in dieser Rubrik werden Veranstaltungen veröffentlicht, die nicht von der Kreisgemeinschaft Lyck veranstaltet werden. Anfragen zu den jeweiligen Veranstaltungen bitte direkt an die Veranstalter schicken. Diese Informationen sind rein informativ, die Kreisgemeinschaft Lyck hat mit den Veranstaltungen nichts zu tun.

Jahresprogramm Ostpreußisches Landesmuseum 2022
Jahresprogramm Ostpreußisches Landesmuseum 2022
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Ausstellungen und Veranstaltungen des OL mit Deutschbaltischer Abteilung im August 2022

 

Noch bis 16. Oktober 2022

Der Elch – Klischee und Wirklichkeit eines Symboltiers

Der größte Hirsch der Welt und ein in Europa sehr beliebtes Wildtier ist der Elch. In der

Sonderausstellung erfahren die Besucherinnen und Besucher Spannendes über das

Symboltier der Ostpreußen. Seine besondere Geweihform, die große Nase, sein

staksiger Gang und die Fähigkeit, sich schon in lichter Vegetation fast unsichtbar zu

machen, ließen die Menschen eine besondere Beziehung zum Elch entwickeln. Er war

Mythos, eine Verbindung zu den Göttern, beliebtes Motiv in der Kunst, aber auch ein

wertvolles Reservoir für Nahrung und Gebrauchsgegenstände. Heute werden Elche

durchweg positiv gesehen und zählen zu den am häufigsten in der Werbung

eingesetzten Tieren. Ihre natürlichen Lebensräume wurden vom Menschen besiedelt.

Die Elche wurden zurückgedrängt und verschwanden fast gänzlich aus Mitteleuropa.

Seit einigen Jahren kommen jedoch immer wieder Elche über die Grenzen im Osten und

Südosten. Können sie in Deutschland heimisch werden?

 

Noch bis 29. Januar 2023

Romantische Augen-Blicke. Gemälde und Zeichnungen deutschbaltischer Kunst

des 19. Jahrhunderts aus einer Privatsammlung

In der Kabinettausstellung werden erstmals 40 Gemälde und Zeichnungen

deutschbaltischer Provenienz aus der Ostdeutschen Studiensammlung des Sammlers

Helmut Scheunchen präsentiert. Gezeigt wird eine Auswahl von Zeichnungen,

Aquarellen, Druckgrafiken und Gemälden deutschbaltischer Künstlerinnen und Künstler

oder solchen, die in den Ostseeprovinzen des russischen Reiches im 19. Jahrhundert

gearbeitet haben. Diese ermöglicht einen aufschlussreichen Einblick in die

kunstgeschichtliche Situation dieser Region und die damalige künstlerische Erlebniswelt.

Es sind alle bedeutenden Bildgattungen in dieser Präsentation vertreten: das Porträt,

die Landschaft, das Genrebild, das Historienbild oder auch das mythologische Bild,

darunter für das Baltikum so bedeutende Künstler wie Carl Gotthard Graß (1767-1814),

Woldemar Hau (1816-1895), Otto Friedrich Ignatius (1794-1824) oder Gerhard von

Kügelgen (1772-1820).

 

Das komplette Oktober Programm
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Programm des OL im September

 

24. September 2022 bis 29. Januar 2023 (Eröffnung 23.9., 18.30 Uhr, Eintritt frei!)

Romantische Augen-Blicke. Gemälde und Zeichnungen deutschbaltischer Kunst

des 19. Jahrhunderts aus einer Privatsammlung

In der Kabinettausstellung werden erstmals 40 Gemälde und Zeichnungen

deutschbaltischer Provenienz aus der Ostdeutschen Studiensammlung des Sammlers

Helmut Scheunchen präsentiert. Gezeigt wird eine Auswahl von Zeichnungen,

Aquarellen, Druckgrafiken und Gemälden deutschbaltischer Künstlerinnen und Künstler

oder solchen, die in den Ostseeprovinzen des russischen Reiches im 19. Jahrhundert

gearbeitet haben. Diese ermöglicht einen aufschlussreichen Einblick in die

kunstgeschichtliche Situation dieser Region und die damalige künstlerische Erlebniswelt.

Es sind alle bedeutenden Bildgattungen in dieser Präsentation vertreten: das Porträt,

die Landschaft, das Genrebild, das Historienbild oder auch das mythologische Bild,

darunter für das Baltikum so bedeutende Künstler wie Carl Gotthard Graß (1767-1814),

Woldemar Hau (1816-1895), Otto Friedrich Ignatius (1794-1824) oder Gerhard von

Kügelgen (1772-1820).

Ausstellungen und Veranstaltungen des Ostpreußischen Landesmuseums im September 2022
Ausstellungen und Veranstaltungen des Ostpreußischen Landesmuseums im September 2022
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Programm des OL im August

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,

auch bei uns im Museum kehrt im Ferienmonat August ein wenig Ruhe ein, ganz müssen Sie jedoch nicht auf uns verzichten, es warten ein paar ganz besondere Highlights auf Sie:


Am ersten Dienstag des Monats, dem 2. August, führt Museumsdirektor Dr. Joachim Mähnert durch die Dauerausstellung zu verschiedenen Kapiteln der oft schwierigen deutsch/preußisch-polnischen Geschichte; ein Beispiel: Vor 250 Jahren, am 5.8.1772, wurde der Vertrag der ersten Teilung Polens unterzeichnet, für Preußen ein wichtiger strategischer Zugewinn, für Polen der Beginn einer über 100 Jahre währende Nichtstaatlichkeit.


Mit unserem Kurator Dr. Eike Eckert können Sie am 16. August abtauchen in die Welt von Macht, Pracht und Intrigen in Kurland und am russischen Zarenhof, in der Herzog Ernst Johann von Biron ein wichtige Rolle spielte, der vor 250 Jahre starb.


Anlässlich des 100. Todestags von Wilhelm Voigt, wahrscheinlich kennen die meisten von Ihnen ihn besser als falschen „Hauptmann von Köpenick“, wartet ein spannender Vortrag von Dr. Katja Schlenker und Prof. Winfrid Halder auf Sie.

Wer bei dem schönen Wetter mehr Lust auf einen Ausflug an der frischen Luft hat, ist genau richtig bei unserer Exkursion in den Wildpark Lüneburger Heide, gemeinsam mit unserem Kurator Dr. Christoph Hinkelmann und mit Silke Straatman erfahren Sie dort alles rund um den Elch.


Ende des Monats bieten wir wieder eine Sommerakademie für Erwachsene an, gemeinsam mit der Künstlerin Elena Steinke widmen Sie sich dem Porträt in der Ölmalerei. 

Ausstellungen und Veranstaltungen des Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung im August 2022
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Sonderausstellung:
"Der Elch - Klischee und Wirklichkeit eines Symboltiers"

Noch bis 16.10.2022
Der größte Hirsch der Welt und ein in Europa sehr beliebtes Wildtier – der Elch! In unserer neuen Sonderausstellung erfahren Sie Spannendes zu einem Tier, das zum Symbol der Ostpreußen wurde. Seine besondere Geweihform, die große Nase, sein staksiger Gang und die Fähigkeit, sich schon in lichter Vegetation fast unsichtbar zu machen, ließen die Menschen eine besondere Beziehung zum Elch entwickeln. Er war Mythos, eine Verbindung zu den Göttern, beliebtes Motiv in der Kunst, aber auch ein wertvolles Reservoir für Nahrung und Gebrauchsgegenstände.
Heute werden Elche durchweg positiv gesehen und zählen zu den am häufigsten in der Werbung eingesetzten Tieren. Die Lebensräume der Elche wurden häufig vom Menschen besiedelt, weshalb sie schon früh aus Mitteleuropa verschwunden sind. Seit einigen Jahren kommen jedoch immer wieder Elche über die Grenzen im Osten und Südosten. Können sie in Deutschland heimisch werden?

Abbildung: © Ostpreußisches Landesmuseum.

 

 

Kabinettausstellung:
"Königsberger Rot - Erinnerungsarchäologie. Arbeiten von Frank Popp (1941-2020)"

Noch bis 7.8.2022
Frank Popp, geboren 1941 in Königsberg, begann sein künstlerisches Werk mit der Malerei, wechselte jedoch bald zur Objektkunst. Das Sammeln und Ordnen wurde dabei immer mehr zu seinem Arbeitsprinzip. Einigen seiner Arbeiten verlieh er darüber hinaus eine dokumentarische Aussage. Auf Reisen gesammelte Gegenstände, die er strukturiert zusammenfügte, benannte er als „Reisearchäologie“. Entsprechend formte er auch den Begriff der „Erinnerungsarchäologie“ bei den Objekten, die zu seiner ostpreußischen Familiengeschichte in Beziehung stehen. So erzählt zum Beispiel die Assemblage „Annelieses Fahrrad“, die Geschichte seiner Flucht im Jahr 1949, über die „grüne Grenze“ von Gotha in den Westen. In einer tiefen Senke musste dabei das Fahrrad schweren Herzens zurückgelassen werden, dessen traurigen Rest Frank Popp einige Jahrzehnte später aufstöberte. Die von Popp gestalteten Erinnerungen an seine Herkunft aus Königsberg verbinden sich in dieser Ausstellung mit der Erinnerung an den Künstler selbst, der 2020 in Hannover verstarb.

Abbildung: „Annelieses Fahrrad", (Frank Popp, Installation, 2017), © Privat.

Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Auf mehr als 5.000 Quadratmetern bietet das Dokumentationszentrum Ausstellungen, eine Bibliothek & Zeitzeugenarchiv, einen Raum der Stille, Veranstaltungen und Bildungsangebote.

Unsere Ständige Ausstellung beleuchtet über zwei Etagen politisch, ethnisch und religiös begründete Zwangsmigrationen vor allem im 20. Jahrhundert in Europa

und darüber hinaus. Flucht und Vertreibung der Deutschen im und nach dem von Deutschland ausgegangenen Zweiten Weltkrieg bilden einen Schwerpunkt unserer Arbeit.

 

Öffnungszeiten

Di - So 10 - 19 Uhr

 

Bibliothek & Zeitzeugenarchiv

Di - Fr 10 - 19 Uhr

 

Eintritt frei

 

Tickets mit Zeitfenster können über die Webseite gebucht werden:

https://www.flucht-vertreibung-versoehnung.de/de/home

 

Stresemannstr. 90

10963 Berlin

direkt am Anhalter Bahnhof

SONDERAUSSTELLUNG

"UNSER MUT"

 

Am 31. März eröffnen wir in unserem Sonderausstellungssaal im Erdgeschoss Unser Mut. Juden in Europa 1945-1948.

Die Ausstellung ist vom Jüdischen

Museum Frankfurt konzipiert und wird bei uns in Berlin bis zum 30. September 2022 zu sehen sein.

Wasserturm von Lyck
Wasserturm von Lyck