In dieser Rubrik werden Veranstaltungen veröffentlicht, die nicht von der Kreisgemeinschaft Lyck veranstaltet werden. Anfragen zu den jeweiligen Veranstaltungen bitte direkt an die Veranstalter schicken. Diese Informationen sind rein informativ, die Kreisgemeinschaft Lyck hat mit den Veranstaltungen nichts zu tun.

Erwin Wohlfeil, Die Heide bei Schmarbeck (Lüneburger Heide), 1966 © Ostpreußisches Landesmuseum.
Erwin Wohlfeil, Die Heide bei Schmarbeck (Lüneburger Heide), 1966 © Ostpreußisches Landesmuseum.

 

Ostpreußisches Landesmuseum - Programm im August 2025

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Monatspresse August
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Öffnungszeiten: täglich außer montags 10.00 bis 18.00 Uhr

Das gilt auch für das angrenzende Brauereimuseum Lüneburg.

 


 

Ostpreußisches Landesmuseum - Programm im September 2025

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Monatspresse September
Monatspresse September
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20. September 2025 bis 4. Januar 2026 (Kabinettausstellung)

 

Thomas Mann in Nidden. Fotografien von Fritz Krauskopf

 

Kurz nach seinem Nobelpreisgewinn im Jahr 1929 ließ sich der vor 150 Jahren geborene

Thomas Mann in Nidden (Nida) sein Ferienhaus errichten. Auf der malerischen

Kurischen Nehrung verbrachte er in den Sommern von 1930 bis 1932 gemeinsam mit

seiner Familie unbeschwerte Ferien. Die ruhige, abgeschiedene Landschaft diente ihm

nicht nur als Rückzugsort, sondern auch als Inspirationsquelle.

Der bekannte ostpreußische Fotograf Fritz Krauskopf dokumentierte diesen Aufenthalt

in eindrucksvollen Fotografien. Seine Aufnahmen zeigen nicht nur die Familie Mann in

persönlichen Momenten, sondern auch die Atmosphäre des damals litauischen Niddens

in jener Zeit. Bis heute zählen diese Bilder zum kulturellen Gedächtnis Ostpreußens.

Die Kabinettausstellung zeigt einige dieser besonderen Fotografien und lässt die

Atmosphäre jener Sommer kurz vor Beginn der NS-Diktatur und dem Exil der Familie

Mann wieder lebendig werden.

Öffnungszeiten: täglich außer montags 10.00 bis 18.00 Uhr

Das gilt auch für das angrenzende Brauereimuseum Lüneburg.

 


Ausstellungen Mai - August 2025

 

22. Februar bis 24. August 2025 (Kabinettausstellung)
Auferstanden aus Ruinen – der Maler Walter Mamat (1912-1976)

 

Die Motive der Kurischen Nehrung bildeten die Grundlage des künstlerischen Schaffens des in Memel (heute das litauische Klaipėda) geborenen Künstlers Walter Mamat. Vor allem in seinem frühen Werk steht die Landschaft im Mittelpunkt, sie zeigt in dynamischer Malweise viele Kurenkähne und die Küste der Nehrung. Folgerichtig suchte er nach seinem Abschluss als Dekorations- und Kirchenmaler die Nähe zum Umfeld der Künstlerkolonie Nidden und zu Carl Knauf, als dessen Schüler und Assistent er sich auch später bezeichnete. Vor seiner Flucht aus Ostpreußen hielt er noch das zerstörte Memel im Bild fest. Mamat wurde anschließend, im Gegensatz zur überwiegenden Mehrheit ostpreußischer Künstler, im sowjetisch besetzten Teil Deutschlands bzw. der späteren DDR tätig.

Nach seinem Studium an der Kunsthochschule in Weimar konnte er sich als Maler In Wittenberg etablieren. Neben den typisch sozialistischen Bildmotiven der arbeitenden Bevölkerung widmete er sich auch auf seinen Auslandsaufenthalten in der Sowjetunion, in Albanien, Bulgarien oder Georgien weiterhin der Landschaftsmalerei. Aber auch Stillleben, Porträts, Stadtansichten und Genreszenen gehörten zu seinem Repertoire.

 

Die in Kooperation mit privaten Sammlern konzipierte Ausstellung spürt den Lebensweg des Künstlers nach, der ihn von Memel nach Wittenberg führte.

 

29. März bis 31. August 2025 (Sonderausstellung)

Depicting the Future. Variations – Neue Kunst aus Estland

Eine Sonderausstellung mit Jaanus Eensalu, Andrus Kannel, Margus Meinart, Aet Ollisaar, Kadi Pajupuu, Sirje Petersen, Tuuli Puhvel, Anne Rudanovski und Heli Tuksam

Die Zukunft beginnt mit der Vergangenheit – ein solides Fundament gibt den Mut, weiter zu schauen, als das Auge sehen kann. Die Künstler und zugleich Lehrenden an der Kunsthochschule Pallas zeigen ihre Interpretationen.

Die Spanne des eigenen Lebens ist begrenzt, doch ahnen wir, dass es darüber hinaus noch mehr geben könnte. Ist das beängstigend oder tröstlich?

 

Der Horizont ist ein Versprechen von Weite und Offenheit, die horizontale Unendlichkeit nimmt den ganzen Globus in die Arme. Können oder sollten wir vorhersagen können, was hinter dem Horizont liegt ?
Die Ausstellung zeigt zum Teil auch widersprüchliche Ansätze, die das Thema durch die persönlichen Geschichten der Künstler erweitern.

Zu sehen sind eine Vielzahl von Medien der Bildenden Kunst – Malerei, Skulptur, Fotografie, Textilkunst, Objekte.

Die Ausstellung ist die Fortsetzung des langjährigen Austauschs zwischen Künstlerinnen und Künstlern aus den zwei Partnerstädten Tartu und Lüneburg, der bereits seit 2003 besteht. Im Jahr 2016 fand eine Ausstellung von Pallas-Künstlern in Lüneburg statt (Kuratorin Reet Pulk-Piatkowska), gefolgt von Ausstellungen von Lüneburger Künstlern in der Pallas-Galerie in den Jahren 2017 und 2024. Darüber hinaus haben im Laufe der Jahre mehrere gegenseitige Besuche, Ausstellungen und Meisterkurse stattgefunden.

 

Die Kuratoren der Ausstellung im Ostpreußischen Landesmuseum sind Heli Tuksam und Aet Ollisaar. Das Ausstellungsdesign stammt von Madis Liplap. Die Ausstellung wird von der Pallas University of Applied Sciences in Tartu unterstützt. 

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Jahresprogramm 2025
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Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Auf mehr als 5.000 Quadratmetern bietet das Dokumentationszentrum Ausstellungen, eine Bibliothek & Zeitzeugenarchiv, einen Raum der Stille, Veranstaltungen und Bildungsangebote.

Unsere Ständige Ausstellung beleuchtet über zwei Etagen politisch, ethnisch und religiös begründete Zwangsmigrationen vor allem im 20. Jahrhundert in Europa

und darüber hinaus. Flucht und Vertreibung der Deutschen im und nach dem von Deutschland ausgegangenen Zweiten Weltkrieg bilden einen Schwerpunkt unserer Arbeit.

 

Öffnungszeiten

Di - So 10 - 19 Uhr

 

Bibliothek & Zeitzeugenarchiv

Di - Fr 10 - 19 Uhr

 

Eintritt frei

 

Tickets mit Zeitfenster können über die Webseite gebucht werden:

https://www.flucht-vertreibung-versoehnung.de/de/home

 

Stresemannstr. 90

10963 Berlin

direkt am Anhalter Bahnhof