Unsere Aktivitäten

Treffen der Mittleren Generation 5.08. – 7.08.2016

 

Am 5.8.2016 trafen wir uns in Bielefeld im Hotel Park Inn

wir kamen aus ganz Deutschland dort hin.

Wir waren eine lustige Runde

und schabberten bis zur späten Stunde.

Am Samstag, nach dem leckeren Frühstück, fuhr der Bus uns ganz schnelle

zum Automuseum nach Melle.

Dort standen Mercedes, Borgward, DKW und viele mehr

es hat uns gefallen sehr.

Wir waren gut drauf und heiter

und so ging die Fahrt dann weiter.

Das Trakehnergestüt von Ulrich Gorlo war unser Ziel,

dort gab es zu sehen viel.

Ehepaar Gorlo hieß uns herzlich mit Trakehnerblut willkommen

auch leckere Flinsen haben wir bekommen,

Butter- und Streuselkuchen und Kaffee satt,

rundeten die ganze Sache ab.

Edle Stuten mit ihren Fohlen wurden uns vorgestellt,

es war ein schöner Anblick und die Sonne hatte sich dazugesellt.

Der schöne Nachmittag ging viel zu schnell vorbei

und wir sagten dem Ehepaar Gorlo good bye.

Im Hotel wurde dann gegrillt

und so war unser Hunger bald gestillt.

Am Sonntag ging es zum Freilichtmuseum nach Detmold,

auch hier war uns die Sonne hold.

Viele alte Häuser mit Reet gedeckt gab es zu sehen,

es war schön so durch die Natur zu gehen.

Dann ging es weiter zum Teutoburger Wald,

dort sahen wir den Herrmann bald.

Majestätisch stand er da mit seinem 7 Meter langen Schwert

der Anblick bei blauem Himmel war schon eine Reise wert.

Erinnern soll das Denkmal an den Cheruskerfürsten Arminius

es anzusehen ist schon ein Muss.

Die Höhe des Denkmals wurde mit 53,46 Meter gemessen,

den gewaltigen Anblick werden wir nicht so schnell vergessen.

Dann wird es Zeit wieder zum Hotel zu kommen

und wir haben Abschied genommen.

Es war ein schönes Wochenende gespickt mit interessanten Sachen

wir haben viel erlebt, gesehen und es gab auch was zu lachen.

Wir waren in Niedersachsen und in Nordrhein-Westfalen

und möchten Heidi und ihrem Team Dank sagen.

Es ist viel Arbeit zu planen so ein Wochenende,

doch alles Schöne geht einmal zu Ende.

Es hat alles gut geklappt und es war schön,

wir sagen Tschüss bis auf ein Wiedersehen.

Nun fuhren wir mit dem Auto oder Bahn

nach Süd, Nord, Ost und West,

das Wochenende war allerbest.

Wir sehen uns wieder im März 2017 in Göttingen

auch dieses Wochenende wird gelingen.

 

 

Getextet von Helga Bethke

Herbsttreffen 2015 der Mittleren Generation / Kreisgemeinschaft Lyck

             vom 23. – 25. Oktober 2015 in Weißenburg / Ellingen

 

Zum obligatorischen Herbsttreffen der Mittleren Generation in der KG- Lyck kamen in diesem Jahr 36 Teilnehmer aus allen Gegenden Deutschlands in Weißenburg / Ellingen zusammen.

Nach einer langen Anreise in das herbstliche Frankenland  begann unsere Zusammenkunft am Freitagnachmittag mit der Begrüßung durch die Sprecherin der Gruppe, Frau Heidi Mader. Im Anschluss an das gemeinsame Abendessen wurde der Programmablauf  der folgenden Tage besprochen. Die Kreisvertreterin Frau Bärbel Wiesensee  referierte kurz über den letzten Lyckbesuch  u. a. mit den Schwerpunkten  der Bruderhilfeauszahlung und der feierlichen Enthüllung eines Gedenksteines am Friedhof  Mostolten. Die nächsten anfallenden Termine, wie das Seminar 2016 in Göttingen, das vorgezogene Herbsttreffen  2016 „Gestüt Gorlo in Melle“ und das  Heimattreffen 2016 in Hagen  wurden allen Anwesenden zur Teilnahme nahe gelegt. Weiterhin kündigte Heidi Mader eine weitere Ostpreußenfahrt für 2017 an, alles Weitere steckt noch in den Anfängen. Der erste Abend klang in den hauseigenen Kellergewölben, mit Vorfreude  auf den nächsten Tag,  in einer gemütlichen Gesellig-

keit aus.

Am Sonnabend brachte uns nach dem Frühstück ein Bus in das benachbarte Ellingen.

Vor dem Deutschordensschloss  hat  uns der Direktor des Kulturzentrums Ostpreußen Dr. Wolfgang Freyberg in Empfang genommen und begrüßt.

Lothar Trinoga hat vor dem Eingangsportal allen Teilnehmern ein Gläschen Sekt auf seinen Geburtstag kredenzt, worauf  sich die Gruppe mit einem lautstarken Ständchen bedankte.

Nach einem einleitenden kleinen Vortrag zur Geschichte des Deutschen Ordens und des Kulturzentrums wies uns Herr Freyberg auf die Bedeutung einer solchen Stätte hin, danach konnte sich jeder in den Sammlungen umsehen. Durch wechselnde Schwerpunkte der Ausstellungen ist ein erneuter Besuch dieses Kulturzentrums immer wieder lohnenswert.

Durch einen Mittagsimbiss gestärkt, fuhren wir zu einer beeindruckenden Besichtigung der Hohenzollernfestung Wülzburg, oberhalb von Weißenburg. Hier teilten wir uns in zwei Gruppen auf und durchliefen die weitläufigen Anlagen mit einer fachkundigen Führung. Die Anlage ist im 16. Jahrhundert entstanden und nie zerstört worden, sie hat einen 143 m tiefen Brunnen. Neu für uns war auch, dass die Wülzburg ein Notaufnahmelager für mehr als 10 000 Heimatvertriebene nach dem 2. Weltkrieg beherbergte.

Da der Limes in der unmittelbaren Nähe von Weißenburg lag, gibt es heute einige historische Ausgrabungsstätten zu bewundern. So suchten wir die Römischen Thermen auf, um uns in die Wellnesswelt der damaligen Römerzeit des 2. Jahrhunderts n. Chr. entführen zu lassen. Dank der ausführlichen  Erläuterungen zu den sichtbaren Spuren der ehemaligen Bauten erhielten wir einen imposanten Eindruck der früheren Zeit.

Der erlebnisreiche Tag klang nach einer Erholungspause mit einem gemeinsamen Abendessen im Goldenen Adler aus.

 

Auch am Sonntag waren wir weiter auf den Pfaden der örtlichen touristischen Angebote, so stand eine Besichtigung des Apothekenmuseums im Stadtzentrum von Weißenburg auf dem Programm. Die Exponate stammen aus der Zeit nach 1882, es ist erstaunlich, dass sie all die Wirren der Vergangenheit überstanden haben.

Den Abschluss bildete eine sehr kompetent  geleitete historische Altstadt-Führung, mit

vielen der Stadtgeschichte gewidmeten Informationen. In der ehemals Freien Reichsstadt, die von allen Kriegen und Scharmützeln verschont geblieben war,  schauten wir uns u. a. das Ellinger Tor, die St. Andreaskirche, das Gotische Rathaus mit dem Marktplatz und den Schweppermannsbrunnen an.

Vor dem Hotel Rose endete mit einem großen Lob an Frau Mader das sehr gut organisierte und gelungene Treffen.

Mit den am Wochenende zahlreich gewonnenen neuen  Eindrücken trat nun jeder erfreut die Rückreise an.

       

 Masurenreise vom 10.06.2015-18.06.2015.

 

        Auf den Spuren des Ursprungs meiner Wurzeln

 Ein Küken besucht Masuren, die Heimat ihrer Vorfahren  

 

Alles fing mit der Ahnensuche im Masurenland an.

Der Wunsch einmal die Heimat der Vorfahren zu sehen wurde immer größer.

Nun war es soweit. Wir hatten uns bei der Mittleren Generation KG Lyck mit angemeldet.

Das Reisedatum war der 10.06.2015-18.06.2015. Es war unsere erste Reise nach Lyck.

Die Aufregung stieg immer mehr. Es fing schon mit der Flugbuchung an. Zum Glück hat uns

Marc Mader (Sohn der Reiseleiterin Heidi) geholfen, den Flug online zu buchen.

Hierfür einen herzlichen Dank für die Hilfestellung.

Dann kam das lange Warten. Die Flüge mussten schon im Oktober gebucht werden.

Zum Glück war Heidi da. Sie hat uns bei allen Fragen und den Hotelreservierungen steht’s zur Seite gestanden.

Nun war der Reisetag da und wir  trafen uns alle in Düsseldorf auf dem Flughafen vor dem Cafe Chalet. Es war eine lustige Gruppe. Aber oje, wir waren wohl die Jüngsten. Es sah so aus, als wenn alle  schon Masuren kennen oder dort  geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen waren.

Einige kannte man  schon von einigen Treffen in Hagen oder vom Ostheim in Bad Pyrmont, aber der Kontakt war zu wenig. Also marschierten wir im Entengang hinter der Gruppe her.

In der Wartezeit lockerte sich dann alles etwas auf. Die neue Kreisvertreterin Bärbel und Heidi trugen dazu bei. Man lernte sich namentlich kennen und war nicht mehr ganz so fremd.

 

Das erste Ziel war Warschau. Hier übernachteten wir und nach dem Frühstück ging es mit einem Reisebus nach Lyck. Nach zwei Stunden Fahrt wurde die erste Pause gemacht. Für uns gab es hier schon das erste Fiasko. Alles stand in Polnisch an den Tafeln Nach einigem hin und her fanden wir  doch noch etwas zu essen. Die Damen im Imbiss waren irritiert, 19 Bestellungen waren wohl zu viel. Sie rannten hin und her und suchten die passenden Leute zu den Bestellungen. Nachdem die ersten ihr Essen hatten, fanden wir auch eine Speisekarte mit deutschem Untertext.

 

Auf der Busfahrt konnte man die Gegend besichtigen. Der erste Eindruck war nicht berauschend. Oje , wenn das so bleibt.!!!! 

Nach weiteren zwei Stunden wurde die Gegend immer besser und das Wetter immer wärmer. Bärbel gab den Hinweis, dass wir in Kürze Ostpreußen erreichen werden.  Wir würden es merken. Nach kurzer Fahrt wurde die Straße sehr holprig, wir waren in Ostpreußen und das Heimatlied wurde angestimmt.

Endlich waren wir am Ziel: Lyck.

Das Hotel  Rydzewski war sehr schön, und wir waren froh, als wir mit den Koffern endlich im Zimmer waren .Zum Abendessen trafen wir uns alle zusammen im Hotel-Restaurant. Bärbel hat uns einiges über Lyck erzählt und eine Kopie eines Ausschnittes von einer dreisprachigen Straßenkarte vom südlichen Ostpreußen gegeben. Heidi hat nach dem Abendessen allen einen Tagesplan der Masurenreise gegeben. Jeden Tag etwas anderes, gut organisiert. Hierfür hatten Bärbel und Heidi sich viel Zeit genommen und mit viel Liebe geplant. Dafür bedanken wir uns herzlich bei ihnen. Die Tagesplanungen waren straff organisiert und Mutter Heidi hat zum Start kräftig das Wort geführt (aber liebevoll) Lustig war ihr Durchzählen im Bus, das ja kein Schäfchen verloren oder vergessen wird.

 

Für unseren Stadtrundgang konnte Dr. Rafal Zytyniec  aus dem Historischen Museum gewonnen werden. Er sprach sehr gut deutsch und kannte die Stadtgeschichte. Der Königin Luise Park ,die alten Häuser drum herum, die Kirchen und Gedenkstätten. Was hat wo gestanden und ist jetzt neu?

Zum Mittagessen waren wir im Wasserturm bei der deutschen Minderheit eingeladen. Auch hier war wieder ein herzlicher Empfang .Zum Essen wurde das Nationalgericht Bigos gereicht,

danach gab es Königsberger Klopse und zum Dessert Kuchen. Zwischendurch wurde flüssiges Gold gereicht, genannt Bärenfang. Als Begleitmusik wurden auf der Quetschkommode alte Heimatlieder gespielt.

Bei der deutschen Minderheit finden Touristen, die ihre Papiere, Geld verloren haben oder anderweitig in Schwierigkeiten geraten sind, Unterstützung und Hilfe. Auch kann man hier kostengünstig übernachten. Das Wetter wurde immer wärmer, und ich hatte mit der Wärme zu kämpfen.

Interessant waren auch die Fahrten zu den einzelnen Geburtsorten der Mitreisenden. Viele konnten aus ihrer Kindheit erzählen und waren erstaunt, was nach sehr vielen Jahren noch zu sehen war oder an Veränderungen stattgefunden hatte. Viele Orte existierten auch nicht mehr. Da mein Wunschort Bartossen –Bartozce nicht angefahren werden konnte, die Brücken waren für den Bus zu niedrig und die Straßen zu schlecht, war ich  enttäuscht. Hatte ich die Reise doch mitgemacht, um den Geburtsort meiner Großmutter kennenlernen zu können.

Heidi hat meine Enttäuschung bemerkt und mit mir gesprochen. Auf  dem Kartenausschnitt entdeckte ich dann den Geburtsort von meinem Urgroßvater: Popowen-Wittingen, er liegt 16 km von Lyck entfernt. Da wir am nächsten Tag die zweite Rundreise der Heimatdörfer hatten und Prostken auf dem Plan stand, fragte ich Heidi, ob wir den Ort denn anfahren könnten, auch das war nicht sicher. Wieder war die Enttäuschung da. Naja man kann im Leben eben nicht alles haben. Also hörte ich zu, was die Anderen über ihre Geburts-Heimatorte erzählen konnten, was wiederum sehr interessant war. Ziemlich zum Schluss sagte Heidi, nun fahren wir den Ort Wittingen–Popowen an, weil  wir Bartozce nicht anfahren konnten.

Das war eine Freude. Das Dorf besteht noch, es waren aber jetzt  kaum noch Häuser zu sehen: Nur Landschaft, wie bei all den anderen Ortschaften. Die Natur hat sich Ihr Recht bei den verlassenen Häusern oder Ruinen zurückgeholt.

Das Mittagessen haben wir im Masurenhof eingenommen. Ein sehr schönes altes Bauernhaus aus Holz gebaut, mit großem Grundbesitz. Auch hier kann übernachtet werden. Für Kinder ist ein Spielplatz angelegt, drum herum mit Sitzmöglichkeiten, ein großer Grill-Unterstand mit Steinofen-Grill und Räucherkammer. Dazu gab es Kleintiere, sowie einen  Storch, der von Hand aufgezogen wird. Ein kleiner Racker, der immer den Schnabel auf hatte.

Die Gastleute sprachen deutsch und wie auch bei den Anderen waren sie hier alle sehr gastfreundlich und versorgten uns mit gutem einheimischen Essen.

Wieder zurück im Bus, hier waren wir froh, das er klimatisiert war. Die Wärme hatte sehr zugenommen .Insgesamt hatten wir Temperaturen zwischen 28und 35 °.

Zurück im Hotel gab es Abendessen. Danach eine Überraschung: Der Lycker Chor Kontrapunkt gab für uns in der ehemaligen evg. Kirche zu Lyck ein Konzert.

Jetzt hatten wir schon so viel gesehen und Eindrücke gesammelt, doch es ging noch weiter.

 

Am Sonntag sind wir mit der Lycker Kleinbahn gefahren. Die Fahrt bei sonnigem Wetter war sehr interessant. Weite Landschaften, Wiesen, alte, verfallenen Häuser, Neubauten, ein original masurisches Holzhaus, große rote Wiesen mit Mohnblumen übersät, sehr viele weiße Holundersträucher. Sogar ein Friedhof mit  zum großen Teil prunkvollen Steinen, war im Vorbeifahren zu sehen. Die Hinfahrt endete in Vierbrücken.  Alte Bahnwaggons dienten als Blickfang. Diese Waggons wurden früher von den hohen Bahnbeamten als Ferienunterkünfte genutzt.

Gut, dass ich einen neuen Fotoapparat mit hatte. Die ganzen Eindrücke wurden natürlich im Bild alle festgehalten. Auch hier wurden wir herzlich begrüßt und es gab als Picknick wieder Bigos und etwas zum Grillen. Nicht wie üblich vom Rost, nein hier war die polnische Krakauer auf Weidenstöcke gespießt und wurde über dem offenen Grillfeuer  gegrillt. Das war ein Erlebnis, das wir zuhause einmal mit Freunden umsetzen werden.

Abends war ein großes Grillfest am Ramecksfelder See angesagt.

Ein lustiger und geselliger Abend am See. Es wurde gesungen, getanzt und viel gelacht.

Langsam näherte sich die Reise dem Ende zu, doch es stand noch einiges auf dem Plan.

Eine Schiffsfahrt in Ruciane Nida, Staken auf der Kruttinna, die haben wir beide jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht mitgemacht. Dafür sind wir beide auf den kleinen Markt gegangen und haben uns die angebotenen Sachen angesehen. Ich habe als Andenken einen Anhänger aus Bernstein mit geschnitztem Innenbild bekommen. Das Mittagessen nahmen wir im Hotel Habenda ein. Die Besitzerin war eine Ureinwohnerin, die in ihrer Heimat Lyck geblieben war. Sie erzählte uns Geschichten und las aus Büchern Anekdoten vor  Als Abschluss der Tagesfahrt stand Nikolaiken auf dem Programm.

Hans-Peter und ich haben uns die Kirche angesehen.

Der Hausmeister hat uns etwas zu der Kirche erzählt. Unter anderem war hier die Original Glocke im Eingang zu sehen, die während eines Sturmes von dem zerbrochenen Trägerbalken gestürzt war. Der Riss der Glocke war durch eine Kennzeichnung zu sehen. Die Glocke wurde nicht wieder repariert, da der Klang zerstört war. An der Wand war eine Tafel mit allen im Krieg 1914-15 gefallenen Einwohnern zu sehen. Ich hatte einige Fragen, die mir so gut es ging alle beantwortet wurden. Als Dank für mein Interesse hab ich eine große weiße Rose geschenkt bekommen. Danach sahen wir uns noch etwas die Straßen und die Promenade an.

Der Dienstag  stand zur freien Verfügung. Wir besuchten das Lycker Archiv. Auch hier waren wir freundlich willkommen. Die Mitarbeiterin sprach etwas deutsch, aber mein Mann ist mit seinen englischen Kenntnissen auch weiter gekommen, Hilfsbereitschaft wurde großgeschrieben. Von den vielen Akten die sie uns herausgesucht hatten, durften Fotos gemacht werden. Jetzt habe ich auch Kopien der Katasterpläne  von Lyck und den Grundstücken meines Uropas. Danach haben wir beide einen Rundgang durch die Straßen gemacht, um die damalige Yorkstraße zu finden. Auf dem Weg waren wir auch in dem neuen Einkaufscenter,  gegenüber dem Bahnhof von Lyck. Abends zurück im Hotel waren wir beide geschafft. Den ganzen Tag auf den Füßen und die vielen Eindrücke haben uns umgehauen.

Nun war der letzte Tag angebrochen. Ein Besuch im historischem Museum und eine Bootsfahrt auf dem Lycksee stand an.

Im Museum fand ich wieder etwas zur meiner  Familiengeschichte: das alte Emaille Schild von der Bahnstrecke: Zur Stadt  Nach Königsberg Insterburg und  Nach Allenstein Prostken.

Das war die Bahnstrecke meines Urgroßvaters.

Im Flur hing ein aus Holz geschnitztes  Bild. 100 Jahre Eisenbahn 1913-2013.Beim näheren Hinsehen entdeckte ich einen Namen am Rand: Rudnik. .Wieder ein Treffer! Ein Fundstuck aus einem weiteren Familienzweig . Am Bahnhof war eine kleine Werkstadt, die von Holzschnitzern genutzt wird. Hier haben  wir Stanislaw Rudnik kennengelernt. Er hat das Bild geschnitzt. Ihm haben wir so gut es ging erzählt, dass in unserer Familie auch den Namen Rudnik gibt. Er hat sich sehr gefreut. Von ihm habe ich eine Karte mit Holzarbeiten und seine Visitenkarte bekommen. Der Abschluss des Tages war dann die Bootsfahrt auf dem Lycksee

Diese habe ich mir lieber von der Promenade aus angesehen was auch sehr interessant war.

 Das Sitzen am Wasser, die Ruhe  und das Besichtigen der Umgebung war für mich ein gelungener Abschluss des Tages.

Heidi hatte sich etwas Sorgen um mich gemacht, weil ich nicht mit dem Boot mit gefahren bin. Das fand ich sehr aufmerksam und fürsorglich von ihr. Konnte sie aber beruhigen, habe die Zeit der Ruhe und Stille genossen. Am Abend habe ich noch von Dr. Rafal Zytyniec, er war im Hotel, eine CD bekommen, Hierauf hatte er mir das Adressbuch von 1900 und von 1904 kopiert. So kann ich weiter nach meinen Urahnen in Lyck forschen. Hierfür habe ich mich herzlich bei ihm und auch für seine ausführliche Stadtführung bedankt.

Am nächsten Morgen war nach dem Frühstück der große Aufbruch. Verabschiedung von den Leuten, die noch länger vor Ort blieben oder noch Arbeiten für die KG Lyck  tätigen mussten. Verabschiedung vom Hotelpersonal: Zum Abschied gab es von der Hotelleitung für Jeden eine kleine Flasche Bison Vodka.

Die Reise war für uns ein Erlebnis, die lange in Erinnerung bleiben wird. Sicherlich werden wir Lyck noch einmal besuchen. Die vielen Fotos werden uns immer an die sehr schöne Reise in die Vergangenheit erinnern. Man sah auch,  das alles daran gelegen ist  Lyck wieder der Zeit anzupassen, überall wird modernisiert und gebaut. Lyck ist eine Reise wert: Felder, Wälder, Wiesen und Seen, wer die Natur liebt, ist hier am richtigen Ort.

 

Besonderen Dank an Bärbel , Heidi und Dieter ,der uns dann sicher nach Warschau und durch den Checkin  im Flughafen Warschau gebracht hat.

 

Vielleicht bleiben wir ja in Kontakt und der eine oder andere meldet sich einmal bei uns

 

 

Gabriele & Hans-Peter Prill

Frühjahrstreffen der Mittleren Generation

 

Das diesjährige Frühjahrstreffen der Mittleren Generation  ( MG ) fand am 28. + 29. März 2015 im Ostheim in Bad Pyrmont mit 31 Teilnehmern statt.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Frau Heidi Mader, hielt

Herr Dr. Manuel Ruoff, der verantwortliche Redakteur ( Geschichte, Preußen ) der PAZ, einen Vortrag mit dem Thema: „Die polnische Besatzung im Emsland 1945 – 1948 “.

Mit sehr detailliertem Fachwissen in seinen Ausführungen fesselte er die aufmerksamen Zuhörer, die zum größten Teil noch nichts von diesem damaligen Zustand in den Nachkriegsjahren wussten. Das Interesse an diesen Informationen wurde in einer lebhaften Diskussionsrunde untermauert.

Nach der Kaffeepause referierte Heidi Mader über ihre Aktivitäten für die Gruppe der MG.

Mit einem Appell an jeden einzelnen, sich mehr und intensiver an der Gemeinschaft zu beteiligen, hat sie auf die zukunftsweisende Richtung hingewiesen.

Dafür sind auch gewisse Sparmaßnahmen  nicht zu umgehen, wie der Wegfall der Übernachtungspauschale von 50,-- € für alle weiteren Zusammenkünfte. Die Fahrtkostenregelung ist davon nicht betroffen.

Der Hagen-Lycker-Brief  wird in Zukunft nur gegen eine Spende ausgehändigt. Desweiteren rief sie zur aktiven Mitarbeit bei der Digitalisierung der Karteikarten und  zu evtl. Belegungen einzelner Ortsvertreter auf.

Allen Teilnehmern der bevorstehenden  Lyck-Reise vom 10.06.- 18.06. 2015 werden noch im April nähere Einzelheiten mitgeteilt.

Das Herbsttreffen in Weißenburg / Ellingen findet vom 23. – 25. Okt. 2015 statt, dafür wurde das Programm mit der Anmeldung ausgehändigt.

Im Jahr 2016 ist vom 08.04. – 10.04. wieder ein Seminar geplant.

Das Thema lautet:  „ Die christlichen Konfessionen und ihre Gotteshäuser in Lyck“

Da das Ostheim in Bad Pyrmont dann nicht mehr zur Verfügung steht, wurde als neuer Tagungsort das Hotel Rennschuh in Göttingen festgelegt.

Für das Herbsttreffen 2016 einigte man sich auf eine Führung im Trakehnergestüt Gorlo in Melle, sowie einem Besuch im Preußenmuseum in Minden.

Der Besuch des  Hagen-Lycker-Treffens am 29./30.Aug.2015 wurde allen Teilnehmern ans Herz gelegt.

 

 

Der Sonntagvormittag stand ganz im Zeichen eines beeindruckenden Vortrages eines Zeitzeugen der Erlebnisgeneration. Herr Heinz Bartschies ( Jahrgang 1924 ) hat in einer zeitgeschichtlichen, humorvollen Art sein Leben in Lyck, anhand von Fotos geschildert. 

Nachdenklich berichtete er  über die erlebten Ereignisse im und nach dem 2. Weltkrieg. Alle anwesenden  Zuhörer waren sehr angetan.

Fazit des Wochenendes:

Wieder einmal hat sich die „große ostpreußische Familie“ der Mittleren Generation in der Kreisgemeinschaft Lyck bei dieser Zusammenkunft sehr wohlgefühlt.

Dank gilt den beiden mit ihren Vorträgen beauftragten Herren, sowie der guten Organisationsleitung.

 

 

Herbsttagung 2014 der Mittleren Generation / Kreisgemeinschaft Lyck

vom 24. – 26. Oktober in Hamburg

 

Aus allen Teilen der Bundesrepublik reisten 36 Teilnehmer(innen) zur diesjährigen Herbsttagung der Mittleren Generation nach Hamburg, um ein gut organisiertes Programm zu erleben. Nach der Begrüßung und Vorstellung aller Anwesenden am Freitagabend durch die Sprecherin der Gruppe Frau Heidi Mader, begann das Zusammentreffen mit einem gemeinsamen Abendessen. Die anschließende Besprechung wurde von Heidi Mader mit vielen interessanten Informationen über den Ablauf der Veranstaltung, sowie mit Beiträgen von Frau Bärbel Wiesensee, der Kreisvertreterin, und Herrn Marc Mader, dem Redakteur des HLB, lebhaft gestaltet. Themen, wie das letzte Hagen-Lycker-Treffen, das Frühjahrstreffen 2015 in Bad Pyrmont, die Lyck-Reise 2015, das Herbsttreffen 2015 in Ellingen wurden  eingehend  besprochen.

 

 

Der Sonnabend, er zeigte sich von der Hamburger-Schietwetter-Seite, beinhaltete ein informatives Programm. Vormittags statteten wir dem Domizil der PAZ in der Buchtstrasse 4 einen Besuch ab. Der Redakteur Dr. Manuel Ruoff führte uns durch alle 4 Ebenen des Hauses und gab uns einen umfassenden Einblick in die redaktionelle Arbeit. Die Gruppe nutzte die Gelegenheit um viele Fragen zu stellen, die hervorragend und beeindruckend beantwortet wurden. Mit dieser Personenzahl bei einer Führung durch die Geschäftsstelle der LO ( Landsmannschaft Ostpreußen ) ist ein Novum erreicht worden.

 

Nach einer, jeder für sich frei gestalteten Mittagspause, stand nun die Besichtigung der Ballinstadt ( Auswanderermuseum ) auf dem Programm. Eine kurze geschichtliche Einweisung und ein Rundgang durch die anschaulichen Sammlungen, die einen Einblick der Auswandererbewegung ab 1850 gaben, rundeten unseren Wissensdrang ab.

 

Dieser eindrucksvolle Tag klang in der Nähe des Dammtorbahnhofes in gemeinsamer Runde bei einem Abendessen aus.

 

Am Sonntag nahm uns der ortskundige Herr Reinhard Donder mit auf einen Streifzug durch die Speicherstadt. Unser Rundgang begann am Baumwall, nach einem kurzen Aufenthalt im Speicherstadt-Museum führte uns der Weg über Fleete hin zur Reimerstwiete, einer kleinen Straße, in der noch einige historische Fachwerkhäuser aus dem Jahr 1633 zu sehen sind. Das Mahnmal der Kirchenruine St. Nicolai, welches an die Zerstörung Hamburgs im II. Weltkrieg erinnern soll, nutzten einige Teilnehmer zu einer Liftfahrt auf die in 76 m Höhe gelegenen Plattform. Vom höchsten Kirchturm Hamburgs eröffnete sich, eingeschränkt durch ein momentanes Baugerüst, ein Rundblick über die Stadt.

 

 

Die mit vielen interessanten Erklärungen geleitete Tour endete am Jungfernstieg, von dort aus fuhren wir zum Hotel zurück und verabschiedeten uns. Ein jeder trat mit großer Freude über das Zusammentreffen, das gemeinsam Erlebte und neue Kennenlernen seine Heimreise an.

 

 

Ein großes Lob an das Organisationsteam unter Leitung von Heidi Mader.   

Kreisgemeinschaft Lyck in Bad Pyrmont

 

Die 1. Sitzung des neu gewählten Kreisausschusses der KG Lyck unter der Leitung der Kreisvertreterin Bärbel Wiesensee fand am 11. + 12. Oktober 2013 im Ostheim in Bad Pyrmont statt.

Neben Themen, wie z.B. die Nachbesprechung des Kreistreffens 2013, Planung des Kreistreffens 2014, redaktionelle Organisation des Hagen-Lycker-Briefes, Vorbereitung einer Präsentation beim Ostpreußentreffen 2014 in Kassel und die umfangreichen internen Verwaltungsaufgaben, wurde auch über die weitere Zukunft, bezogen auf eine mögliche Mitgliedschaft zur KG, gesprochen.

Anschließend an diese arbeitsreiche Versammlung schloss sich das Treffen des Arbeitskreises „Mittlere Generation“, unter Leitung von Heidi Mader, zu ihrer Herbstveranstaltung am 12. + 13. Oktober 2013 an. Der neue Vorstand der KG nutzte dieses Forum, um sich vorzustellen, im weiteren Verlauf wurde über den Stand der Vorbereitungen zum Seminar 2014 „Kulturelles gesellschaftliches Leben in Lyck“ in Bad Pyrmont 22.03.-23.03.2014, Ostpreußentreffen in Kassel, Hagen-Lycker-Treffen in Hagen, Herbstveranstaltung in Hamburg berichtet.

Für die   geplante Fahrt ( 7 – 9 Tage ) nach Masuren, in der Zeit vom 07. - 20.06.2015  ( Treffpunkt Warschau ) wurde ein vorläufiges Programm aufgestellt und lebhaft diskutiert.

Der Sonntagvormittag stand unter dem Motto: Zeitzeugen berichten über das frühere Leben in Lyck.

Hierzu hat Heinz Bartschies ( Jahrgang 1924 ) einen fesselnden, mit Humor untermalten Beitrag, mit seinem persönlichen Lebenslauf von der Kindheit bis zu den Anfängen der 50er Jahre, zum Besten gegeben.

 

Alle Teilnehmer waren von dem harmonischen, sehr informativen Verlauf des Treffens  angetan.  

Mittlere Generation Sitzung
Mittlere Generation Sitzung
Zeitzeuge Heinz Bartschies
Zeitzeuge Heinz Bartschies

Herbsttreffen vom Arbeitskreis "Mittlere Generation" in Göttingen

Bericht vom Treffen in Göttingen / 26. - 28.10.2012

Bericht vom Treffen in Göttingen / Dieter Czudnochowski
Kurzbericht
Göttingen.doc
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Wasserturm von Lyck
Wasserturm von Lyck

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