in dieser Rubrik werden Veranstaltungen veröffentlicht, die nicht von der Kreisgemeinschaft Lyck veranstaltet werden. Anfragen zu den jeweiligen Veranstaltungen bitte direkt an die Veranstalter schicken. Diese Informationen sind rein informativ, die Kreisgemeinschaft Lyck hat mit den Veranstaltungen nichts zu tun.

Ausstellungen und Veranstaltungen des Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung im Dezember 2021

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13. Deutsch-Polnischen Kommunalpolitischen Kongress

Die Landsmannschaft Ostpreußen hatte für das vergangene Wochenende zu ihrem 13. Deutsch-Polnischen Kommunalpolitischen Kongress ins Hotel Wamiński in Allenstein eingeladen. Dieser Einladung waren rund 60 Personen aus dem südlichen Ostpreußen, aus Schlesien und der Bundesrepublik gefolgt.

In seiner Eröffnungsansprache brachte LO-Sprecher Stephan Grigat seine Freude darüber zum Ausdruck, dass nach der durch die Corona-Pandemie verursachten schwierigen Lage wieder viele Freunde in Ostpreußen zusammengekommen waren. Der Sprecher begrüßte mit Andrzej Abako, dem Landrat des Kreises Allenstein, der Parlamentspräsidtentin der Woiwodschaft Ermland und Masuren, Bernadeta Hordejuk, Wiktor Marek Leyk, dem Minderheitenbeauftragten der Woiwodschaft Ermland und Masuren sowie Jarosław Słoma, dem Vorsitzenden der Kommission für ethnische und nationale Minderheiten im Woiwodschaftsparlament, Vertreter der kommunalen und der Woiwodschaftsebene.

Die Teilnehmer hatten während der zweitägigen Veranstaltung Gelegenheit, den Vorträgen hochrangiger Referenten zu folgen, die sich mit Themen wie die deutschpolnischen Beziehungen in Gegenwart und Zukunft, der Bildungspolitik in der Republik Polen in Bezug auf die Deutsche Minderheit sowie den vielfältigen Projekten der deutschen Volksgruppen im südlichen Ostpreußen und in Schlesien beschäftigten. Wie ein roter Faden zog sich die Rückbesinnung auf das 30. Jubiläum des deutschpolnischen Nachbarschaftsvertrags vom 17. Juni 1991 durch die Vorträge. Dieses Abkommen hat die Möglichkeiten der Deutschen Minderheit maßgeblich geprägt. Ein ebenso zentraler Punkt war in den Vorträgen die positive Einstellung zur EU. Grigat brachte es auf den Punkt: „Europa stehen angesichts Pandemie, Energieknappheit und anhaltenden Problemen der Migration schwierige Zeiten bevor. Umso wichtiger ist es, dass wir uns treffen.“ Europa müsse zusammenstehen, nicht nur formal, sondern auch emotional.

Als beispielhaft für die gelungene Umsetzung der rechtlichen Möglichkeiten von nationalen Minderheiten in der Republik Polen wurde das Forschungszentrum der Deutschen Minderheit in Oppeln vorgestellt. Die von der dortigen deutschen Volksgruppe genutzten Chancen könnten Vorbild auch für andere Regionen sein. Während der Veranstaltung wurden mit Grigat, Gaida und Sloma drei Personen geehrt für ihren Einsatz um den Aufbau der deutsch-polnischen Beziehungen auf kommunaler Ebene.

Die Veranstaltung wurde durch den Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat finanziell unterstützt.

 

Ein ausführlicher Bericht folgt in der PAZ Nr. 43.

Vertreter der kommunalen Ebene: Jacek Piorunek, Landrat der Woiwodschaft Podlasien, Bernard Gaida vom VdG  Oppeln, LO-Sprecher Stephan Grigat, Jarosław Słoma, Kommissionsvorsitzender und Heirnich Hoch vom VdGEM  (v.l.) Foto: MRK
Vertreter der kommunalen Ebene: Jacek Piorunek, Landrat der Woiwodschaft Podlasien, Bernard Gaida vom VdG Oppeln, LO-Sprecher Stephan Grigat, Jarosław Słoma, Kommissionsvorsitzender und Heirnich Hoch vom VdGEM (v.l.) Foto: MRK

Kulturzentrum Ostpreußen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm 2022

Veranstaltungskalender 2022 KOE.pdf
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PAZ Artikel: Kind einer lebendigen Patenschaft.

Das Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen wird 40 Jahre alt

PAZ 38_40 Jahre KOE_240921.pdf
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Ausstellungen und Veranstaltungen des Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung im November 2021

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Ausstellungen – November 2021

20. November 2021 bis 27. Februar 2022, Sonderausstellung (Ausstellungseröffnung: Freitag, 19. November, 18.30 Uhr, Eintritt frei!)

Den Dingen das Beiläufige nehmen. Expressionistische Maler aus Ostpreußen

Der Expressionismus in der Kunst Ostpreußens beginnt erst ab 1918. In der Königsberger Künstlervereinigung „Der Ring“ finden sich junge Kräfte zusammen, die nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten suchen. Diese Situation und die spätere Entwicklung bis zum Einsetzen der nationalsozialistischen Kunstpolitik sind Themen der Ausstellung. Dokumentiert wird auch das Weiterleben der expressionistischen Kunst durch ostpreußische Künstler im Westen nach 1945 bis in die 1960er Jahre.

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Noch bis 18. April 2022, Kabinettausstellung

Des Alltags schöne Seiten – Grafik der 1950er Jahre von Gerhard Matzat und Ute Brinckmann-Schmolling

Zwei ostpreußische Kunstschaffende arbeiteten während der 1950er Jahre in Frankfurt/M. an Kunstgrafik für einen maßvoll modernen Geschmack. Die Kunstszene in der jungen Bundesrepublik entwickelte sich lebhaft mit Beginn des wirtschaftlichen Aufschwungs. Neue Einflüsse der internationalen Moderne stellten einen radikalen Bruch mit der vorherigen Kunst im Dritten Reich dar. Zwischen Tradition und völliger Abstraktion gab es auch Mittelwege, die man als „gemäßigte Moderne“ bezeichnen könnte.

 

 

Jahresrückblick des Ostpreußischen Landesmuseums: Das "verrückte" Museumsjahr 2020

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,

in unserem ersten Newsletter in diesem Jahr wollen wir Ihnen für die kommenden Monate alles Gute und besonders natürlich Gesundheit wünschen! Hoffentlich hatten Sie wie wir einen ungewohnt ruhigen, aber dennoch schönen Start in ein neues Jahr. Aber was sind das für Zeiten! Anstatt Aufbruch und Neuanfang leider eine Verlängerung der Schließung bis mindestens Ende Januar, möglicherweise sogar darüber hinaus… Da wir Ihnen derzeit keine Angebote für Januar anbieten können und auch eine Februaröffnung derzeit noch sehr optimistisch erscheint, nutzen wir die Gelegenheit für einen kurzen Rückblick.

Vor 12 Monaten sah alles noch großartig aus. Wir erhielten vom niedersächsischen Museumsverband das Museumsgütesiegel für weitere 7 Jahre, der Minister übergab uns die Urkunde persönlich, verbunden mit vielen anerkennenden Worten. Die Besucherzahlen in den ersten Monaten starteten exzellent und noch mehr stand zu erwarten, denn wir eröffneten zu ihrem 75. Todestag noch eine Ausstellung über die berühmteste Künstlerin Ostpreußens, Käthe Kollwitz. „Die Welt in Schwarz und Weiß“ – ein nahezu prophetischer Titel, denn im März fiel das so gut startende Jahr dann in ein tiefes Loch. Der erste Lockdown, die erste Schließung. Gerade noch konnten wir Anfang März im Auftrag der niedersächsischen Regierung unsere deutschbaltische Kulturarbeit in Tartu/Dorpat im Rahmen des Deutsch-Estnischen Frühlings vorstellen, aber dann ging nichts mehr. Zahlreiche Projekte fielen ins Wasser oder mussten aufwendig umkonzipiert werden. Die so perfekt für Schulklassen und Familien optimierte Ausstellung zum Tierfilmer Heinz Sielmann wurde noch aufgebaut, aber blieb wochenlang den Besuchern verwehrt. Schulklassen konnten dann auch nach Wiedereröffnung leider nicht kommen.

Trotz aller Verunsicherung über die weitere Entwicklung haben wir versucht, das Beste daraus zu machen und bei allem Negativem wenigstens die damit verbundenen Chancen bestmöglich zu nutzen. Technisches Equipment wurde angeschafft und viel Neues ausprobiert und gelernt. Wie viele haben wir die Schleusen unserer digitalen Kanäle weit geöffnet, lauter kleine Filme produziert und auf dem eigenen Youtube-Kanal sowie Facebook und Instagram online veröffentlicht. Natürlich wurde vorbereitend ein Hygienekonzept erarbeitet. Im Mai dann endlich wieder Besucher – und die Rückmeldungen waren großartig! Vielen Dank für Ihre Begeisterung!
Bald durften wir, wenn auch nur mit 10 Personen, auch wieder Führungen anbieten. Im September dann endlich eine Ausstellungseröffnung – „hybrid“, wie es neudeutsch heißt. Zur „Reise um die Welt. Adam Johann von Krusenstern zum 250. Geburtstag“ gab uns der Botschafter der Republik Estland, S.E. Herr Alar Streimann, die Ehre, und reiste extra aus Berlin an – für ein recht kleines Live-Publikum (Abstandsregel!), aber dafür war ein nennenswertes Online-Auditorium zugeschaltet, als wir in unseren Räumen sozusagen die Segel setzten.
Anfang November wurde es wieder still im Museum: Mit Bedauern mussten wir wegen des Infektionsgeschehens wieder unsere Türen schließen, erneut waren viele Projekte und Pläne Makulatur. Stattdessen gab es als adventlichen Trost einen virtuellen Adventskalender, hinter dessen Türchen sich Tag für Tag 24 kleine Geschichten und Exponate rund um unsere Ausstellung und Sammlung verbargen

Weihnachten, das Fest der Hoffnung, liegt hinter uns, wir blicken nach vorn. Sicherheiten gibt es kaum welche, alle Termine sind mit Unsicherheit behaftet. Dennoch arbeiten wir daran, dass 2021 ein spannendes Museumsjahr der Begegnung und der Vermittlung ostpreußischer und deutschbaltischer Kulturgeschichte wird, digital und hoffentlich auch bald wieder vor Ort. Wir freuen uns jedenfalls auf Sie! Unser (vorläufiges) Jahresprogramm finden Sie hier!

Bis dahin: Bleiben Sie gesund!

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum

Foto: Mitmachstation in der Bernstein-Abteilung des Ostpreußischen Landesmuseums © Ostpreußisches Landesmuseum

Jahresprogramm des Ostpreußischen Landesmuseums für das Jahr 2021
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Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,

mit kaltem, regnerischen Wetter hält der Herbst Einzug. Das perfekte Wetter, um einen Tag im Museum zu verbringen! Neben unseren spannenden Veranstaltungen präsentieren wir stolz unsere neue Kabinettausstellung "Reise um die Welt - Adam Johann von Krusenstern zum 250. Geburtstag". Auch unsere aktuelle Sonderausstellung zu dem berühmten, in Ostpreußen aufgewachsenen Tierfilmer, Heinz Sielmann ist sehenswert - aber Achtung, wer SIELMANN! sehen möchte, muss sich beeilen: Die Ausstellung läuft nur noch bis zum 25. Oktober 2020. Allen, die uns nicht live besuchen können oder die sich weitergehend informieren möchten, legen wir unser digitales Angebot ans Herz: Auf Facebook, Instagram, unserem Blog und Youtube gibt es  Einblicke in unsere Ausstellungen und wir bieten interessante Informationen zu unserer Arbeit und unseren Exponaten.

Bitte beachten Sie, dass nach wie vor unsere Hygienemaßnahmen gelten. Diese dienen Ihrem und unserem Schutz. Pro Führung können maximal zehn Personen (inkl. Guide) teilnehmen und auch bei Abendveranstaltungen ist die Personenzahl begrenzt. Bei den Kinderprogrammen können nur maximal acht Kinder teilnehmen. Während des Museumsbesuchs ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und der Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und hoffen, Sie bald in unserem Haus begrüßen zu dürfen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Herbstliche Grüße,
Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum

 

Das komplette Programm findet sich hier:

Webseite des Ostpreußischen Landesmuseums

 

Wasserturm von Lyck
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