in dieser Rubrik werden Veranstaltungen veröffentlicht, die nicht von der Kreisgemeinschaft Lyck veranstaltet werden. Anfragen zu den jeweiligen Veranstaltungen bitte direkt an die Veranstalter schicken. Diese Informationen sind rein informativ, die Kreisgemeinschaft Lyck hat mit den Veranstaltungen nichts zu tun.

Ausstellungen und Veranstaltungen des Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung im August 2021
Ausstellungen – August 2021
Monatspresse_August_OL (002).pdf
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Ausstellungen – August 2021

Noch bis 24. Oktober 2021, Sonderausstellung

Zwischen Lettland und Deutschland. Der baltische Künstler Johann Walter-Kurau

Im Rahmen der Sonderausstellung werden Werke des lettisch-deutschen Künstlers Walter-Kurau (lettisch: Jānis Valters / 1869-1932) vorgestellt. Die gezeigten Arbeiten entstammen der Privatsammlung Pēteris Šmidre. Sie geben einen reichen Einblick in den in Deutschland entstandenen Teil des OEvres. Walter-Kurau gilt als einer der Begründer der Moderne in der lettischen Malerei.

Kuratorin der Ausstellung ist die Kunsthistorikerin Dr. Kristiāna Ābele von der Lettischen Kunstakademie in Riga. Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Botschaft der Republik Lettland im Rahmen des Jubiläums „Hundert Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Lettland und Deutschland” präsentiert.

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Noch bis 26. September 2021, Kabinettausstellung

Walkürenhauch an der Ostsee. Nationalismus und Romantik in der Literatur Ostpreußens

Vor 150 Jahren entstand mit dem Kaiserreich erstmals ein deutscher Nationalstaat. Als Bindeglied für seine Bewohner wurden Traditionslinien einer "deutschen" Geschichte aus Mittelalter und Antike konstruiert, die auf Bilder und Erzählungen der Romantik zurückgriffen; zugleich suchte man sich zu seinen Nachbarn mit nationalem Pathos abzusetzen. Die Ausstellung begibt sich an Beispielen aus Ostpreußen auf eine assoziative Spurensuche.

Ausstellungen und Veranstaltungen des Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung im Juli 2021

 

Ausstellungen – Juli 2021

3. Juli bis 24. Oktober 2021, Sonderausstellung

 

Zwischen Lettland und Deutschland. Der baltische Künstler Johann Walter-Kurau

Im Rahmen der Sonderausstellung werden Werke des lettisch-deutschen Künstlers Walter-Kurau (lettisch: Jānis Valters / 1869-1932) vorgestellt. Die gezeigten Arbeiten entstammen der Privatsammlung Pēteris Šmidre. Sie geben einen reichen Einblick in den in Deutschland entstandenen Teil des OEvres. Walter-Kurau gilt als einer der Begründer der Moderne in der lettischen Malerei.

Kuratorin der Ausstellung ist die Kunsthistorikerin Dr. Kristiāna Ābele von der Lettischen Kunstakademie in Riga. Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Botschaft der Republik Lettland im Rahmen des Jubiläums „Hundert Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Lettland und Deutschland” präsentiert.

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19. Juni bis 26. September 2021, Kabinettausstellung

Walkürenhauch an der Ostsee. Nationalismus und Romantik in der Literatur Ostpreußens

 

Vor 150 Jahren entstand mit dem Kaiserreich erstmals ein deutscher Nationalstaat. Als Bindeglied für seine Bewohner wurden Traditionslinien einer "deutschen" Geschichte aus Mittelalter und Antike konstruiert, die auf Bilder und Erzählungen der Romantik zurückgriffen; zugleich suchte man sich zu seinen Nachbarn mit nationalem Pathos abzusetzen. Die Ausstellung begibt sich an Beispielen aus Ostpreußen auf eine assoziative Spurensuche.

Die anstehenden Veranstaltungen finden sich im angehängten PDF

Veranstaltungen und Ausstellungen im Juli 2021
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Unser Kulturangebot im Juni

Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,

die Sonne scheint, und die warmen Tage läuten endlich den Sommer ein. Wie schön, dass die warmen Sonnenstrahlen zu Unternehmungen einladen - vielleicht zu einem Museumsbesuch in unserem Haus? Endlich ist es dank des niedrigen Inzidenzwertes hier im Landkreis auch wieder möglich, unser Museum ohne einen vorherigen Coronatest und ohne vorherige Terminbuchung zu besuchen. Sie sind uns jederzeit willkommen!

Wer noch die wunderbare Textilausstellung über die Künstlerin Anneliese Konrat-Stalschus sehen will, muss sich beeilen: Wir haben sie wegen der Pandemie verlängert, aber jetzt am kommenden Sonntag, den 6. Juni, geht sie zuende. Also, nichts wie hin!
Danach folgen natürlich weitere Ausstellungsprojekte. Vom 19. Juni bis 26. September 2021 präsentieren wir Ihnen unsere kleine Kabinettausstellung "Walkürenhauch an der Ostsee. Nationalismus und Romantik in der Literatur Ostpreußens". Aus Anlass der Reichsgründung vor 150 Jahren gehen wir auf Spurensuche, wie damals eine nationale Identität für die vielen deutschen Volksgruppen konstruiert wurde mit Bezügen aus Antike und Mittelalter; die Maler und Dichter der Romantik hatten diese Epochen neu „entdeckt“ und populär gemacht. Gerade in Ostpreußen spielte der Deutsche Orden natürlich eine wichtige Rolle, aber auch ein Roman wie „Ein Kampf um Rom“, den viele Ältere sicher noch als beliebtes Jugendbuch verschlungen haben, prägte über Generationen das Bild von Germanen und Römer. Sein Autor Felix Dahn lebte damals in Königsberg.

Vom 3. Juli bis 24. Oktober 2021 wird es malerisch bei uns: Im Rahmen unserer neuen, großen Sonderausstellung "Zwischen Lettland und Deutschland. Der baltische Künstler Johann Walter-Kurau" zeigen wir Werke des berühmten lettisch-deutschen Künstlers Walter-Kurau (lettisch: Jānis Valters). Sie geben einen reichen Einblick in den in Deutschland entstandenen Teil des Walterschen Werkes. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Botschaft der Republik Lettland anlässlich des Jubiläums „100 Jahre diplomatische Beziehungen Deutschland und Lettland“. Kuratiert wurde sie von der Kunsthistorikerin Dr. Kristiāna Ābele von der Lettischen Kunstakademie in Riga. Wenn das kein Grund für einen Museumsbesuch ist!

Auch unser Museumscafé hat wieder geöffnet und freut sich, Sie nach einem ausgiebigen Museumsbesuch stärken zu können. Inspiration gefällig? Hier finden Sie die Speisekarte.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum

Mittwoch, 30. Juni 2021, 19:00 Uhr, 10,00 € Eintritt (ermäßigt: 7,00 €)
Vortrag von Rüdiger von Fritsch
Russlands Weg. Als Botschafter in Moskau
Die Krim ist gerade annektiert, als Rüdiger von Fritsch Botschafter in Moskau wird. Danach geht es Schlag auf Schlag: Donbas, Abschuss von MH17, Syrien, Skripal. Dennoch sieht von Fritsch zu guten deutsch-russischen Beziehungen keine Alternative – und setzt konsequent auf Entschlossenheit und die Stärke der Diplomatie: den Dialog. Fünf Jahre stand er im oft schwierigen Austausch mit den Machthabern in Russland – und hat dabei Haltung bewahrt. Sein Buch ist die hellsichtige Analyse eines kritischen Russlandverstehers, der eine neue Perspektive für die deutsch-russischen Beziehungen aufzeigt. Rüdiger von Fritsch, geboren 1953, bereitete die EU-Osterweiterung als Unterhändler in Brüssel vor, er war Leiter des Planungsstabes des Bundespräsidenten und Vizepräsident des BND. Von 2010–2014 war er Botschafter in Warschau und von 2014–2019 Botschafter in Moskau. 2009 veröffentlichte Rüdiger von Fritsch das Buch „Die Sache mit Tom“, in dem er davon berichtet, wie er 1974 gemeinsam mit seinem Bruder seinem Vetter Thomas und dessen Freunden zur Flucht aus der DDR in die Bundesrepublik verhalf.
Veranstalter: Literaturbüro Lüneburg und das Kulturreferat für Ostpreußen am Ostpr. Landesmuseum
Veranstaltungsort: Ostpreußisches Landesmuseum, Heiligengeiststraße 38, 21335 Lüneburg
Eintrittskarten erhalten Sie telefonisch unter 04131-309 3687 oder per E-Mail beim Literaturbüro.

Sonntag, 4. Juli 2021 14:00 bis 15:00 Uhr, 1,50 € zzgl. Eintritt
Sonntagsführung mit Dr. Martin Maurach
"Walkürenhauch an der Ostsee. Nationalismus und Romantik in der Literatur Ostpreußens"
Dr. Martin Maurach, Kurator der neuen Kabinettausstellung, führt durch die Ausstellung "Walkürenhauch an der Ostsee. Nationalismus und Romantik in der Literatur Ostpreußens".
Das Platzangebot für unsere Sonntagsführung ist begrenzt. Bitte melden Sie sich im Vorfeld unter bildung@ol-lg.de oder telefonisch unter 04131 759950 an.

 

 

Jahresrückblick des Ostpreußischen Landesmuseums: Das "verrückte" Museumsjahr 2020

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,

in unserem ersten Newsletter in diesem Jahr wollen wir Ihnen für die kommenden Monate alles Gute und besonders natürlich Gesundheit wünschen! Hoffentlich hatten Sie wie wir einen ungewohnt ruhigen, aber dennoch schönen Start in ein neues Jahr. Aber was sind das für Zeiten! Anstatt Aufbruch und Neuanfang leider eine Verlängerung der Schließung bis mindestens Ende Januar, möglicherweise sogar darüber hinaus… Da wir Ihnen derzeit keine Angebote für Januar anbieten können und auch eine Februaröffnung derzeit noch sehr optimistisch erscheint, nutzen wir die Gelegenheit für einen kurzen Rückblick.

Vor 12 Monaten sah alles noch großartig aus. Wir erhielten vom niedersächsischen Museumsverband das Museumsgütesiegel für weitere 7 Jahre, der Minister übergab uns die Urkunde persönlich, verbunden mit vielen anerkennenden Worten. Die Besucherzahlen in den ersten Monaten starteten exzellent und noch mehr stand zu erwarten, denn wir eröffneten zu ihrem 75. Todestag noch eine Ausstellung über die berühmteste Künstlerin Ostpreußens, Käthe Kollwitz. „Die Welt in Schwarz und Weiß“ – ein nahezu prophetischer Titel, denn im März fiel das so gut startende Jahr dann in ein tiefes Loch. Der erste Lockdown, die erste Schließung. Gerade noch konnten wir Anfang März im Auftrag der niedersächsischen Regierung unsere deutschbaltische Kulturarbeit in Tartu/Dorpat im Rahmen des Deutsch-Estnischen Frühlings vorstellen, aber dann ging nichts mehr. Zahlreiche Projekte fielen ins Wasser oder mussten aufwendig umkonzipiert werden. Die so perfekt für Schulklassen und Familien optimierte Ausstellung zum Tierfilmer Heinz Sielmann wurde noch aufgebaut, aber blieb wochenlang den Besuchern verwehrt. Schulklassen konnten dann auch nach Wiedereröffnung leider nicht kommen.

Trotz aller Verunsicherung über die weitere Entwicklung haben wir versucht, das Beste daraus zu machen und bei allem Negativem wenigstens die damit verbundenen Chancen bestmöglich zu nutzen. Technisches Equipment wurde angeschafft und viel Neues ausprobiert und gelernt. Wie viele haben wir die Schleusen unserer digitalen Kanäle weit geöffnet, lauter kleine Filme produziert und auf dem eigenen Youtube-Kanal sowie Facebook und Instagram online veröffentlicht. Natürlich wurde vorbereitend ein Hygienekonzept erarbeitet. Im Mai dann endlich wieder Besucher – und die Rückmeldungen waren großartig! Vielen Dank für Ihre Begeisterung!
Bald durften wir, wenn auch nur mit 10 Personen, auch wieder Führungen anbieten. Im September dann endlich eine Ausstellungseröffnung – „hybrid“, wie es neudeutsch heißt. Zur „Reise um die Welt. Adam Johann von Krusenstern zum 250. Geburtstag“ gab uns der Botschafter der Republik Estland, S.E. Herr Alar Streimann, die Ehre, und reiste extra aus Berlin an – für ein recht kleines Live-Publikum (Abstandsregel!), aber dafür war ein nennenswertes Online-Auditorium zugeschaltet, als wir in unseren Räumen sozusagen die Segel setzten.
Anfang November wurde es wieder still im Museum: Mit Bedauern mussten wir wegen des Infektionsgeschehens wieder unsere Türen schließen, erneut waren viele Projekte und Pläne Makulatur. Stattdessen gab es als adventlichen Trost einen virtuellen Adventskalender, hinter dessen Türchen sich Tag für Tag 24 kleine Geschichten und Exponate rund um unsere Ausstellung und Sammlung verbargen

Weihnachten, das Fest der Hoffnung, liegt hinter uns, wir blicken nach vorn. Sicherheiten gibt es kaum welche, alle Termine sind mit Unsicherheit behaftet. Dennoch arbeiten wir daran, dass 2021 ein spannendes Museumsjahr der Begegnung und der Vermittlung ostpreußischer und deutschbaltischer Kulturgeschichte wird, digital und hoffentlich auch bald wieder vor Ort. Wir freuen uns jedenfalls auf Sie! Unser (vorläufiges) Jahresprogramm finden Sie hier!

Bis dahin: Bleiben Sie gesund!

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum

Foto: Mitmachstation in der Bernstein-Abteilung des Ostpreußischen Landesmuseums © Ostpreußisches Landesmuseum

Jahresprogramm des Ostpreußischen Landesmuseums für das Jahr 2021
Jahresprogramm_2021.pdf
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Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,

mit kaltem, regnerischen Wetter hält der Herbst Einzug. Das perfekte Wetter, um einen Tag im Museum zu verbringen! Neben unseren spannenden Veranstaltungen präsentieren wir stolz unsere neue Kabinettausstellung "Reise um die Welt - Adam Johann von Krusenstern zum 250. Geburtstag". Auch unsere aktuelle Sonderausstellung zu dem berühmten, in Ostpreußen aufgewachsenen Tierfilmer, Heinz Sielmann ist sehenswert - aber Achtung, wer SIELMANN! sehen möchte, muss sich beeilen: Die Ausstellung läuft nur noch bis zum 25. Oktober 2020. Allen, die uns nicht live besuchen können oder die sich weitergehend informieren möchten, legen wir unser digitales Angebot ans Herz: Auf Facebook, Instagram, unserem Blog und Youtube gibt es  Einblicke in unsere Ausstellungen und wir bieten interessante Informationen zu unserer Arbeit und unseren Exponaten.

Bitte beachten Sie, dass nach wie vor unsere Hygienemaßnahmen gelten. Diese dienen Ihrem und unserem Schutz. Pro Führung können maximal zehn Personen (inkl. Guide) teilnehmen und auch bei Abendveranstaltungen ist die Personenzahl begrenzt. Bei den Kinderprogrammen können nur maximal acht Kinder teilnehmen. Während des Museumsbesuchs ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und der Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und hoffen, Sie bald in unserem Haus begrüßen zu dürfen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Herbstliche Grüße,
Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum

 

Das komplette Programm findet sich hier:

Webseite des Ostpreußischen Landesmuseums

 

Wasserturm von Lyck
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