in dieser Rubrik werden Veranstaltungen veröffentlicht, die nicht von der Kreisgemeinschaft Lyck veranstaltet werden. Anfragen zu den jeweiligen Veranstaltungen bitte direkt an die Veranstalter schicken. Diese Informationen sind rein informativ, die Kreisgemeinschaft Lyck hat mit den Veranstaltungen nichts zu tun.

Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Auf mehr als 5.000 Quadratmetern bietet das Dokumentationszentrum Ausstellungen, eine Bibliothek & Zeitzeugenarchiv, einen Raum der Stille, Veranstaltungen und Bildungsangebote.

Unsere Ständige Ausstellung beleuchtet über zwei Etagen politisch, ethnisch und religiös begründete Zwangsmigrationen vor allem im 20. Jahrhundert in Europa

und darüber hinaus. Flucht und Vertreibung der Deutschen im und nach dem von Deutschland ausgegangenen Zweiten Weltkrieg bilden einen Schwerpunkt unserer Arbeit.

 

Öffnungszeiten

Di - So 10 - 19 Uhr

 

Bibliothek & Zeitzeugenarchiv

Di - Fr 10 - 19 Uhr

 

Eintritt frei

 

Tickets mit Zeitfenster können über die Webseite gebucht werden:

https://www.flucht-vertreibung-versoehnung.de/de/home

 

Stresemannstr. 90

10963 Berlin

direkt am Anhalter Bahnhof

SONDERAUSSTELLUNG

"UNSER MUT"

 

Am 31. März eröffnen wir in unserem Sonderausstellungssaal im Erdgeschoss Unser Mut. Juden in Europa 1945-1948.

Die Ausstellung ist vom Jüdischen

Museum Frankfurt konzipiert und wird bei uns in Berlin bis zum 30. September 2022 zu sehen sein.

Ausstellungen und Veranstaltungen des Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung im Februar 2022

Monatspresse_Februar_OL.pdf
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Unsere Weihnachts- und Neujahrswünsche

Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,

heute ist der vierte Advent und Heiligabend steht kurz bevor, auch bei uns im Museum wird es nun ruhiger. Wir wünschen Ihnen daher bereits jetzt ein gesegnetes, gesundes und trotz aller widriger Corona-Umstände frohes Weihnachtsfest und alles Gute für 2022 – vor allem Gesundheit!

Ein schwieriges Jahr 2021 mit vielen Höhen und Tiefen neigt sich dem Ende zu. Zum Jahresanfang waren wir noch wochenlang geschlossen, danach ging es zunächst noch sehr zaghaft und zurückhaltend ein wenig in Richtung Normalität. Im Sommer durften wir wunderbare Momente erleben, etwa die Ausstellungseröffnung des lettischen Malers Walter-Kurau mit feierlichem Empfang im Lüneburger Rathaus, aber auch endlich wieder Vorträge, Führungen, Workshops und Ferienprogramme, ebenso Kindergeburtstage und sogar die internationale Kanttagung, ebenfalls mit großem Festakt.
Schöne, sehenswerte Ausstellungen wie „Reise um die Welt - Adam Johann von Krusenstern zum 250. Geburtstag" oder „Walkürenhauch an der Ostsee. Nationalismus und Romantik in der Literatur Ostpreußens" begeisterten unsere Besucher und Besucherinnen.

Wir sind zuversichtlich, dass wir ab Januar wieder im Normalbetrieb für Sie da sein können und möchten Sie gleich am ersten Sonntag im Januar zu unserer Neujahrsführung einladen, die sich der aktuellen Sonderausstellung "Den Dingen das Beiläufige nehmen - Expressionistische Maler aus Ostpreußen" widmet.
Auch für die Schulkinder haben wir etwas Besonderes in den Winterferien geplant, zwischen dem 4. und 7. Januar findet das Winterferienprogramm zum Thema "Kräftige Farben und Formen" statt.
Wer sich bis dahin nicht gedulden kann, findet auf unserem Youtube-Kanal ein kleines Bastelvideo für Elchanhänger, die man an den Weihnachtsbaum oder den Schlüsselbund hängen kann.

Unser Museum hat auch zwischen den Jahren für Sie geöffnet, Sie können unserer aktuelle Sonderausstellung „Den Dingen das Beiläufige nehmen – Expressionistische Maler aus Ostpreußen“ sowie die aktuelle Kabinettausstellung "Des Alltags schöne Seiten - Grafiken der 1950er Jahre von Gerhard Matzat und Ute Brinckmann-Schmolling" bestaunen.
Darüber hinaus freuen wir uns sehr, dass unsere neue Kinderführung durch die Dauerausstellung für den Audioguide fertig ist, die Tour bietet nicht nur den Kleinen viel Vergnügen.

Wir sagen Dank: für die vielen positiven Rückmeldungen, Ihre Treue und Ihre Unterstützung. Wir hoffen, dass Sie uns auch im Jahr 2022 verbunden bleiben und heißen Sie mit offenen Armen willkommen, sowohl digital (via WebsiteFacebookInstagramBlog oder Youtube) als auch natürlich vor Ort.

Ihnen allen nochmals ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest, genießen Sie die Zeit in Ruhe mit Ihren Lieben und kommen Sie gut ins nächste Jahr!
Wir freuen uns darauf, Sie hier dann wieder begrüßen zu dürfen.

Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum

 

Unsere aktuellen Ausstellungen

Unsere Sonderausstellung:
"Den Dingen das Beiläufige nehmen - Expressionistische Maler aus Ostpreußen"
Noch bis 27.02.2022
Der Expressionismus beginnt in Königsberg eigentlich erst nach dem Ende des Ersten Weltkrieges. Die aus dem Krieg heimgekehrten jüngeren Maler suchten neue Ausdruckswege. Einer von ihnen, Ernst Mollenhauer, beschrieb dies später so: “Noch im Herbst 1919 wurde die erste Ausstellung nach dem Kriege in Königsberg veranstaltet. … Die farbenstarken Werke mit dem unverkennbaren Einschlag ins Expressionistische wirkten bestechend, galten als Revolution in der bisherigen Anschauung.“
Die auf der Suche nach neuen Wegen befindlichen Künstler fanden sich in der Vereinigung „Der Ring“ zusammen, gegründet von Alexander Kolde. Sie traten in der erwähnten Ausstellung im Herbst 1919 in Erscheinung. 1920 kam mit Arthur Degner der erste und einzige Expressionist als Lehrer in die Kunstakademie. Er blieb bis 1925. Der zu den späten Expressionisten zu zählende Kreis an Künstlern blieb in Königsberg sehr überschaubar. Der „Ring“ löste sich 1924 auf. Die Nationalsozialisten beendeten mit ihrer Kunstpolitik diese Entwicklung. Ein überliefertes Datum dazu ist die Schließung einer Ausstellung Alexander Koldes im März 1936.
Sehr viele Arbeiten der ostpreußischen Expressionisten gingen durch den Krieg und seine Folgen 1945 verloren. Nach 1945 setzten einige Maler ihr Werk in expressionistischer Stilrichtung fort. Die Ausstellung dokumentiert die Weiterentwicklung des ostpreußischen Expressionismus bis in die 1960er Jahre.
Abbildung: 
Sonne über dem Haff" (Arthur Degner, Öl, ca. 1922), © Ostpreußisches Landesmuseum.
 
Kabinettausstellung:
Des Alltags schöne Seiten - Grafik der 1950er Jahre von Gerhard Matzat und Ute Brinckmann-Schmolling

Noch bis 18.4.2022
Die Kunstszene in der jungen Bundesrepublik entwickelte sich lebhaft mit Beginn des wirtschaftlichen Aufschwungs. Neue Einflüsse der internationalen Moderne stellten einen radikalen Bruch mit der vorherigen Kunst im „Dritten Reich" dar. Zwischen Tradition und völliger Abstraktion gab es auch Mittelwege, die man als „gemäßigte Moderne“ bezeichnen könnte. Diese Richtung passte zu der aufstrebenden Mittelschicht im sogenannten Wirtschaftswunder der 1950er Jahre. Druckgrafik war dazu ein geeignetes Medium. Die Blätter waren erschwinglich und konnten das neue Heim modern, aber doch nicht befremdlich schmücken. In dieser Richtung versuchten auch zwei Künstler aus Ostpreußen, Ute Schmolling (1924-2014) und Gerhard Matzat (1921-1994), sich in der Metropole Frankfurt mit ihren Arbeiten zu behaupten. Thematik und Stil ihrer Druckgrafiken sind typisch für ihre Zeit.
Abbildung: „Laternegehen“ (Ute Brinckmann-Schmolling, Farblinolschnitt, 1956), © Ostpreußisches Landesmuseum.
 

Unsere Veranstaltungen im Januar 2022

 
Sonntag, 2. Januar 2021, 14.00 Uhr
Expressionistische Maler aus Ostpreußen
Neujahrs-Sonntagsführung mit Dr. Gisela Aye
Museumseintritt zzgl. 1,50 €
In dieser Sonntagsführung setzt sich die Kunsthistorikerin Dr. Gisela Aye anhand der aktuellen Sonderausstellung mit unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten des ostpreußischen Expressionismus auseinander.
Die Malerei des Expressionismus umfasst viele, sehr unterschiedliche Künstlerpersönlichkeiten. Neben den bekannten Künstlergruppen „Brücke“ und „Blauer Reiter“ gab es unabhängig arbeitende Maler, die ihren eigenständigen expressionistischen Stil entwickelten. In Ostpreußen begann die Entwicklung mit der Vereinigung „Der Ring“ erst spät. Bei einem Rundgang werden die Bilder der Sonderausstellung genauer unter die Lupe 
genommen und unterschiedliche Aspekte herausgearbeitet.
Für diese Veranstaltung gilt voraussichtlich die 2G-Regel. Bitte informieren Sie sich vorher. Weiterhin gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln; das Tragen einer FFP2-Maske in den Innenräumen ist ebenfalls Vorschrift. Eine Anmeldung unter Tel. 04131-759950 oder info@ol-lg.de ist erforderlich.
Abbildung: "Gewitter über dem Haff" (Eduard Bischoff, Öl, 1924), © Ostpureßisches Landesmuseum.
 
Dienstag 4. Januar bis Freitag 7. Januar 2022, 13.30-16.30 Uhr
"Kräftige Farben und Formen"
Winterferienprogramm für Kinder von 8 bis 12 Jahren
Preis 5,00 € pro Tag!
Inspiriert durch die aktuelle Sonderausstellung lernen die Kinder expressionistische Malweise kennen. Eine naturgetreue Wiedergabe eines Motivs ist nicht wichtig, denn allein auf die Gefühlsregungen, die es auslöst, soll es ankommen. Wir experimentieren mit Farben und Formen und lassen uns von unserer Stimmung und den farbenfrohen Gemälden in der Ausstellung zu eigenen Werken anregen.
Es können maximal 10 Kinder pro Tag teilnehmen. Bitte erfragen Sie die aktuellen Corona-Auflagen kurzfristig oder prüfen Sie diese auf unserer Website, zudem bitten wir Sie mit Ihren Kindern vorher zu Hause einen Corona-Schnelltest zu machen.

Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de.
Foto: Herbstferienprogramm, © Ostpreußisches Landesmuseum.
 
Donnerstag 13. Januar 2022, 15.00-17.00 Uhr
Starke Farbausdrücke. Kinder malen expressionistisch
Kinderclub mit Silke Straatman
Eintritt frei!
Die Künstler in der Sonderausstellung über expressionistische Malerei in Ostpreußen machen es vor: eindrucksvolle Sonnenuntergänge, farbenprächtige Landschaften, ausdrucksstarke Tierdarstellungen. Jedes Kind, das Lust hat auf Malen, wird durch die tollen Bilder angeregt und kann seine eigenen Ideen umsetzen.
Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat findet der kostenlose Museums-Kinderclub für Schulkinder von 7 bis 12 Jahren statt.
Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de.
Foto: Kinder in der Dauerausstellung, © Ostpreußisches Landesmuseum.
 
Dienstag, 18. Januar 2022, 14.30 Uhr
In der Reihe Museum erleben:
Sonderführung Sonderausstellung
Führung mit Dr. Jörn Barfod.
3,00 € zzgl. Eintritt (inkl. Kaffee, Tee und Gebäck)
Revolutionäres gibt es auch in der Bildenden Kunst. Dies zeigt die Ausstellung: Malerei in Königsberg, die man mit dem Begriff „Expressionismus“ benannte. Was man damals „die jungen Wilden“ hätte nennen können, sind heute gestandene Künstler. Erläutert werden die Arbeiten und ihre Entstehungszeit.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Museum erleben“ werden die Arbeiten und ihre Entstehungszeit erläutert.
Für diese Veranstaltung gilt voraussichtlich die 2G-Regel. Bitte informieren Sie sich vorher. Weiterhin gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln; das Tragen einer FFP2-Maske in den Innenräumen ist ebenfalls Vorschrift.
Eine Anmeldung unter info@ol-lg.de oder Tel. 04131 759950 ist erforderlich.
Abbildung: "Nehrungssonne" (Ernst Mollenhauer, Öl/Pappe, 1948), © Ostpreußisches Landesmuseum.
 
Mittwoch, 26. Januar 2022, 18.30 Uhr
Leah Rabin - Friedensbotschafterin aus Königsberg
Vortrag mit Dr. Friederike von Natzmer
4,00 € Eintritt
Durch eine Kindheit in Königsberg in einer wohlhabenden jüdischen Familie blieb Leah Rabin tief verwurzelt in der mitteleuropäischen Kultur. Nach Hitlers Machtergreifung 1933 (im Alter von fünf Jahren) emigrierte sie mit ihrer Familie nach Palästina, das damals ein britisches Mandatsgebiet war. 1948 heiratete sie Jitzchak Rabin. An der Seite ihres Mannes erlebte sie die Gründung und den Aufbau des Staates Israel und seine Verteidigungskriege.
Ab 1990 wurde Rabin zu einem der wichtigsten Fürsprecher eines fortschreitenden Friedensprozesses zwischen Israel, den Palästinensern und den arabischen Nachbarn des Staates. Ihm, dem „Visionär“ des Friedens, folgte sie in ihrer politischen Arbeit nach seiner Ermordung 1995. Beider Leben waren untrennbar verbunden, so wie beider Familiengeschichten die Entwicklungen in Europa und der Welt widerspiegeln. Leah Rabin schrieb ein Buch mit Erinnerungen an ihren Mann: „Ich gehe weiter auf seinem Weg“.
Diplompädagogin Dr. Friederike von Natzmer arbeitete in der Ausbildung von Lehrern, Sozialpädagogen und in der Erwachsenenbildung. Seit 25 Jahren beschäftigt sie sich mit den Lebensläufen ostpreußischer und baltischer Frauen und ist eine Spezialistin auf dem Gebiet von deren außergewöhnlichen Biografien.
Für diese Veranstaltung gilt voraussichtlich die 2G-Regel. Bitte informieren Sie sich vorher. Weiterhin gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln; das Tragen einer FFP2-Maske in den Innenräumen ist ebenfalls Vorschrift.
Eine Anmeldung unter info@ol-lg.de oder Tel. 04131 759950 ist erforderlich.
Foto: Israelischer Premierminister Rabin in Bonn 1975 mit Helmut Schmidt und Ehefrau Leah Rabin, © Bundesregierung/Ulrich Wienke.
 
Donnerstag, 27. Januar 2022, 15.00 bis 17.00 Uhr
Dem Elch auf der Spur
Kinderclub mit Leonie Feix
Eintritt frei!
Elche sind faszinierende Tiere. Im Museum können die Kinder lebensgroße Elche entdecken und Interessantes über deren Lebensweise kennenlernen. Danach werden kleine lustige Elchfiguren hergestellt.
Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat findet der kostenlose Museums-Kinderclub für Schulkinder von 7 bis 12 Jahren statt. Der Einstieg ist mit vorheriger Anmeldung jederzeit möglich. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Kinder beschränkt. Anmeldung unter 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de.
Foto: Kinder in der Dauerausstellung, © Ostpreussisches Landesmuseum.

Ausstellungen und Veranstaltungen des Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung im Januar 2022

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Ausstellungen und Veranstaltungen des Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung im Dezember 2021

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13. Deutsch-Polnischen Kommunalpolitischen Kongress

Die Landsmannschaft Ostpreußen hatte für das vergangene Wochenende zu ihrem 13. Deutsch-Polnischen Kommunalpolitischen Kongress ins Hotel Wamiński in Allenstein eingeladen. Dieser Einladung waren rund 60 Personen aus dem südlichen Ostpreußen, aus Schlesien und der Bundesrepublik gefolgt.

In seiner Eröffnungsansprache brachte LO-Sprecher Stephan Grigat seine Freude darüber zum Ausdruck, dass nach der durch die Corona-Pandemie verursachten schwierigen Lage wieder viele Freunde in Ostpreußen zusammengekommen waren. Der Sprecher begrüßte mit Andrzej Abako, dem Landrat des Kreises Allenstein, der Parlamentspräsidtentin der Woiwodschaft Ermland und Masuren, Bernadeta Hordejuk, Wiktor Marek Leyk, dem Minderheitenbeauftragten der Woiwodschaft Ermland und Masuren sowie Jarosław Słoma, dem Vorsitzenden der Kommission für ethnische und nationale Minderheiten im Woiwodschaftsparlament, Vertreter der kommunalen und der Woiwodschaftsebene.

Die Teilnehmer hatten während der zweitägigen Veranstaltung Gelegenheit, den Vorträgen hochrangiger Referenten zu folgen, die sich mit Themen wie die deutschpolnischen Beziehungen in Gegenwart und Zukunft, der Bildungspolitik in der Republik Polen in Bezug auf die Deutsche Minderheit sowie den vielfältigen Projekten der deutschen Volksgruppen im südlichen Ostpreußen und in Schlesien beschäftigten. Wie ein roter Faden zog sich die Rückbesinnung auf das 30. Jubiläum des deutschpolnischen Nachbarschaftsvertrags vom 17. Juni 1991 durch die Vorträge. Dieses Abkommen hat die Möglichkeiten der Deutschen Minderheit maßgeblich geprägt. Ein ebenso zentraler Punkt war in den Vorträgen die positive Einstellung zur EU. Grigat brachte es auf den Punkt: „Europa stehen angesichts Pandemie, Energieknappheit und anhaltenden Problemen der Migration schwierige Zeiten bevor. Umso wichtiger ist es, dass wir uns treffen.“ Europa müsse zusammenstehen, nicht nur formal, sondern auch emotional.

Als beispielhaft für die gelungene Umsetzung der rechtlichen Möglichkeiten von nationalen Minderheiten in der Republik Polen wurde das Forschungszentrum der Deutschen Minderheit in Oppeln vorgestellt. Die von der dortigen deutschen Volksgruppe genutzten Chancen könnten Vorbild auch für andere Regionen sein. Während der Veranstaltung wurden mit Grigat, Gaida und Sloma drei Personen geehrt für ihren Einsatz um den Aufbau der deutsch-polnischen Beziehungen auf kommunaler Ebene.

Die Veranstaltung wurde durch den Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat finanziell unterstützt.

 

Ein ausführlicher Bericht folgt in der PAZ Nr. 43.

Vertreter der kommunalen Ebene: Jacek Piorunek, Landrat der Woiwodschaft Podlasien, Bernard Gaida vom VdG  Oppeln, LO-Sprecher Stephan Grigat, Jarosław Słoma, Kommissionsvorsitzender und Heirnich Hoch vom VdGEM  (v.l.) Foto: MRK
Vertreter der kommunalen Ebene: Jacek Piorunek, Landrat der Woiwodschaft Podlasien, Bernard Gaida vom VdG Oppeln, LO-Sprecher Stephan Grigat, Jarosław Słoma, Kommissionsvorsitzender und Heirnich Hoch vom VdGEM (v.l.) Foto: MRK

Kulturzentrum Ostpreußen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm 2022

Veranstaltungskalender 2022 KOE.pdf
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PAZ Artikel: Kind einer lebendigen Patenschaft.

Das Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen wird 40 Jahre alt

PAZ 38_40 Jahre KOE_240921.pdf
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Ausstellungen und Veranstaltungen des Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung im November 2021

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Ausstellungen – November 2021

20. November 2021 bis 27. Februar 2022, Sonderausstellung (Ausstellungseröffnung: Freitag, 19. November, 18.30 Uhr, Eintritt frei!)

Den Dingen das Beiläufige nehmen. Expressionistische Maler aus Ostpreußen

Der Expressionismus in der Kunst Ostpreußens beginnt erst ab 1918. In der Königsberger Künstlervereinigung „Der Ring“ finden sich junge Kräfte zusammen, die nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten suchen. Diese Situation und die spätere Entwicklung bis zum Einsetzen der nationalsozialistischen Kunstpolitik sind Themen der Ausstellung. Dokumentiert wird auch das Weiterleben der expressionistischen Kunst durch ostpreußische Künstler im Westen nach 1945 bis in die 1960er Jahre.

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Noch bis 18. April 2022, Kabinettausstellung

Des Alltags schöne Seiten – Grafik der 1950er Jahre von Gerhard Matzat und Ute Brinckmann-Schmolling

Zwei ostpreußische Kunstschaffende arbeiteten während der 1950er Jahre in Frankfurt/M. an Kunstgrafik für einen maßvoll modernen Geschmack. Die Kunstszene in der jungen Bundesrepublik entwickelte sich lebhaft mit Beginn des wirtschaftlichen Aufschwungs. Neue Einflüsse der internationalen Moderne stellten einen radikalen Bruch mit der vorherigen Kunst im Dritten Reich dar. Zwischen Tradition und völliger Abstraktion gab es auch Mittelwege, die man als „gemäßigte Moderne“ bezeichnen könnte.

 

 

Jahresrückblick des Ostpreußischen Landesmuseums: Das "verrückte" Museumsjahr 2020

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,

in unserem ersten Newsletter in diesem Jahr wollen wir Ihnen für die kommenden Monate alles Gute und besonders natürlich Gesundheit wünschen! Hoffentlich hatten Sie wie wir einen ungewohnt ruhigen, aber dennoch schönen Start in ein neues Jahr. Aber was sind das für Zeiten! Anstatt Aufbruch und Neuanfang leider eine Verlängerung der Schließung bis mindestens Ende Januar, möglicherweise sogar darüber hinaus… Da wir Ihnen derzeit keine Angebote für Januar anbieten können und auch eine Februaröffnung derzeit noch sehr optimistisch erscheint, nutzen wir die Gelegenheit für einen kurzen Rückblick.

Vor 12 Monaten sah alles noch großartig aus. Wir erhielten vom niedersächsischen Museumsverband das Museumsgütesiegel für weitere 7 Jahre, der Minister übergab uns die Urkunde persönlich, verbunden mit vielen anerkennenden Worten. Die Besucherzahlen in den ersten Monaten starteten exzellent und noch mehr stand zu erwarten, denn wir eröffneten zu ihrem 75. Todestag noch eine Ausstellung über die berühmteste Künstlerin Ostpreußens, Käthe Kollwitz. „Die Welt in Schwarz und Weiß“ – ein nahezu prophetischer Titel, denn im März fiel das so gut startende Jahr dann in ein tiefes Loch. Der erste Lockdown, die erste Schließung. Gerade noch konnten wir Anfang März im Auftrag der niedersächsischen Regierung unsere deutschbaltische Kulturarbeit in Tartu/Dorpat im Rahmen des Deutsch-Estnischen Frühlings vorstellen, aber dann ging nichts mehr. Zahlreiche Projekte fielen ins Wasser oder mussten aufwendig umkonzipiert werden. Die so perfekt für Schulklassen und Familien optimierte Ausstellung zum Tierfilmer Heinz Sielmann wurde noch aufgebaut, aber blieb wochenlang den Besuchern verwehrt. Schulklassen konnten dann auch nach Wiedereröffnung leider nicht kommen.

Trotz aller Verunsicherung über die weitere Entwicklung haben wir versucht, das Beste daraus zu machen und bei allem Negativem wenigstens die damit verbundenen Chancen bestmöglich zu nutzen. Technisches Equipment wurde angeschafft und viel Neues ausprobiert und gelernt. Wie viele haben wir die Schleusen unserer digitalen Kanäle weit geöffnet, lauter kleine Filme produziert und auf dem eigenen Youtube-Kanal sowie Facebook und Instagram online veröffentlicht. Natürlich wurde vorbereitend ein Hygienekonzept erarbeitet. Im Mai dann endlich wieder Besucher – und die Rückmeldungen waren großartig! Vielen Dank für Ihre Begeisterung!
Bald durften wir, wenn auch nur mit 10 Personen, auch wieder Führungen anbieten. Im September dann endlich eine Ausstellungseröffnung – „hybrid“, wie es neudeutsch heißt. Zur „Reise um die Welt. Adam Johann von Krusenstern zum 250. Geburtstag“ gab uns der Botschafter der Republik Estland, S.E. Herr Alar Streimann, die Ehre, und reiste extra aus Berlin an – für ein recht kleines Live-Publikum (Abstandsregel!), aber dafür war ein nennenswertes Online-Auditorium zugeschaltet, als wir in unseren Räumen sozusagen die Segel setzten.
Anfang November wurde es wieder still im Museum: Mit Bedauern mussten wir wegen des Infektionsgeschehens wieder unsere Türen schließen, erneut waren viele Projekte und Pläne Makulatur. Stattdessen gab es als adventlichen Trost einen virtuellen Adventskalender, hinter dessen Türchen sich Tag für Tag 24 kleine Geschichten und Exponate rund um unsere Ausstellung und Sammlung verbargen

Weihnachten, das Fest der Hoffnung, liegt hinter uns, wir blicken nach vorn. Sicherheiten gibt es kaum welche, alle Termine sind mit Unsicherheit behaftet. Dennoch arbeiten wir daran, dass 2021 ein spannendes Museumsjahr der Begegnung und der Vermittlung ostpreußischer und deutschbaltischer Kulturgeschichte wird, digital und hoffentlich auch bald wieder vor Ort. Wir freuen uns jedenfalls auf Sie! Unser (vorläufiges) Jahresprogramm finden Sie hier!

Bis dahin: Bleiben Sie gesund!

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum

Foto: Mitmachstation in der Bernstein-Abteilung des Ostpreußischen Landesmuseums © Ostpreußisches Landesmuseum

Jahresprogramm des Ostpreußischen Landesmuseums für das Jahr 2021
Jahresprogramm_2021.pdf
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Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,

mit kaltem, regnerischen Wetter hält der Herbst Einzug. Das perfekte Wetter, um einen Tag im Museum zu verbringen! Neben unseren spannenden Veranstaltungen präsentieren wir stolz unsere neue Kabinettausstellung "Reise um die Welt - Adam Johann von Krusenstern zum 250. Geburtstag". Auch unsere aktuelle Sonderausstellung zu dem berühmten, in Ostpreußen aufgewachsenen Tierfilmer, Heinz Sielmann ist sehenswert - aber Achtung, wer SIELMANN! sehen möchte, muss sich beeilen: Die Ausstellung läuft nur noch bis zum 25. Oktober 2020. Allen, die uns nicht live besuchen können oder die sich weitergehend informieren möchten, legen wir unser digitales Angebot ans Herz: Auf Facebook, Instagram, unserem Blog und Youtube gibt es  Einblicke in unsere Ausstellungen und wir bieten interessante Informationen zu unserer Arbeit und unseren Exponaten.

Bitte beachten Sie, dass nach wie vor unsere Hygienemaßnahmen gelten. Diese dienen Ihrem und unserem Schutz. Pro Führung können maximal zehn Personen (inkl. Guide) teilnehmen und auch bei Abendveranstaltungen ist die Personenzahl begrenzt. Bei den Kinderprogrammen können nur maximal acht Kinder teilnehmen. Während des Museumsbesuchs ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und der Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und hoffen, Sie bald in unserem Haus begrüßen zu dürfen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Herbstliche Grüße,
Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum

 

Das komplette Programm findet sich hier:

Webseite des Ostpreußischen Landesmuseums

 

Wasserturm von Lyck
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