steht seit 1995 unter Denkmalschutz und es soll so bleiben

-          wir haben 32 Grabstellen wiedergefunden, inzwischen sind einige Umbettungen

hierher geschehen, daneben viele Gedenksteine

 

Anschließend trafen wir uns zu einem gemeinsamen Bigos-Essen in der Pension Rejrat.

 

GeistlichesWortzumLyckerTreffen2012.doc
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Kreisausschuß Mitglieder 2013
Kreisausschuß Mitglieder 2013

2012

Heidi Mader
Heidi Mader
Kreisausschußsitzung 25.-27.01.2013
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Friedhofsfeier in Kalkofen

Ehrenplakette an Professor Guido Knopp

 

 

Zur Verleihung der BdV-Ehrenplakette an den Historiker und

Journalisten Professor Guido Knopp erklärt BdV-Präsidentin

Erika Steinbach MdB:

 

In diesem Jahr werden wir unsere Ehrenplakette am 9. April 2014, im Rahmen des Jahresempfangs des BdV in der Katholischen Akademie in Berlin, dem Historiker und Journalisten Professor Guido Knopp verleihen.

 

Als langjähriger Chefhistoriker des ZDF erreichten die Dokumentationen von Professor Knopp ab Mitte der 1990er Jahre ein Millionenpublikum. Durch das Konzept, Themen der jüngsten deutschen Geschichte bestens recherchiert, lebendig und anschaulich zu vermitteln, löste er ein nie gekanntes historisches Interesse jenseits des wissenschaftlich universitären Diskurses aus. Professor Knopps Filme fanden damit gerade auch beim jungen Publikum aufgeschlossene Zuschauer.

 

In seinen Dokumentationen brach die Erlebnisgeneration ihr Schweigen: teilte ihr eigenes Erleben, ihr eigenes Mitwirken und Handeln, aber auch das ihr entgegengebrachte Unrecht und Leid mit. Durch Zeitzeugen-interviews, Einspielen teils unbekannter Filmdokumente oder durch vielschichtige Bewertungen von externen Fachkollegen schuf Professor Knopp eine lebendige Filmstruktur, die bei den Nichtbetroffenen und Nachgeborenen Verständnis für ein Leben im Krieg, in den Diktaturen aber auch in der Nachkriegszeit erzeugte. Seine beeindruckende Sammlung von an die 1.000 Zeitzeugenaufnahmen hat er der BdV-Stiftung ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN geschenkt.

 

Insbesondere seine Filmreihe über Flucht und Vertreibung der Deutschen stieß auf eine enorme Resonanz: über 6 Millionen Zuschauer nahmen Anteil am Leid der Vertriebenen. In seinen Dokumentationen fesseln die Berichte der Überlebenden des Untergangs der Gustloff ebenso wie die traumatischen Erzählungen vergewaltigter Frauen. Professor Knopp schuf mit seinen Filmen Empathie für das Schicksal der Vertriebenen in einem nie gekannten Ausmaß.

 

 

Mit der Verleihung der Ehrenplakette würdigt der Bund der Vertriebenen Professor Guido Knopp für sein journalistisches Engagement bei der wahrhaftigen Vermittlung unserer Geschichte.

Buchtitel
Buchtitel

 

 

Manfred Raeter hat uns mitgeteilt, dass sein Buch "Polens deutsche Vergangenheit", in der Druckversion NICHT mehr erhältlich ist - nun die gute Nachricht, dieses Buch kann sich  JEDER Interessierte - KOSTENLOS - als eBook herunterladen. Dieses Buch ist eine unerschöpfliche Quelle für JEDEN ernsthaften Familienforscher.

http://www.raether-buch.de/

 

Während der Kreistags-Sitzung am 01./02.02.2014 in Hagen, wurde Gerd Bandilla als

Kreisältester ( Ehrenvorsitzender ) auf Lebenszeit gewählt und ernannt.

 

Gerd Bandilla hat sich hohe Verdienste um die Kreisgemeinschaft Lyck erworben.

Übersetzung aus dem Polnischen:

 

 

Zeitung „Gazeta Wspolczesna“  vom 2.12.2013

 

Die Kapelle des seligen Johannes Paul II. neben der katholischen Kirche (der heutigen Kathedrale) wird im Mai fertig sein

 

Die imposante Kapelle entsteht neben der Lycker Kathedrale. In ihr wird sich eine Krypta für die Bischöfe befinden. Auf dem Dach wird ein 5-metriges Glaskreuz stehen. Der Bau wird bis zum Dach mit bunten Kirchenfenstern ausgestattet sein. In dem Gebäude wird auch eine Sakristei eingerichtet. Der Bau der neuen Kapelle an der Kosciuszki-Straße (der früheren Yorckstraße) begann im Juli 2011. Die Kathedrale hat als einzige in Polen keine Begräbnisstätte für die Diözesanbischöfe. Deshalb entschied man sich für den Bau, sagt Marek Janowski, der Probst der Kathedral-Gemeinde in Lyck.

 

Der Probst ergänzt, dass Patron der Kapelle der selige Johannes Paul II. sein wird, der die Pfarrgemeinde im Juni 1999 besucht hat. Die feierliche Eröffnung des Gotteshauses ist für den 24. Mai vorgesehen. Dabei werden auch die sterblichen Überreste des Bischofs Edward Samsel in die Krypta überführt. Der Rohbau der Kapelle und der Krypta ist bereits fertig. In Kürze werden die Kirchenfenster und die Inneneinrichtung eingebaut. Das Gotteshaus entsteht dank der Spenden nicht nur unserer Kirchen-Mitglieder.  Jeder kann eine Opfer für den Bau der Kapelle bringen, erläutert Pfarrer Marek Janowski. 

Ein neues Buch von Günter Donder

 

 

Günter Donders neuste Erzählung mit dem Titel „Gustav oder Wie ein Mann seine Scholle in Masuren fand“ ist im Eigenverlag erschienen und kann über seine Privat-Adresse erworben werden. Es wurde im Taschenbuchformat mit 278 Seiten für einen Preis von 16,30 € (einschl. Versand) gedruckt. Die Erzählung beginnt im Frühjahr 1928 und endet mit dem Kriegsanfang 1939. Alle Aktionen in den masurischen Dörfern, Feldern und Wiesen, die in der Erzählung vorkommen, sind authentisch, doch nennt der Autor keine Ortsnamen. Auch die Personen sind, mit kleinen Ausnahmen, frei erfunden. Durch Recherchen und eigenes Gedächtnis ist es dem Autor gelungen, das Bild einer Landschaft und deren Menschen der 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts zu zeichnen. Sie rufen Erinnerungen wach. Eine Besonderheit des Buches sind Unterhaltungen zwischen den Personen. Sie wurden phonetisch so geschrieben, dass man den ostpreußischen Dialekt dieser Gegend fast heraushören kann.

Die Bestell-Anschrift:

Günter Donder, Halfengasse 23, 50735 Köln, Tel. 0221-7123572, e-mail: g.donder@web.de

Archivmaterial aus Nachlässen
 
Liebe Landsleute, denken Sie bitte daran, dass bei der Auflösung
von Nachlässen wertvolle Unterlagen nicht im Müll landen,
die dringend zur Bereicherung unseres Archivs benötigt werden.
Stellen Sie bitte sicher, dass Originalurkunden, Unterlagen ,
Bilder usw. unserer Kreisgemeinschaft zur Verfügung gestellt werden.
 
Ich glaube,es steht in jedem HLB, deshalb ist meine Erinnerung bestimmt überflüssig !! 
 
Unser Archiv lebt von diesen Nachlässen !
 
Viele
Grüße..............Bärbel
Kreisausschusssitzung
Kreisausschusssitzung
Deutschlandtreffen der Ostpreußen 2014
17.- 18. Mai 2014, Messe Kassel
Großkundgebung am Sonntag,
18. Mai 2014, 11.00 Uhr, Rothenbach-Halle

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Nationaler Gedenktag für Vertriebene - Pressemitteilung
Nationaler Gedenktag für Vertriebene kommt

Pressemitteilung vom Bund der Vertriebenen

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Lyck. Turm wie neu. Das Mitteilungsblatt der deutschen Gesellschaften im südlichen Ostpreußen schreibt über den Wasserturm in Lyck wie folgt:

Der Wasserturm, Stolz der Gesellschaft der deutschen Minderheit „Masuren“ und der ganzen Stadt, ist noch schöner. Er hat nämlich eine Schönheitskur durchlaufen. Deren Effekt ist von weitem zu sehen.

Im September ging die einen Monat dauernde Sanierung des Wasserturms, der Eigentum der Gesellschaft der deutschen Minderheit in Lyck ist, zu Ende. In ihm befindet sich das Regionalmuseum, die einzige solche Einrichtung, die von einer Organisation der deutschen Minderheit in unserer Region geführt wird. Die Sanierung umfasste die Ausbesserung und das Anstreichen des Verputzes sowie die Renovierung des kleinen Dachs im 1. Stock.

 

Das war keine leichte Arbeit; denn alles fand in großer Höhe statt. Die Lycker Firma „Specdach“, die die Arbeiten ausführte, musste das Gerüst gar aus Warschau kommen lassen und stellte es danach 2 Tage auf. Die Renovierung, die sich unter der Aufsicht des Denkmalpflegers abspielte, brachte den erwarteten Effekt. Der Turm sieht aus wie neu. Seine Erneuerung kostete 64.000 Zloty. 21.000 erhielt die Gesellschaft von der Stadt, 5.000 EURO *)spendete die Kreisgemeinschaft Lyck in Deutschland und 8.000 Zloty überwies der Verband der deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren.

 

*) etwa 20.000 Zloty

Am 1. und 2. Februar 2014 findet im Hotel Kehrenkamp, Delsterner Str. 172, in 58091 Hagen, eine öffentliche Kreistags-Sitzung mit nachfolgender Tagesordnung statt.

Beginn der Sitzung: 1.2.2014, 14:00 Uhr.

 

 

1.   Eröffnung, Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit,

      Protokollführung                                                                                                   

2.   Vorstellung der Kreistagsmitglieder

3.   Genehmigung der Niederschrift über die KT-Sitzung vom 31.08.2013                   

4.   Wahl eines Kreisältesten                                                                                              

5.   Berichte

      a)   aus dem Kreisausschuss                                                                                

      b)   Kreisvertreterin                                                                                                

      c)   Karteiwart                                                                                                        

      d)   Senioren- und Glückwunschkartei                                                                  

      e)   Archivbetreuerin                                                                                              

      f)    Redaktion Hagen-Lycker Brief                                                                         

      g)   Buchversand                                                                                                  

      h)   AK ,,Mittlere Generation“                                                                                 

6.   Bericht : Arbeitskreis für Familienforschung                                                         

7.   Info : Internetseiten : KG Lyck und Mittlere Generation                                       

8.   Kassenbericht 2013

      a)  allgemein                                                                                                        

      b)  Rowlin                                                                                                              

9.   Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Kreisausschusses                       

10.  Diesjähriges Kreistreffen in Hagen                                                                                     

       Tischbedarf, Sitzordnung

11.   Info : Grabnickbrief                                                                                            

12.   Bericht : Soldatenfriedhöfe und zivile Friedhöfe im Kreis Lyck                         

13.   Info :Seminar 22.03./23.03.2014 in Bad Pyrmont                                             

14.  Zukunft der Kreisgemeinschaft Lyck                                                                  

      a)  innerhalb von Deutschland

      b)  zur Administration im Heimatgebiet

           zum Historischen Museum und zur Deutschen Minderheit

c)     Feste Mitgliedschaft KG Lyck

d)    Satzungsänderung

 

15.  Anfragen der Kreistagsmitglieder                                                                                                                             

Auszugsweise Übersetzung aus dem Polnischen:

 

 

Zeitung „Gazeta Olsztynska“ vom 2.12.2013:

 

 „Tu i Teraz“ („Hier und jetzt“), so heißt das neue Einkaufszentrum

 

Im „Tu i Teraz“ läßt es sich einkaufen. Hier kann man essen und ausruhen. Das Einkaufszentrum „Tu i Teraz“ ist der ideale Ort für alle Einkäufer, für die Einfachen und für die Anspruchsvollen. Die große Eröffnung war am 4. Dezember 2013.

Das Einkaufszentrum entstand im Zentrum von Lyck Ecke Bismarckstraße/Danziger Straße im schön renovierten Gebäude des ehemaligen Krankenhauses. Im benachbarten Luisenplatz befinden sich Ämter, das Gericht und eine Schule. Gegenüber ist eine Haltestelle für Omnibusse, die das Einkaufszentrum mit den Wohngebieten verbinden.

Auf dem Parkplatz neben dem Einkaufszentrum befinden sich 170 Einstellplätze.

 

Auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern entstehen 20 Geschäfte, „KiK Textil“, „Rossmann“, „United Chicken“, eine Wechselstube, ein Supermarkt, ein Cafe mit hausgemachtem Gebäck und vieles andere. 

 

Arbeitsbesuch in Lyck

 

Die Kreisvertreterin Bärbel Wiesensee und Heidi Mader, Sprecherin der Mittleren Generation, machten sich am 26. Sept. 2014 auf den Weg nach Lyck. Die Anreise begann in Düsseldorf –Flughafen um 14:35 Uhr. Von Warschau aus fährt ein Zubringerbus nach Lyck.

 

Haltestelle war Lyck-Bahnhof, der um 22:20 Uhr erreicht war. Der Bahnhof bereitet nach dem Umbau einen sehenswerten Empfang, er wird abends raffiniert angestrahlt.

 

Bruderhilfe

 

Der daraufolgende Samstag war zum Vorbereiten der Bruderhilfe vorgesehen. Ein Landsmann, der mit seinem Freund Urlaub in Lyck machte, kam zu einem Besuch ins Hotel. Dankenswerterweise hatte er sich bereit erklärt, 30 Bücher aus dem Historischen Museum in Lyck , mit seinem Auto nach Deutschland zu transportieren. Diese lesenswerten Bücher können bald im Internet bei Michael Mader bestellt werden : Name des Buches : ,, Von Lyck nach Elk“ Spaziergänge durch die Hauptstadt Masurens.

 

Die Auszahlung der Bruderhilfe war auf Sonntag, 28.09.2014 ab 11 Uhr, terminiert. Bei herrlichem Sonnenwetter kamen die Mitglieder der Deutschen Minderheit am Wasserturm zusammen. Sehr erfreulich war für die Auszahlenden, dass die meisten Geldempfänger der deutschen Sprache mächtig waren. So konnten neben der Geldauszahlung, auch persönliche Worte gewechselt werden. Zusammen mit dem Vorstand der Deutschen Minderheit wurde dieser Tag mit einem gemeinsamen Essen und Gesprächen beendet.

 

Montag, 29. Sept.  Dieser Tag begann mit einem Besuch im Stadtarchiv von Lyck. Der Leiter des Archivs war über den Besuch sehr erfreut und zeigte gleich die gesammelten Hagen-Lycker-Briefe und das Heimatbuch: ,,Der Kreis Lyck“, welches einen stark abgegriffenen Eindruck machte. Die Kreisvertreterin versprach ihm beim nächsten Besuch ein neues Exemplar mitzubringen. Weiter folgte ein Besuch bei der Leiterin des ,,Dom Kultury“, Aneta Werla. Mit ihr hatte die KV bei ihrem letzten Besuch im Juni 2014, schon einige neue Programmpunkte für die Reisegruppe im Juni 2015 besprochen. Auch bei diesem Besuch signalisierte sie ihre Bereitschaft, einige interessante Programmpunkte auszuarbeiten.

 

Der Tag endete mit dem Besuch bei einem Lycker Landsmann, um ihm die Bruderhilfe persönlich auszuzahlen.

 

Dienstag, 30. Sept.  An diesem Vormittag wurden weitere Landsleute im Kreis Lyck aufgesucht, um ihnen die Bruderhilfe auszuzahlen. Mit dem Taxi ist es mühelos, auch weitere Strecken zu bewältigen. Ein Glücksfall war, einen ruhigen und geduldigen Taxifahrer gefunden zu haben, denn dieser musste oft, während der Auszahlung der Bruderhilfe, lange auf eine Weiterfahrt warten. Bei Besuchen, die nur einmal im Jahr stattfinden, gibt es viel zu erzählen.

 

Essen mit dem Stadtpräsidenten  Tomasz Andrukiewicz

 

 

Der Stadtpräsident hatte zu einem Essen in einem Lokal am Lycksee eingeladen. Anwesend war auch der Leiter des ,,Historischen Museums in Lyck“ und Frau Zytyniec als Dolmetscherin. Gesprächsthemen waren u.a. die künftige Zusammenarbeit der KG Lyck und dem Kreis Lyck. Die Kreisvertreterin betonte, dass der neue Vorstand der KG Lyck, weiter die partnerschaftliche Zusammenarbeit, die Herr Bandilla in fast 30 Jahren erarbeitet hat, fortführen möchte. Über den Zusammenarbeitsvertrag zwischen der KG Lyck und dem ,,Historischen Museum in Lyck“,  wurde gesprochen und die Möglichkeiten, gemeinsame Projekte zu erarbeiten. Es war ein hoffnungsvolles Gespräch für die Zukunft.

 

Abends war ein Besuch bei Irena Szubzda, der Vorsitzenden der ,,Deutschen Minderheit“ vorgesehen. Es wurde eine Rundreise zu Sehenswürdigkeiten geplant, um für die Reisegruppe im nächsten Jahr interessante Besichtigungstouren zu organisieren.

 

Mittwoch, 01.10.  Der Landrat Krysztof Pilat hatte zu einem Gespräch in das Lycker Landratsamt eingeladen. Der Landrat und der Vize-Landrat Marek Chojnowski , der beim Heimattreffen 2013 in Hagen zu Besuch war, bereiteten einen sehr freundlichen Empfang. Die KV bat Herrn Pilat, sich der Reparaturarbeiten am Kriegerdenkmal in Grabnick anzunehmen und übergab ihm  Fotos der erheblichen Schäden. Für die Reisegruppe im Juni 2015 wurde schon ein Termin für einen Informationsvortrag über den Kreis Lyck ausgemacht. Nachmittags fuhren die KV und Heidi Mader nach Mostolten, dem Heimatort der KV . Der erste Besuch galt dem Friedhof, um die Gräber der Familie aufzusuchen und Grablichter anzuzünden. Der Friedhof war in einem mustergültigen Zustand, sogar das Laub war zusammengeharkt worden. Danach galt es Grüße und Geschenke zu einem 70 jährigen Geburtstag zu überbringen. Es war ein sehr herzliches Zusammentreffen, von dem man sich nur schwer trennen konnte im ehemaligen Elternhaus von Gerd Bandilla. Ein Konzert in der Musikschule    ( gegenüber vom Hotel Rydzewski) rundete diesen erlebnisreichen Tag ab.

 

Am Donnerstag, den 2.10. folgte die geplante Rundreise mit dem Ehepaar Szubzda. Besuchsorte waren : Rudczanny-Nieden, Ukta, Krutyn und Nikolaiken. Das Touristendorf Galindia war auch ein Besuchsziel. Nach der langen Besichtigungstour war abends ein Spaziergang zum neu umgebauten Lycker Bahnhof angesagt. Da der Direktor der Lycker Caritas, Darius Kruczynski, nicht weit entfernt vom Bahnhof wohnt, konnte er an diesem Abend auch noch begrüßt werden .

 

Zusammenarbeitsvertrag + Einsegnung Zielhausen

 

Freitag, 03.10.. Mit dem Leiter des ,,Historischen Museums in Lyck „ war ein Treffen am Kleinbahnhof in Lyck geplant. Er erklärte das Projekt Kleinbahn: Umbaumaßnahmen, Umzug des Museums in ein Gebäude am Kleinbahnhof. Anschließend wurde im Museum der Zusammenarbeitsvertrag zwischen der Kreisgemeinschaft Lyck und dem Historischen Museum in Lyck, unterschrieben. Danach erfolgte eine Besichtigung des Friedhofes von Stradaunen. Der Zustand war akzeptabel.

 

Samstag, 4.10. Heute war die Einsegnung des Massengrabes Zielhausen um 10 Uhr angesetzt worden. Ein Pfarrer aus Suwalki :Dawid Banach, nahm die Einsegnung vor.

 

Saturnin Siemion hatte die Einfriedung des Massengrabes ausgeführt und mit einer Gedenktafel versehen: ,,Hier ruhen mehr als 70 Deutsche, die im Januar 1945 ihr Leben verloren haben“, darunter ist es auch auf polnisch zu lesen. Es war eine würdige Gedenkstunde. Die Kreisvertreterin legte ein Blumengebinde an die Gedenktafel und Irena Szubzda entzündete  Grablichter.

 

Der folgende Sonntag galt der Entspannung und einem Konzertbesuch in der Bischofskirche mit anschließendem Empfang im Bischofssitz.

Die Rückreise begann am 6. Oktober um 8.30 Uhr vom Bahnhof Lyck mit dem Bus zum Flughafen in Warschau.

 

 

Ostpreußen hat Zukunft

Begegnung, Erinnerung und Zukunftswillen prägten das Jahrestreffen der Landsmannschaft Ostpreußen in Neuss

Am vergangenen Sonnabend veranstaltete die Landsmannschaft Ostpreußen (LO) anstelle der bisherigen zweitägigen Deutschlandtreffen, die alle drei Jahre stattfanden, erstmals ein Jahrestreffen der Ostpreußen in Neuss. Wenn auch in kleinerem Rahmen, erwartete die Besucher auch bei diesem Treffen ein reichhaltiges Programm, das auf großen Zuspruch stieß. Die Sorge, dass die rund 900 Personen Platz bietende Stadthalle nicht gefüllt werden könnte, war schnell vom Tisch. Zahlreiche Ostpreußen und Freunde Ostpreußens fanden den Weg nach Neuss, sodass die Veranstaltung bis auf den allerletzten Platz ausverkauft war.

Den Auftakt des Jahrestreffens bildete eine Kranzniederlegung am nur wenige Meter von der Stadthalle entfernten Gedenkstein „Vergesst den deutschen Osten nicht“. Stephan Grigat, Sprecher der LO, erinnerte an die Opfer von Flucht und Vertreibung und deren Vermächtnis für die nachfolgenden Generationen.

Kaum, dass die Stadthalle ihre Tore geöffnet hatte, herrschte überall ein emsiges Treiben. Für gute Stimmung sorgte das abwechslungsreiche musikalische Vorprogramm des Musikvereins Holzheim 1956 e.V.

Als das Glockengeläut des Königsberger Doms die Festveranstaltung eröffnete, wurde so manches Auge feucht. Auch der anschließende Einmarsch der Fahnenstaffel bewegte viele. Marschmusik, gespielt vom Musikverein Holzheim, verlieh ihm einen angemessenen musikalischen Rahmen. Den Aufruf der einzelnen Fahnen der ostpreußischen Heimatkreise nahm der Heimatsänger Bernd Krutzinna, seinen ostpreußischen Landsleuten eher unter seinem Künstlernamen BernStein bekannt, vor: „Im Bewusstsein ihrer Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, die nationale und staatliche Einheit zu wahren und als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, bekennen sich die geflüchteten und vertriebenen Ostpreußen auf der Grundlage der Charta der deutschen Heimatvertriebenen zu ihrer Heimat Ostpreußen. Das gesamte deutsche Volk bleibt aufgefordert, in Solidarität zu seinen Vertriebenen zu stehen. Wir rufen die ostpreußischen Heimatkreise.“ Nach dem Einmarsch der einzelnen Kreisfahnen folgte der Aufruf der „Fahne unserer Heimat Ostpreußen“: „Dir gilt unser Streben und Schaffen für ein freies und ungeteiltes Land in einem freien Europa.“

Das geistliche Wort sprach der ermländische Pfarrer Domherr André Schmeier, der seit 20 Jahren als Seelsorger für die Deutsche Volksgruppe in Ostpreußen tätig ist. Den Ostpreußen seit Jahren bekannt und mit der Thematik von Flucht und Vertreibung bestens vertraut, fand er sofort Zugang zu seinen Zuhörern. Schmeier erinnerte an das diesjährige Luther-Jubiläum und daran, dass der Glaube Ostpreußen geprägt habe und dass es dieser Glaube gewesen sei, der den Ostpreußen in Zeiten höchster Not Kraft und Zuversicht gegeben habe. Heute dagegen befinde sich der Glaube in einer tiefen Krise, stellte der katholische Geistliche besorgt fest. Kaum einer habe noch eine konkrete Vorstellung von Gott. Doch er machte seinen Zuhörern Mut, indem er ihnen die Hoffnungsperspektive aufzeigte, die im christlichen Glaubensbekenntnis liege.

Ein von großen Emotionen begleiteter Moment war die Totenehrung durch das LO-Vorstandsmitglied Wolfgang Thüne. Alle Anwesenden erhoben sich von ihren Plätzen, um sich „in Ehrfurcht zu verbeugen vor allen Toten aller Völker, aller Zeiten“. Insbesondere gedachten sie „in Würde der Toten unseres deutschen Volkes wie unserer Heimat, aller Toten, die in fast 800-jähriger Geschichte in ostpreußische Erde gebettet wurden, der Mütter und Väter, der Kinder, Jugendlichen und Greise, die im Kriege, auf der Flucht, bei der Vertreibung, bei der Verschleppung wie in den Arbeits- und Elends- und Gefangenenlagern“ ums Leben gekommen und ermordet worden seien. Mögen ihre Gräber auch eingeebnet und verwahrlost, aufgebrochen, ausgeraubt und geschändet worden sein, sie blieben uns nah, denn sie gehörten uns, wie wir ihnen gehörten, so Thüne weiter. In das Gedenken schloss er auch die gefallenen deutschen Soldaten sowie die Angehörigen der Kriegs- und der Handelsmarine ein, die im Kampf um Ostpreußen und bei der größten Rettungsaktion der Geschichte ihr Leben gegeben hätten. Thüne schloss die Totenehrung mit den Worten: „Tot ist nur, wer vergessen ist. Unsere Toten sind bei uns, in unseren Herzen – sie mahnen uns zu Gemeinsinn, Toleranz und Frieden.“

Der Bürgermeister von Neuss, Reiner Breuer (SPD), hieß die Ostpreußen in seiner Stadt herzlich willkommen – in heutiger Zeit eine nicht selbstverständliche Geste, wie die Ostpreußen bei früheren Treffen an anderen Orten erfahren mussten. Umso dankbarer hörten sie, wie das Stadtoberhaupt das Jahrestreffen als Ausdruck der Erinnerung an die verlorene Heimat würdigte. Flucht, Vertreibung und Versöhnung seien Teil der Biografie einzelner, aber auch ganzer Familiengeschichten. Die Ostpreußen trügen ihre Heimat im Herzen, und das sei gut so. Denn deshalb würden sie sich auch auf vielfältige Weise in Ostpreußen engagieren und einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung leisten.

Einen eher ungewöhnlichen Aspekt stellte Hans-Jürgen Petrauschke (CDU) an den Anfang seines Grußwortes. Als Landrat des Rheinkreises-Neuss freute er sich über die große Bedeutung, welche die Kreise für die Ostpreußen hätten. Auch er würdigte die Integrationsleistung der deutschen Vertriebenen und deren enge Zusammenarbeit mit Institutionen und Personen in der Heimat. Die derzeitige Flüchtlingswelle zeige, welche Bedeutung Heimat habe. Petrauschke beendete sein Grußwort mit Zuversicht: „Nur, wer zur Zukunft positiv steht, kann sie positiv gestalten. Das Beste liegt noch vor uns.“

Die Vertriebenen sind an oberflächliche Phrasen und seit Jahren auch an Distanzierungsrituale seitens der Politik gewöhnt. Umso wohltuender war es für die in Neuss versammelten Ostpreußen, von Politikern der beiden großen Parteien Worte der Sympathie und der ehrlichen Anteilnahme an ihrem Schicksal zu hören.

Großen Applaus erntete Heinrich Hoch, der Vorsitzende des Verbandes der Deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren, zu Beginn seines Grußwortes, als er feststellte, er sei 16 Stunden nach Neuss gefahren, aber er wisse schon jetzt: „Es hat sich gelohnt.“ Hoch ließ keinen Zweifel daran, dass die Deutschen in Ostpreußen noch viele Aufgaben zu erfüllen hätten. Anschließend nannte er mehrere, zum Teil gemeinsam mit der LO durchgeführte, Veranstaltungen als Symbole für das friedliche Zusammenleben von Polen und Deutschen und Ausdruck der Bedeutung der deutschen Volksgruppe.

In seiner Festansprache machte Stephan Grigat, Sprecher der LO, deutlich, dass die Landsmannschaft auch in Zukunft beharrlich, unvermindert und von politischem Gegenwind unbeeindruckt für Ostpreußen und die Rechte der Ostpreußen eintreten werde. Außerdem nahm er sich einige politische und gesellschaftliche Fehlentwicklungen vor. Der große Beifall ließ keinen Zweifel daran, dass er mit seinen Worten den Nerv seiner Zuhörer getroffen hatte (siehe Redemanuskript unten).

Eine besondere Ehrung vor großem Publikum wurde Jürgen Zauner, dem langjährigen Vorsitzenden und nunmehrigen Ehrenvorsitzenden des LO-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, zuteil. In Würdigung „seiner außergewöhnlichen und langjährigen, mit einer großen öffentlichen Wirksamkeit für Ostpreußen verbundenen Leistungen“ verlieh die LO ihm ihr Goldenes Ehrenzeichen. Die Ehrung nahmen Grigat, der die Laudatio hielt, und Wilhelm Kreuer, Zauners Nachfolger als Landesvorsitzender, gemeinsam vor.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des von Bernd Krutzinna moderierten Kulturprogramms. Den Anfang machte die Tanzgruppe Saga aus Bartenstein, die Ostpreußische Volkstänze aufführte. Der aus dem Kreis Tilsit stammende Schauspieler Herbert Tennigkeit gab unter dem Motto „Woher kommen die Marjellchens“ Geschichten und Gedichte, Heiteres und Besinnliches aus Ostpreußen zum Besten. Zur Freude der Besucher bediente er sich dabei immer wieder auch des heimatlichen Idioms. Die DJO Sing- und Spielschar Klingende Windrose präsentierte ein breites Repertoire an Volkstänzen und Liedern „von Ostpreußen bis Nordrhein-Westfalen“. Zum Abschluss des Jahrestreffens unternahm BernStein gemeinsam mit den Besuchern eine musikalische „Reise nach Ostpreußen“. Mit seinem Computer warf er stimmungsvolle Bilder an die Großleinwand. Die Fotos und Lieder aus und über Ostpreußen trieben so manchem Besucher Tränen in die Augen. Das Live-Erlebnis überwältigte alle, vor allem dann, wenn sie mithilfe der auf die Leinwand projizierten Liedtexte mitsingen konnten.

Das Jahrestreffen der Ostpreußen war sozusagen ein Versuch – einer, bei dem es nicht bleiben wird. Der Andrang im Foyer und volle Sitzreihen im Saal ließen es zu einem vollen Erfolg werden.     

PAZ

Wasserturm von Lyck
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